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Die medikamentöse Therapie des Vorhofflimmerns ist nur eine aktuelle
und kontroverse Diskussion in der Kardiologie

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Thrombusaspiration bei akuter PCI, Antikoagulation,
Stenting ... viele Themen befeuern den aktuellen Diskurs

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Auch an Zika, Dengue und Co. denken!
Risikoevaluation bei Reiserückkehrern mit Fieber

Die vergangenen Zika-, Ebola- und Chikungunya-Ausbrüche haben gezeigt, dass man bei der Evaluation fiebriger Reiserückkehrer auf der Hut sein sollte. Um der Infektionsursache auf die Schliche zu kommen, ist eine detaillierte Reiseanamnese und Kenntnis geographischer Faktoren notwendig.

Quelle: Thwaites GE et al.: Approach to fever in the returning traveler. N Engl J Med 2017; 376(6): 548-60

Patienten in höherem Alter vor Stürzen schützen
Weniger Medikamente, mehr Sport

Ab dem 65. Lebensjahr wächst das Risiko für Stürze, die gerade in hohem Alter schwere Folgen haben können. Um eine passende Präventionsstrategie wählen zu können, muss man als Arzt das individuelle Sturzrisiko älterer Patienten richtig einschätzen. In jedem Fall angebracht ist ein passendes Bewegungsprogramm und eine adäquate Versorgung mit Vitamin D und Kalzium.

Quelle: Vieira ER et al.: Prevention of falls in older people living in the community. BMJ 2016; 353: i1419

Ischämische Kolitis
Oft ist die OP unvermeidlich

Die Häufigkeit der ischämischen Kolitis hat in den letzten Jahrzehnten zugenommen. Die Prävalenz hängt mit dem Alter und der Komorbidität zusammen. Meist hat man es mit einem Akutfall zu tun, der dringenden Handlungsbedarf impliziert – die Mortalität ist hoch.

Quelle: Trotter JM et al.: Ischaemic colitis. BMJ 2016; 355: i6600

Original Pressemitteilung:
Aktuelle Studien zeigen mögliche Nebenwirkungen: Magensäureblocker (PPI) sinnvoll einsetzen

Uetersen/Hamburg – Soll die Freisetzung von Säure in unserem Magen gedrosselt werden, kommen Magensäureblocker (PPI) zum Einsatz. Doch immer zu Recht, also medizinisch sinnvoll? Wie die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie...

Original Pressemitteilung:
Gute Aussichten für Ihren Magen: neuer Flyer für Patienten mit Reizmagen

Eben erschienen: Ein neuer Flyer bietet Menschen mit einem Reizmagen wichtige, praktische Informationen über die Erkrankung. Kostenlos zu bestellen direkt beim Herausgeber, der Nordmark Arzneimittel GmbH & Co. KG.

Unspezifische Lumbalgie
Medikamente sparsam einsetzen

Unspezifische Lumbalgie ist weltweit die Hauptursache dauerhafter Behinderungen. Im Fokus der Versorgung betroffener Patienten stehen individuelle und möglichst nebenwirkungsarme Strategien zur Schmerzlinderung. Nach wie vor werden im Falle von Lumbago jedoch zu viele unnötige Operationen und Bildgebung durchgeführt und häufiger als nötig Opioide verschrieben. Stattdessen empfehlen die Leitlinien, die Patienten zu Bewegung zu motivieren und Medikamente mit Vorsicht einzusetzen.

Quelle: Maher C et al.: Non-specific low back pain. Lancet 2017; 389: 736-47

Bernstein IA et al.: Low back pain and sciata: summary of NICE guidance. BMJ 2017; 356: i6748

Mikrovaskuläre Komplikationen in Grenzen halten
Blutzuckersenkung ist nicht alles

Es gilt als unbestritten, dass eine sorgfältige Einstellung der Stoffwechsellage bei Typ-2-Diabetikern das Risiko der Entwicklung mikrovaskulärer Komplikationen senkt. Man kann diese Bemühungen aber auch durch andere Maßnahmen fördern.

Quelle: Valencia WM et al.: How to prevent the micro-vascular complications of type 2 diabetes beyond glucose control. BMJ 2017; 356: i6505

Neue Leitlinie zur chronischen Insomnie
Kognitive Verhaltenstherapie zuerst

Eine chronische Insomnie liegt dann vor, wenn der betroffene Patient über mindestens drei Monate an drei oder mehr Nächten pro Woche Schwierigkeiten mit dem Einschlafen oder dem ununterbrochenen Schlafen hat und sich dadurch belastet fühlt. Welche pharmakologische und nicht-pharmakologische Therapiestrategie am besten funktioniert, ist umstritten. Das American College of Physicians (ACP) hat die Evidenz der verschiedenen Optionen geprüft und eine eindeutige Empfehlung für die kognitive Verhaltenstherapie ausgesprochen. Medikamentöse Optionen stehen an zweiter Stelle.

Quelle: Medalie L, Cifu AS: Management of chronic insomnia disorder in adults. JAMA 2017; 317(7): 762-3

Hypophysenadenome sind häufig
Meist ist die Resektion indiziert

Bei unselektierten Autopsien findet man in etwa 10% der Fälle ein Hypophysenadenom. Viele machen sich zu Lebzeiten des Patienten nicht bemerkbar, aber sie können auch zu Verdrängungserscheinungen oder – wenn sie Hormone sezernieren – zu entsprechenden endokrinen Krankheitsbildern führen.

Quelle: Molitch ME: Diagnosis and treatment of pituitary adenomas. A review. JAMA 2017; 317: 516-24

Arrhythmogene rechtsventrikuläre Kardiomyopathie
Die Therapie kann nur palliativ sein

ARVC, die arrhythmogene rechtsventrikuläre Kardiomyopathie (früher Dysplasie), beruht auf einer angeborenen strukturellen Anomalie des Herzmuskels; sie wirkt sich vor allem auf den rechten Ventrikel aus. Sie ist die häufigste Ursache eines arrhythmogenen Herzstillstandes bei jungen Menschen. Das Fortschreiten des Leidens kann man nicht aufhalten.

Quelle: Corrado D et al.: Arrhythmogenic right ventricular cardiomyopathy. N Engl J Med 2017; 376: 61-72. JAMA 2016; 316: 191-210

Erhöhte Hämatom-Neigung
Manchmal stecken Gefäßerkrankungen oder Gerinnungsstörungen dahinter

Hinter Hämatomen kann sich mehr verbergen als ein einfaches Trauma. Je nach Vorgeschichte, Alter und Risikoprofil des Patienten können sie auch Zeichen einer schwerwiegenden Erkrankung sein. Die wichtigsten Merkmale sollte man kennen.

Quelle: Harrison LB et al.: Investigating easy bruising in an adult. BMJ 2017; 356: j251

Therapiefortschritte dank molekularer Erkenntnisse
Bronchialkarzinom: Die Antikörper- Schlacht ist noch nicht geschlagen

Therapeutisch gab es in den vergangenen zehn Jahren beim Bronchialkarzinom bemerkenswerte Fortschritte. Man könnte den Lungenkrebs auch als die Mustererkrankung par excellence für die Präzisionsmedizin („targeted therapy“) bezeichnen. Bei kaum einer anderen Entität wurden in der kürzeren Vergangenheit mehr onkogene Mutationen beschrieben und zielgerichtete systemische Therapien entwickelt. Stets befindet man sich mit der Antikörpertherapie allerdings in einem Wettlauf zwischen Resistenzentwicklung und dem Finden von Antikörper-Alternativen für die nächste Therapielinie.

Quelle: Hirsch FR et al.: Lung cancer: current therapies and new targeted treatments. Lancet 2017; 389: 299-311

Akuter Myokardinfarkt – bedrohlich trotz Fortschritten
Maßgeschneiderte Interventionsstrategien

Der akute Myokardinfarkt ist für ein Drittel der Todesfälle in westlichen Ländern verantwortlich, und dies trotz beachtlicher Fortschritte in den letzten Jahrzehnten. Um das Arsenal therapeutischer Optionen optimal zu nutzen, müssen diese an die individuelle Situation des Patienten angepasst werden, auch wenn noch manche Fragen offen sind.

Quelle: Reed GW et al.: Acute myocardial infarction. Lancet 2017; 389: 197-210

Basalinsulin bei Typ-2-Diabetes
Substitution mit Insulin glargin 300 E/ml

Die pharmakokinetischen und pharmakodynamischen Unterschiede zwischen dem höher konzentrierten Insulin glargin 300 E/ml und Insulin glargin 100 E/ml übersetzen sich in klinische Vorteile: Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes kommt es unter Insulin glargin 300 E/ml bei vergleichbarer Blutzuckerkontrolle sowohl tagsüber als auch nachts zu weniger Hypoglykämien als unter Insulin glargin 100 E/ml.

Quelle: Symposium: „Zukunft in der Praxis: Verborgene Potenziale in der Diabetestherapie“, Berlin, 21.1.2017 Veranstalter: Sanofi Insulin glargin 300 E/ml: Toujeo® (D, A, CH) Insulin glargin 100 E/ml: Lantus® (D, A, CH)

DOAK bei Vorhofflimmern
Ohne Therapietreue ist alles nichts

Direkte orale Antikoagulanzien (DOAK) haben ihre Vorteile gegenüber Vitamin- KAntagonisten (VKA) in zahlreichen Studien belegt. Aber nur Tabletten, die auch eingenommen werden, können wirken. Wie kann man die Therapietreue erhöhen?

Quelle: Fachpressekonfernz: „Am Ball bleiben bei Vorhofflimmern mit ‚Rote Karte dem Schlaganfall‘ – die von Bayer initiierte Aufklärungskampagne startet ins sechste Jahr“, Leverkusen, 8.3.2017, Veranstalter: Bayer Rivaroxaban: Xarelto® (D, A, CH)

Therapie-Optionen
Zinksubstitut bei Akne

Neben seinen wichtigen Funktionen im Immunsystem spielt Zink auch für die Gesundheit der Haut eine wichtige Rolle, z. B. bei einer Akne-Erkrankung. Die wichtigste Ursache der Acne vulgaris ist neben einer genetischen Disposition die vermehrte Testosteronausschüttung in der Pubertät. ...

Internetbasierte Psychotherapie
Interaktives Therapieprogramm hilft bei Depression

Die Nutzung von Online-Psychotherapieprogrammen bietet die Chance, die bestehenden Versorgungsdefizite in der Behandlung von Depressionen zu schließen. Dabei sollte man nur auf solche Programme setzen, deren Wirksamkeit durch Studiendaten belegt ist.

Quelle: Symposium: „Depression in der Pflege, Hilfe aus dem Netz“, im Rahmen des Deutschen Pflegetags 2017, Berlin, 24.3.2017, Veranstalter: Servier

FSME-Schutzimpfung
Sicher geschützt vor den Risiken von Zeckenbissen

Die FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) kann sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern schwere Folgen haben, wie Bewusstseinsstörungen, Lähmungen, Schluck- und Sprachstörungen. Bleibende Spätschäden sind keine Seltenheit. Eine Schutzimpfung kann das Risiko einer Erkrankung nach Biss von einer FSME-infizierten Zecke reduzieren. Diese Möglichkeit wird jedoch von zu wenigen Menschen genutzt.

Quelle: Fachpressegespräch „FSME – Die unterschätzte Gefahr: Höhere FSME-Fallzahlen in 2016 vs. stagnierende Impfraten“, München, 7.3.2017, Veranstalter: Pfizer

Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)-Impfstoff: FSME-IMMUN Junior®, FSME-IMMUN Erwachsene®

 

Digitale Patientenakte
Weniger Verschreibungsfehler und Tote

In einer Metaanalyse von 20 geeigneten Studien untersuchten Autoren aus Australien, wie sich die Einführung eines CPOE auf das Patientenoutcome auswirkt. Das Ergebnis war eindeutig positiv.

Quelle: Prgomet M et al.: Impact of commercial computerized provider order entry system (CPOE) and clinical decision support system

Lipidsenkung mit Kombi
Niedriges LDL, weniger negative Ereignisse

Für Patienten mit sehr hohem kardiovaskulären Risiko ist es von großer Bedeutung, den LDL-Spiegel leitliniengerecht auf unter 70 mg/dl (<1,8 mmol/l) zu senken. Eine Statintherapie kann dabei schnell an ihre Grenzen stoßen. Einen zusätzlichen Nutzen bringt die Kombinationstherapie mit Ezetimib.

Quelle: Symposium: „Herz Update 2017“, München, 25.2.2017, Veranstalter: Berlin-Chemie Simvastatin plus Ezetimib: Goltor® (D)

Onlineservice DERMA TODAY berichtet vom AAD-Kongress

Der Onlineservice DERMA TODAY erweitert sein Angebot und berichtet erstmals vom diesjährigen American Acedemy of Dermatology (AAD) Annual Meeting, das Anfang März in Orlando, Florida, stattfindet. Fünf deutsche Experten der Dermatologie präsentieren und diskutieren vor der Kamera...

Hepatobiliäre Karzinome
Gallensteine erhöhen Karzinomrisiko

Es gibt bereits zahlreiche Hinweise, dass Patienten mit Gallensteinen häufiger hepatobiliäre Karzinome entwickeln. Der dahinterliegende Karzinogenese-Prozess ist aber unklar. An einer großen koreanischen Kohorte konnte man nun nachweisen, dass das Krebsrisiko bei Gallensteinen tatsächlich deutlich erhöht ist – insbesondere für Gallenblasenkarzinome.

Quelle: Ryu S et al.: Gallstones and the risk of gallbladder cancer mortality: a cohort study. Am J Gastroenterol 2016; 111: 1476-87

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