Kardiologie

Kardiologie

Die medikamentöse Therapie des Vorhofflimmerns ist nur eine aktuelle
und kontroverse Diskussion in der Kardiologie

Mehr

Angiologie

Angiologie

Thrombusaspiration bei akuter PCI, Antikoagulation,
Stenting ... viele Themen befeuern den aktuellen Diskurs

Mehr

Diabetes

Diabetes

Der Kampf gegen die GLOBESITY ist in vollem Gange

Mehr

Gastroenterologie

Gastroenterologie

Ob Zöliakie, Reizdarm, GERD oder NAFLD -
Gastroenterologie fordert Ärzte diagnostisch heraus

Mehr

Notfallmedizin

Notfallmedizin

Im Notfall muss es schnell gehen ...
und wichtige Infos schnell zur Hand sein

Mehr

Atemwege

Atemwege

Infektionen der oberen und unteren Atemwege
spielen in der ambulanten Praxis eine große Rolle
 

Mehr

Home

Körperliche Aktivität
Keine neuroprotektive Wirkung

Reduziert körperliche Aktivität in der Mitte des Lebens das Risiko für eine Demenz? Ist die präklinische Phase der Demenz durch den Rückgang körperlicher Aktivität gekennzeichnet? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer prospektiven Kohortenstudie.

Quelle: Sabia S et al.: Physical activity, cognitive decline, and risk of dementia: 28 year follow-up of Whitehall II cohort study. BMJ 2017; 357: 2709, doi: 10.1136/ bmj.j2709

Nicht-radikuläre Rückenschmerzen
Bessere Ergebnisse durch adjuvante Optionen?

Trotz optimaler medikamentöser Therapie bleiben 50% der Patienten mit nicht-radikulär bedingten Rückenschmerzen noch drei Monate nach Behandlung in der Notaufnahme funktionell beeinträchtigt. In einem systematischen Review untersuchten US-amerikanische Wissenschaftler, ob sich die Ergebnisse durch chiropraktische Maßnahmen, Massagen, Bewegungstherapie oder Yoga verbessern. Die Ergebnisse waren ernüchternd.

Quelle: Rothberg S, Friedmann BW: Complementary therapies in addition to medication for patients with nonchronic, nonradicular low back pain: a systematic review. Am J Emerg Med 2017; 35: 55-61

Subgruppenanalysen zu Edoxaban
Vorteile auch für Ältere und Niereninsuffiziente

Gegenüber Vitamin-K-Antagonisten ( VKA) bietet das direkte orale Antikoagulans (DOAK) Edoxaban ein überlegenes Sicherheitsprofil. Subgruppenanalysen der Zulassungsstudie ENGANGE AF-TIMI 48 zeigen, dass von dem DOAK auch Ältere, Niereninsuffiziente und weitere Risikogruppen profitieren können.

Quelle: Fachpressekonferenz: „Einfach sicherer: 2 Jahre Antikoagulation mit LIXIANA®“, München, 25.7.2017, Veranstalter: Daiichi Sankyo Edoxaban: Lixiana® (D, A, CH)

Original Pressemitteilung:
Reizmagen: ein roter Faden fehlt!

Das Reizmagensyndrom ist eine häufige Diagnose in der Haus- und Allgemeinarztpraxis. Doch bei der Therapie gibt es viele Defizite, wie auch eine aktuelle Umfrage zeigt. Bewährte Alternativen wie Verdauungsenzyme rücken deshalb wieder ...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend 2017: Urologen ehren Astellas Pharma für Innovation und Nachhaltigkeit

In der Urologie gehört Astellas zu den weltweit führenden Unternehmen. Seine innovative Produktpalette für die Urologie würdigten die Fachärzte in diesem Jahr erneut mit dem Award der „Goldenen Tablette“. Die ...

Zystennieren
Bessere Patientenidentifikation

Mit Tolvaptan wurde in Europa die erste Therapie für Patienten mit autosomal-dominanter polyzystischer Nierenerkrankung (ADPKD) zugelassen, die zielgerichtet der Krankheitsprogression entgegenwirkt. Empfehlungen für die Indikationsstellung sollen helfen, den für die Tolvaptan- Therapie geeigneten ADPKD-Patient besser zu identifizieren.

Quelle: „ADPKD-Paradigmenwechsel in der Therapie: Studien, Mythen und Gelerntes“, Mannheim, 16.9.2017 Veranstalter: Otsuka

Metastasiertes Kolorektal-Ca
Therapie je nach Tumorlokalisation

Aktuellen Daten zufolge spielt die primäre Tumorlokalisation für die Therapiewahl bei RAS-WT-Patienten mit metastasiertem Kolorektalkarzinom (mCRC) eine wichtige Rolle. Dies spiegelt sich auch in den aktuellen Empfehlungen der AIO der DGK wider.

Quelle: „First-Line-Therapie & beyond: Einsatz von Avastin beim mCRC“, Frankfurt am Main, 25.7.2017, Veranstalter: Roche Pharma

Patienten-Rekrutierung
Chronische venöse Ulzera

Diese Studie könnte etwas für Ihre Patienten sein, denn aktuell werden noch Teilnehmer in Deutschland gesucht.

Patienten-Rekrutierung
Androgene Alopezie

Diese Studie könnte etwas für Ihre Patienten sein, denn aktuell werden noch Teilnehmer in Deutschland gesucht.

Patienten-Rekrutierung
Nicht-radiologische axiale Spondyloarthritis

Diese Studie könnte etwas für Ihre Patienten sein, denn aktuell werden noch Teilnehmer in Deutschland gesucht.

Orale Antikoagulation bei Beinvenenthrombose und Lungenembolie
Deutlich reduziertes Blutungsrisiko unter Apixaban

Direkte orale Antikoagulanzien (DOAK) sind bei der Therapie venöser Thromboembolien (VTE) genauso effektiv wie die herkömmlich eingesetzten Vitamin-K-Antagonisten (VKA). Das Blutungsrisiko ist zum Teil aber erheblich geringer.

Quelle: Symposium:

“Venous Thromboembolism  - Improving Patient Care With non VKA Oral Anticoagulants”, im Rahmen des ISTH-Kongress 2017, Berlin, 11.7.2017, Veranstalter: BMS und Pfizer

Apixaban: Eliquis®

Switch-Studie „EMERALD"
Single-Tablet-Regime mit Darunavir

Darunavir ist der erste Proteaseinhibitor (PI), mit dem in Kombination mit zwei anderen HIV-Medikamenten eine gesamte HIV-Therapie in nur einer Tablette – ein Single-Tablet- Regime (STR) – entwickelt wurde.

Quelle: Molina JM et al.: Efficacy and safety of switching from boosted-protease inhibitor plus emtricitabine/ tenofovir disoproxil fumarate regimens to the single-tablet regimen... IAS 2017, Abstract TUAB0101, Paris, 25.7.2017

Parkinson-Erkrankung
Add-on-Medikament zur effizienten Feineinstellung

Mit Safinamid steht ein Medikament bei der Parkinson-Erkrankung (PD) als Add-on zu Levodopa zur Verfügung, welches milde Wirkfluktuation spürbar verbessert und die Off-Zeit signifikant reduziert. „Die Off-Zeit ist für Patienten mit fortgeschrittener PD besonders belastend“, betonte Prof. Heinz Reichmann, Dresden, auf einem Symposium von Zambon. Die Wirkung von Safinamid, die auch nicht-motorische Symptome umfasst, ist dabei dem einzigartigen dualen Wirkmechanismus geschuldet.

Quelle: Symposium:„Safinamid – Neue Chancen und Möglichkeiten zur Verbesserung motorischer und nichtmotorischer Symptome beim M. Parkinson“, im Rahmen des 90. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), Leipzig, 22.9.2017, Veranstalter: Zambon Safinamid: Xadago® (D, A, CH)

Den Stimmapparat von Sängern gesund halten

Die Stimme professioneller Sänger oder Sprecher wird täglich stark belastet. Um den Stimmapparat  solcher Berufsgruppen gesund zu halten, sind mitunter logopädische, gesangspädagogische und regenerationsfördernde Mittel nötig.

Bei belastungsbedingten Stimmst&...

Neue ISO-Norm für Blutzuckermessung

Seit Juli 2017 sind die Vorgaben der neuen und verschärften ISO-Norm verbindlich. Sämtliche Accu-Chek®-Blutzuckermesssysteme, einschließlich des neuen Blutzuckermessgeräts Accu-Chek Guide®, erfüllen die neuen Anforderungen für eine höhere Messgenauigkeit. ...

Erdbeben als Suizid-Risiko
Nepals stille Epidemie

2016 erschütterten zwei starke Erdbeben das politisch gebeutelte Nepal – wenig später stoppte eine mehrmonatige Grenzblockade die Versorgung mit Benzin und Kochgas. Ein davon nicht unberührtes weiteres Problem ist die enorm hohe Selbstmordrate in diesem Land. Die Gründe sind komplex und eine Lösung nicht in Sicht.

Quelle: Cousins S: Nepal‘s silent epidemic of suicide. Lancet 2016; 387: 16-7

Hilfe für Kriegsverletzte und andere genital Versehrte
Penis-Transplantation bald Routine?

Zwischen 2001 und 2013 erlitten über 1300 männliche US-Soldaten urogenitale Verletzungen, davon 86 schwere penile. Eine Penisamputation ist manchmal die einzige Option. Seit der ersten erfolgreichen Penis-Transplantation im Jahr 2014 bemühen sich nun zwei US-Kliniken, den Eingriff zu standardisieren.

Quelle: Kuehn BM: US hospitals prepare for penis transplants. JAMA 2016; 315(13): 1322-4

Wochenend-Effekt im Krankenhaus
Personalmangel ist nicht schuld

Der „Wochenend-Effekt“ beschreibt das Phänomen, dass Patienten, die am Wochenende ins Krankenhaus eingeliefert werden, eine höhere Sterblichkeit aufweisen. Dies liegt aber vermutlich nicht an der geringeren personellen Besetzung, sondern vielmehr an den Patienten.

Quelle: Walker AS et al.: Mortality risks associated with emergency admissions during weekends and public holidays ... Lancet 2017; 390: 62-72

Diabetische Retinopathie
Fetten Fisch essen

Einer Studie zufolge können Diabetiker neben ihrem kardiovaskulären Risiko auch das Retinopathie-Risiko senken, wenn sie regelmäßig fetten Meeresfisch essen und so ihren Bedarf an V-3-Fettsäuren decken. Zwar konnte dieser günstige Effekt nicht in Supplementationsstudien reproduziert werden, doch der Großteil verfügbarer Studien sagt: Fisch essen hat viele Vorteile.

Quelle: Chew EY: Dietary ... JAMA 2017; 317: 2226-7

Rheumatoide Arthritis
Neue Erkenntnisse zur Pathogenetik

Rheumatoide Arthritis (rA) ist eine chronische Autoimmunerkrankung, die durch progressive Gelenkdestruktion gekennzeichnet ist. Neue zielgerichtete Immuntherapien haben nicht nur die Aussichten der Patienten, sondern auch das Verständnis der pathogenetischen Mechanismen deutlich verbessert.

Quelle: McInnes IB, Schett G: Targeted treatments for rheumatoid arthritis 1. Lancet 2017; 389: 2328-37

Muskelschmerzen durch Statine
Alles nur Einbildung?

In mehreren Beobachtungsstudien wurde gezeigt, dass bis zu 20% aller Statin-therapierten Patienten unter Nebenwirkungen, vornehmlich Muskelschmerzen und Erschöpfung, leiden. In randomisierten klinischen Studien konnte dies allerdings nicht bestätigt werden. Eine sinnvolle Erklärung liefert die Analyse einer Studie mit einer verblindeten und einer unverblindeten Phase.

Quelle: Gupta A et al.: Adverse events associated with unblinded, but not with blinded, statin therapy in the Anglo- Scandinavian Cardiac Outcomes Trial – Lipid Lowering Arm (ASCOT-LLA): a randomised double-blind placebo-controlled ... Lancet 2017; 389: 2473-81

Erythromelalgie
Brennender Schmerz in Händen und Füßen

Erythromelalgie (EM) ist eine seltene neurovaskuläre Störung, die mit wiederkehrenden starken Schmerzen, Rötungen und Schwellungen in den Extremitäten verbunden ist. Hitze verschlimmert die Symptome, Kälte verschafft Linderung. Was genau dahinter steckt, verrät eine aktuelle Studie.

Quelle: Farrar MA et al.: Burning pain: axonal dysfunction in erythromelalgia. Pain 2017; 158: 900-11

GFI Der Medizin-Verlag

Anschrift

GFI. Gesellschaft für medizinische Information mbH
Paul-Wassermann-Straße 15
81829 München

Telefon: +49 89 4366300
Fax: +49 89 436630210
E-Mail: info@gfi-online.de

Copyright © 2017, GFI | AGB | Sicherheit und Datenschutz | Impressum