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Stenting ... viele Themen befeuern den aktuellen Diskurs

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Entzündlicher Kreuzschmerz
Sulfasalazin bei unspezifischer Spondylarthritis

Zu den Ursachen des entzündlichen Kreuzschmerzes gehören die Spondyloarthritiden. Wie häufig die einzelnen Formen vorkommen und wie sie auf das altbekannte Sulfasalazin ansprechen, haben nun iranische Forscher in einer prospektiven Studie untersucht.

Quelle: Moghimi J et al.: Efficacy of an acquainted drug in the ... Drug Des Devel Ther 2016; 10: 3065-9

Neuropathischer Kreuzschmerz
Unterdiagnostiziert und unterbehandelt

Neuere Daten zeigen, dass bei bis zu der Hälfte der Patienten mit Kreuzschmerz neben der nozizeptiven auch eine neuropathische Komponente vorliegen kann. Das ist deutlich mehr als bisher angenommen, wie jetzt eine aktuelle Übersichtsarbeit zeigte.

Quelle: Baron R et al.: Neuropathic low back pain in clinical practice. Eur J Pain 2016; 6: 861-73

Aortenklappen-Ersatz
Transkatheter-Methode auf dem Prüfstand

Bei hochgradiger Aortenstenose steht seit kurzem als Alternative zum klassischen chirurgischen Klappenersatz eine weniger invasive Methode zur Verfügung: transcatheter aortic-valve replacement (TAVR). Ist sie für jeden Patienten geeignet?

Quelle: Leon MB et al.: Transcatheter or surgical aortic-valve replacement ... N Engl J Med 2016; 374: 1609-20

Original Pressemitteilung:
Aktuelle Studien zeigen mögliche Nebenwirkungen: Magensäureblocker (PPI) sinnvoll einsetzen

Uetersen/Hamburg – Soll die Freisetzung von Säure in unserem Magen gedrosselt werden, kommen Magensäureblocker (PPI) zum Einsatz. Doch immer zu Recht, also medizinisch sinnvoll? Wie die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie...

Original Pressemitteilung:
Gute Aussichten für Ihren Magen: neuer Flyer für Patienten mit Reizmagen

Eben erschienen: Ein neuer Flyer bietet Menschen mit einem Reizmagen wichtige, praktische Informationen über die Erkrankung. Kostenlos zu bestellen direkt beim Herausgeber, der Nordmark Arzneimittel GmbH & Co. KG.

Koronarinsuffizienz
Was für ein Stent soll es sein?

Die perkutane Koronar-Intervention (PCI) mit Einsetzen eines Stents gehört heute zu den häufigsten Eingriffen in der Medizin. Dabei konkurrieren immer noch baremetal stents (BMS) und verschiedene drug-eluting stents (DES).

Quelle: Bønaa KH et al.: Drug-eluting or bare-metal stents for coronary artery disease. N Engl J Med 2016; 375: 1242-52

P2Y12-Rezeptorinhibitor-Wechselwirkung mit Morphin
Plättchenhemmung bei STEMI sicherstellen

Patienten mit STEMI (Myokardinfarkt mit ST-Hebung) wird zur Analgesie oft Morphin verabreicht. Dabei kann es zur Abschwächung der notwendigen Thrombozytenaggregationshemmung kommen.

Quelle: Siller-Matula JM et al.: Abciximab ... Br J Clin Pharmacol 2016; 82: 1343-50

Kanadische Kohortenstudie
Depressive Pflegende

Wer sich über eine Woche in kritischem Gesundheitszustand auf einer Intensivstation befindet, benötigt nach Entlassung häufig weiterhin intensive Pflege. Eine kanadische Studie zeigt eine hohe Depressionsrate bei den pflegenden Angehörigen.

Quelle: Cameron JI et al.: One-year outcomes in caregivers of critically ill ... N Engl J Med 2016; 374: 1831-41

Humanes Papillomavirus
Mädchen und Jungen impfen?

Gängigen Empfehlungen zufolge sollen Mädchen ab einem Alter von neun Jahren und möglichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr gegen humanes Papillomavirus (HPV) geimpft werden. Aber kann eine zusätzliche Impfung von Jungen den präventiven Effekt gegen Präkanzerosen der Zervix dabei nennenswert steigern?

Quelle: Sharma M et al.: The value of male human papillomavirus vaccination ... BJOG 2016; 123: 917-26

Internationale Metaanalyse
Opioid-Substitution zur Anti-HIV-Therapie

Dass das Mortalitätsrisiko bei intravenösem Drogengebrauch durch eine Substitutionsbehandlung gesenkt werden kann, vor allem durch die Vermeidung tödlicher Überdosierungen, ist gut belegt. Eine Metaanalyse lässt nun vermuten, dass sich die Substitution auch positiv auf die Therapie HIV-Infizierter auswirkt.

Quelle: Low AJ et al.: Impact of opioid substitution therapy on antiretroviral therapy outcomes: A systematic review and meta-analysis. Clin Infect Dis 2016; 63: 1094-104

Schichtarbeit im Krankenhaus
Mehr Nachtschichten, mehr Herzinfarkte

Eine gefährliche Dosis-Wirkungs-Beziehung fanden Autoren aus Boston, während sie sich das Herz-Kreislauf-Risiko von Krankenhausschwestern ansahen, die regelmäßig rotierende Nachtschichten absolvieren mussten. Das Risiko für KHK und Infarkt stieg mit zunehmender „Schichtarbeit-Lebenszeitbelastung“. Wenn die Frauen keine wechselnden Nachtschichten mehr leisten mussten, nahm das Risiko aber auch wieder ab.

Quelle: Vetter C et al.: Association between rotating night shift work ... JAMA 2016; 315: 1726-34

Präsentismus im Klinikalltag
Krank ins Krankenhaus – warum?

Bei Arbeitspsychologen ist das Phänomen „Präsentismus“ lange bekannt: Arbeitnehmer erscheinen trotz Krankheit bei der Arbeit, meist aus Angst vor Jobverlust. Präsentismus kommt daher in konjunkturschwachen Zeiten mit mehr Entlassungen häufiger vor. Im Krankenhaus führen einer Studie zufolge ganz andere Gründe zu Präsentismus – und das, obwohl den Befragten klar war, dass ihr Verhalten Patienten gefährdet.

Quelle: Tanksley AL et al.: Changing the „working while sick“ culture ... JAMA Pediatr 2015; 169: 815-21

Schmerzlinderung durch Empathie
Händchenhalten hilft

Soziale Berührungen wie das „Händchenhalten“ einer nahestehenden Person können helfen, Schmerzen zu lindern. Wie gut das funktioniert, hängt davon ab, wie empathisch die beistehende Person ist.

Quelle: Goldstein P et al.: Empathy predicts an experimental pain reduction during touch. J Pain 2016; 17(10): 1049-57

Neuropathische Schmerzen
Optimistisch bleiben!

Eine optimistische Erwartungshaltung kann zu einer schnellen Linderung von Schmerzen beitragen. Bei chronischen neuropathischen Schmerzen sind die Heilungschancen aber meist schlecht. Allzu positive Erwartungen könnten daher zu großen Enttäuschungen führen. Einer Studie zufolge lohnt es sich aber trotzdem, hier optimistisch zu bleiben.

Quelle: Bostrick GP et al.: Pain expectations in neuropathic pain: ... Eur J Pain 2017; 21(4): 605-13

Nicht nur gut für die Venen
Kompressionsstrümpfe wirken analgetisch

Eine Kompressionstherapie soll der Bildung von Lymphödemen und venösen Störungen vorbeugen. Breitflächig angewandt kann der ausgeübte Druck aber auch Schmerzen lindern.

Quelle: Honigman L et al.: Nonpainful wide-area compression inhibits experimental pain. Pain 2016; 157: 2000-11

Schmerz im Musculus quadratus femoris
Per Ultraschall lokale Anästhetika injizieren

Schmerzen im unteren Gesäßbereich können vom Musculus quadratus femoris ausgehen. Die Injektion eines Lokalanästhetikums kann schnell und effektiv Abhilfe schaffen. Per Ultraschall lässt sich die Spritze zielgenau setzen.

Quelle: Kim D-H et al.: Ultrasound-guided quadratus ... Pain Physiscian 2016; 19: E863-70

Sichere Gicht-Diagnose
Klinische Regeln vs. Flüssigkeitsanalyse

Goldstandard zur Gicht-Diagnose ist der Nachweis von Uratkristallen in der Synovialflüssigkeit. Wie verraten Ihnen, wie gut Diagnoseregeln auf Basis klinischer Parameter in ihrer Aussagekraft mit der Analyse der Gelenkflüssigkeit mithalten können.

Quelle: Westerfield KL et al.: How do clinical prediciton rules ... J Fam Pract 2016; 65(11): 835-47

Herzinsuffizienz
Was tun bei normaler Ejektionsfraktion?

Im Gegensatz zur Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) ist bei einer Herzinsuffizienz mit normaler Ejektionsfraktion (heart failure with preserved ejection fraction, HFpEF) die ventrikuläre Kontraktilität kaum oder gar nicht reduziert. Was es in diesem Fall zu tun gilt, fasst eine aktuelle Studie zusammen.

Quelle: Rutten FH et al.: How big a problem is heart failure with a normal ejection fraction? BMJ 2016; 352: i1706

ß-Blocker bei Herzinsuffizienz
Nicht Zögern bei Frauen und Älteren!

b-Blocker gehören zu den wichtigsten Therapeutika bei Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF). Für die Wirksamkeit und Sicherheit bei älteren Patienten und Frauen gibt es allerdings wenig Evidenz. Viele Ärzte verschreiben b-Blocker diesen Patienten daher nur zögerlich. Eine aktuelle Metaanalyse schließt die Datenlücke und räumt etwaige Bedenken aus.

Quelle: Kotecha D et al.: Effect of age and sex on efficacy and tolerability of b-blockers in patients with heart failure with reduced ejection fraction: ... BMJ 2016; 353: i855

Rezidivierende ventrikuläre Tachykardie
Katheterablation vs. Therapieeskalation

Myokardinfarkt-bedingte Narben sorgen häufig für ventrikuläre Tachykardien. Diese treten oft auch nach Einsetzen implantierbarer Kardioverter-Defibrillatoren (ICD) und trotz antiarrhythmischer Therapie immer wieder auf. Einer Studie zufolge sollte man dann besser auf eine Katheterablation setzen als an der Medikation zu schrauben.

Quelle: Sapp JL et al.: Ventricular tachycardia ablation versus escalation of antiarrhythmic drugs. N Engl J Med 2016; 375(2): 111-21

Drei Pflanzen für drei Rhythmen
Schlaf- und Herzprobleme effektiv behandeln

Die anthroposophische Medizin fasst unter dem „Rhythmischen System“ drei Elemente im menschlichen Körper zusammen: Herz-Rhythmus, Atem-Rhythmus und Schlaf-Wach- Rhythmus. Da diese gekoppelt sind, wundert die klinische Beobachtung nicht, dass Herz-Kreislauf- und Schlafstörungen häufig überlappen. Cardiodoron® ist ein Arzneimittel der anthroposophischen Therapierichtung, bestehend aus drei Heilpflanzenextrakten, welches sowohl bei Herz-Kreislauf- als auch Schlafbeschwerden angewendet werden kann. Die positive Wirkung auf Schlafstörungen wurde nun in einer prospektiven Beobachtungsstudie bestätigt. Es zeigte sich, dass sich mit der Heilpflanzenkomposition die Ausprägung von Schlafstörungen um bis zu 76% besserte. Dabei war Cardiodoron® sehr gut verträglich, und 89% der an der Studie beteiligten Ärzte gaben an: „Ich würde es wieder verordnen!“

Quelle: Rother C, Schnelle M: Cardiodoron® bei Patienten mit Schlafstörungen – Ergebnisse einer prospektiven Beobachtungsstudie. Complement Med Res 2017; 24(1): 15-25

Mehr als eine banale Komorbidität in der Dermatologie
Psoriasis-Arthritis: Frühzeitige Diagnose verhindert Gelenkdestruktion

Psoriasis ist eine häufige Hauterkrankung. Die Psoriasis-Arthritis (PsA) wiederum ist eine der häufigsten Begleiterkrankungen von Psoriatikern – bis zu 30% aller Patienten mit Schuppenflechte weisen auch eine Gelenkbeteiligung auf. So kommt man auf eine Prävalenz von 30 bis 100 pro 10 000. Man schätzt, dass bei etwa 15% aller Psoriasis-Patienten, die von einem Dermatologen betreut werden, eine begleitende PsA unerkannt bleibt. Das ist ungünstig, denn es existieren effektive Therapien, die die radiologische Progression und die klinische Gelenkdestruktion aufhalten können. Deshalb ist eine möglichst frühzeitige Diagnose für die Patienten essenziell.

Quelle: Ritchlin CT et al.: Psoriasis arthritis. N Engl J Med 2017; 376: 957-70

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