Kardiologie

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Die medikamentöse Therapie des Vorhofflimmerns ist nur eine aktuelle
und kontroverse Diskussion in der Kardiologie

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Angiologie

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Thrombusaspiration bei akuter PCI, Antikoagulation,
Stenting ... viele Themen befeuern den aktuellen Diskurs

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Der Kampf gegen die GLOBESITY ist in vollem Gange

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Gastroenterologie

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Ob Zöliakie, Reizdarm, GERD oder NAFLD -
Gastroenterologie fordert Ärzte diagnostisch heraus

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Im Notfall muss es schnell gehen ...
und wichtige Infos schnell zur Hand sein

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Atemwege

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Infektionen der oberen und unteren Atemwege
spielen in der ambulanten Praxis eine große Rolle
 

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Qualität der Koloskopie
Wer (häufig) suchet, der (besser) findet ...

Beeinflusst die Anzahl von Koloskopien, die ein Untersucher pro Jahr durchführt, deren Qualität? Die Antwort auf diese Frage lautet klar „Ja“, wenn man sich Qualitätsdaten der Jahre 2007 bis 2009 ansieht. Aber ist „Untersuchungshäufigkeit“ wirklich alles?

Quelle: Zwink N et al.: Screening colonoscopy volume and detection of colorectal neoplasms: a state-wide study from Bavaria ... Eur J Cancer Prevent 2017; 26: 181-8

Immunsuppression mit Tacrolimus
Neues retardiertes Präparat mit günstigerem pharmakokinetischen Profil

Schlechte Bioverfügbarheit und ein enges therapeutisches Fenster machen es für den Arzt nicht immer leicht, die Immunsuppression mit Tacrolimus bei Transplantationspatienten im Bereich des therapeutischen Spiegels zu halten. Eine neue retardierte Formulierung des Wirkstoffs verbessert die Bioverfügbarkeit und verlängert das Resorptionsprofil.

Quelle: Fachpressekonferenz:
„Envarsus®, die Therapieoption, insbesondere bei PK-Sensitivität“, Bonn, 25.10.17, Veranstalter: Chiesi
LCP-Tacrolimus: Envarsus®

Schmerzskala für ältere, demente Patienten
„Doloplus-2" evaluiert

Wenn ältere Patienten mit kognitiven Beeinträchtigungen wie z. B. Demenz unter Schmerzen leiden, können sie dies oft nicht adäquat artikulieren. Hier kann eine speziell für diese Situationen entwickelte, einfache Schmerzskala helfen.

Quelle: Rostad HM et al.: Measurement properties, feasibility and clinical utility of the Doloplus-2 pain scale in older adults with cognitive impairment: a systematic review. Geriatrics 2017; 17: 257

Original Pressemitteilung:
Reizmagen: ein roter Faden fehlt!

Das Reizmagensyndrom ist eine häufige Diagnose in der Haus- und Allgemeinarztpraxis. Doch bei der Therapie gibt es viele Defizite, wie auch eine aktuelle Umfrage zeigt. Bewährte Alternativen wie Verdauungsenzyme rücken deshalb wieder ...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend 2017: Urologen ehren Astellas Pharma für Innovation und Nachhaltigkeit

In der Urologie gehört Astellas zu den weltweit führenden Unternehmen. Seine innovative Produktpalette für die Urologie würdigten die Fachärzte in diesem Jahr erneut mit dem Award der „Goldenen Tablette“. Die ...

Erschreckendes Ergebnis einer ESMO-Umfrage
Burnout bei jungen Onkologen extrem häufig

Burnout von den Arbeitnehmern ist in der heute mehr und mehr arbeitsverdichteten Welt ein zunehmendes Problem. Jetzt untersuchte die ESMO (European Society for Medical Oncology), wie häufig Burnout bei jungen medizinischen Onkologen in Europa tatsächlich ist. Das Ergebnis erschreckt.

Quelle: Banerjee S et al.: Professional burnout in European young medical ... Ann Oncol 2017; 28: 1590-6

Bei onkologischen Patienten häufig übersehen
Endokrine paraneoplastische Syndrome

Meistens verursachen Tumoren Symptome durch lokale Verdrängung oder Metastasen. Manchmal erlangen Krebszellen – auch wenn sie gar keine endokrine Differenzierung aufweisen – im Verlauf ihrer Entwicklung aber auch die Fähigkeit, bioaktive Substanzen zu sezernieren oder immunologische Kreuzreaktivität zu induzieren. Die daraus entstehenden Symptome nennt man „endokrine paraneoplastische Syndrome“ (PNS).

Quelle: Dimitriadis GK et al.: Paraneoplastic endocrine syndromes. Endocr Relat Cancer 2017; 24: R173-R190

Med-Info
Visuelle Geschichte der Heilkunst

Zur fachlichen Fortbildung eignet sich dieses Werk eher weniger. Dafür allerdings erhält der Leser einen reich bebilderten und höchst unterhaltsamen Einblick in 5000 Jahre Geschichte der Heilkunst. Dabei gliedert sich das Buch in fünf chronologische Kapitel: von den Heilern und Schamanen ...

Quelle: Steve Parker, Medizin – Die visuelle Geschichte der Heilkunst, DK-Verlag, London/ Delhi 2017

Med-Info
Medizingeschichte entlang der Nobelpreise

In dem Buch „Meilensteine der Medizin“ führt die Autorin Ortrun Riha durch die Geschichte des Nobelpreises für Physiologie bzw. Medizin und die wichtigsten Erkenntisse seiner Preisträger. Gegliedert ist der Text nicht chronologisch, sondern nach den fünf wichtigsten Fä...

Quelle: Ortrun Riha: Meilensteine der Medizin. Wie der Nobelpreis unser Wissen vom Menschen prägt. Verlag Bückle & Böhm, 2016

Med-Info
Weniger Medikationsfehler dank Fertig-Parenteralia

Bei der manuellen Herstellung individueller Infusionslösungen zur Analogsedierung und Anästhesie können leicht Fehler passieren: Man kann sich bei der Konzentrationsherstellung verrechnen, im Lösungsmittel vergreifen, versehentlich die Lösung kontaminieren, unzureichend ...

Med-Info
Miconazol hilft bei chronischen Mykosen

Dermatomykosen zählen zu den häufigsten Krankheitsbildern, mit denen Patienten beim Dermatologen vorstellig werden. Sehr stark verbreitet sind vor allem Fuß- und Nagelpilz (meist Trichophyton rubrum). Für eine Pilzinfektion prädestiniert sind aber auch die Achseln und ...

GLP-1-unterstützte Therapie für Insulin-Einsteiger

Eine Alternative zur Basalinsulin-unterstützten oralen Diabetestherapie (BOT) ist die GLP-1-unterstützte Therapie (GUT) mit Dulaglutid (Trulicity®). Ein Vorteil dieser Option ist die unkomplizierte Anwendung von Dulaglutid, die in Patientenerhebungen als einfach bzw. sehr einfach ...

Depression, Schmerzen und Angst
Effektives Therapiemanagement psychischer Störungen

Die Korrelation aus Depression, Schmerzen und Angst gleicht einem Bermudadreieck, dem in enger Zusammenarbeit von Allgemeinarzt und Facharzt mit einem effektiven Therapiemanagement begegnet werden muss. Bewährt haben sich hier SNRI wie Duloxetin und Antikonvulsiva wie Pregabalin.

Quelle: Fachpressekonferenz:
„Das Bermudadreieck Angst, Depression und Schmerz“, Berlin, 10.10.2017, Veranstalter: Hexal
Duloxetin: DuloxHEXAL®
Pregabalin: PregabaHEXAL®

Serie „Shared Decision Making in der Praxis", Teil 2
Fünf gute Gründe dagegen? Keineswegs!

Seit 2010 gibt es in England ein Programm, das sich mit „Shared Decision Making“, also der partizipativen Entscheidungsfindung beim ärztlichen Umgang mit Patienten, beschäftigt. Man identifizierte fünf wesentliche Herausforderungen für die erfolgreiche Implementierung von SDM in den Praxisalltag.

Quelle: Joseph-Williams N et al.: Implementing shared decision making in the NHS: lessons from the MAGIC programme. BMJ 2017; 357: j1744

Leberzirrhose verhindern
Screening oder doch besser Alkoholentzug?

Im UK ist die Mortalität durch Leberzirrhose in den letzten Jahren stark gestiegen. Die Hauptursachen sind exzessiver Alkoholkonsum und die Tatsache, dass Lebererkrankungen oft erst sehr spät entdeckt werden. Ob ein Zirrhose-Screening die Lösung ist, ist aber umstritten.

Quelle: Hudson M et al.: Should we screen for cirrhosis? BMJ 2017; 358: j3233

Hoffnung für Leberkranke
Neue Stammzellquelle für Hepatozyten

Die Hepatozyten-Transplantation ist ein vielversprechender Therapieansatz für zahlreiche Lebererkrankungen. Genügend Zellen dafür zu gewinnen, ist aber nicht leicht, denn die Zahl der Donoren ist gering und die Entwicklung aus embryonalen oder Knochenmarkstammzellen aus ethischen und Sicherheitsgründen schwierig.

Quelle: Chen Z et al.: Transdifferentiation of human male germline stem cells to hepatocytes in vivo via the transplantation under renal capsules. Oncotarget 2017; 8(9): 14576-92

Crohn bei Kindern
Neue Prädiktoren für schweren Verlauf

Darmstrikturen und -fisteln sind häufige Komplikationen bei Morbus Crohn (MC). Nun suchten Forscher aus Atlanta, USA, bei jungen Crohn-Patienten nach Markern, die einen komplizierten Verlauf vorhersagen können. Sie wurden fündig und konnten so zugleich auch eine Empfehlung bzgl. der Therapie mit TNFa-Inhibitoren geben.

Quelle: Kugathasan S et al.: Prediction of complicated disease course ... Lancet 2017; 389: 1710-18

Morbus Crohn: „Treat to target"
Die Therapiekonzepte ändern sich

Die typischen Merkmale des Morbus Crohn (MC) in der Unterscheidung zur Colitis ulcerosa (CU) darf man wohl als bekannt voraussetzen: Der MC ist eine chronisch entzündliche Darmerkrankung (IBD), die alle Abschnitte des Gastrointestinaltraktes betreffen kann, sich typischerweise aber im terminalen Ileum und Kolon abspielt und dabei zu einer segmentalen, asymmetrischen und transmuralen Entzündung der Darmwand führt. Fisteln, Stenosen und Abszesse sind die typischen Komplikationen. Neben diesen „altbekannten“ Beschreibungen des MC gab es aber in den letzten zehn Jahren auch eine rasante Entwicklung bzgl. der Ätiologie-Kenntnis, der Therapie und vor allem der Therapieziele. Heute besteht die Herausforderung darin, mit zahlreichen zur Verfügung stehenden Wirkstoffen eine tiefe Remission, definiert als klinische Symptomfreiheit und Darmmukosaheilung, zu erzielen und so Langzeit-Folgeschäden zu vermeiden.

Quelle: Torres J et al.: Crohn‘s disease. Lancet 2017; 389: 1741-55

Schlaganfallprophylaxe bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern
Apixapan punktet im Versorgungsalltag

Zur Schlaganfallprophylaxe bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) werden neben Vitamin-K-Antagonisten (VKA) auch direkte orale Antikoagulanzien (DOAK) wie Apixaban eingesetzt. In der zulassungsrelevanten Studie ARISTOTLE reduzierte Apixaban gegenüber Warfarin das Risiko für Schlaganfälle und systemische Embolien um 21%, bei geringerem Risiko schwerer Blutungen. Aktuelle Studien aus dem Versorgungsalltag bestätigen das günstige Wirkprofil des DOAK erneut.

Quelle: Fachpressekonferenz:
„Apixaban zur Schlaganfallprophylaxe bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern – Ein Update aus dem Versorgungsalltag“, Berlin, 12.10.2017, Veranstalter: Bristol-Myers Squibb und Pfizer
Apixaban: Eliquis®

Schnelle Abhilfe bei Stimmstörungen

Als funktionelle Dysphonien bezeichnet man Stimmstörungen, welchen keine erkennbaren organischen Ursachen zugrunde liegen. Oft entstehen sie durch eine Überspannung infolge eines ungünstigen Sprechmusters bei hoher stimmlicher Belastung. Aber auch psychische Anspannung kann zu den ...

Risiko für und bei Krebs
Bewegung bessert die Prognose

Körperliche Aktivität gehört bekanntermaßen zu den Lebensstil-Faktoren, die das Krebrisiko reduzieren; auch der Verlauf bei etablierten Malignomen wird positiv beeinflusst. Wie kommt dieser Effekt zustande?

Quelle: Thomas RJ et al.: Exercise-induced biochemical changes and ... Br J Sports Med 2017; 51: 640-4

Gastrointestinale Blutungen
Nur ein Score ist verlässlich

Es gibt zahlreiche Risikoscores, mit denen man vor oder nach der Endoskopie bei Patienten mit gastrointestinalen Blutungen relevante Endpunkte abschätzen kann, z. B. das Mortalitätsrisiko. In einem aktuellen Vergleich verfügbarer Risikomodelle erreichte aber nur ein Score ein gutes Ergebnis.

Quelle: Stanley AJ et al.: Comparison of risk scoring systems for patients ... BMJ 2017; 356: i6432

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