Kardiologie

Kardiologie

Die medikamentöse Therapie des Vorhofflimmerns ist nur eine aktuelle
und kontroverse Diskussion in der Kardiologie

Mehr

Angiologie

Angiologie

Thrombusaspiration bei akuter PCI, Antikoagulation,
Stenting ... viele Themen befeuern den aktuellen Diskurs

Mehr

Diabetes

Diabetes

Der Kampf gegen die GLOBESITY ist in vollem Gange

Mehr

Gastroenterologie

Gastroenterologie

Ob Zöliakie, Reizdarm, GERD oder NAFLD -
Gastroenterologie fordert Ärzte diagnostisch heraus

Mehr

Notfallmedizin

Notfallmedizin

Im Notfall muss es schnell gehen ...
und wichtige Infos schnell zur Hand sein

Mehr

Atemwege

Atemwege

Infektionen der oberen und unteren Atemwege
spielen in der ambulanten Praxis eine große Rolle
 

Mehr

Home

Serie „Shared Decision Making in der Praxis", Teil 2
Fünf gute Gründe dagegen? Keineswegs!

Seit 2010 gibt es in England ein Programm, das sich mit „Shared Decision Making“, also der partizipativen Entscheidungsfindung beim ärztlichen Umgang mit Patienten, beschäftigt. Man identifizierte fünf wesentliche Herausforderungen für die erfolgreiche Implementierung von SDM in den Praxisalltag.

Quelle: Joseph-Williams N et al.: Implementing shared decision making in the NHS: lessons from the MAGIC programme. BMJ 2017; 357: j1744

Leberzirrhose verhindern
Screening oder doch besser Alkoholentzug?

Im UK ist die Mortalität durch Leberzirrhose in den letzten Jahren stark gestiegen. Die Hauptursachen sind exzessiver Alkoholkonsum und die Tatsache, dass Lebererkrankungen oft erst sehr spät entdeckt werden. Ob ein Zirrhose-Screening die Lösung ist, ist aber umstritten.

Quelle: Hudson M et al.: Should we screen for cirrhosis? BMJ 2017; 358: j3233

Hoffnung für Leberkranke
Neue Stammzellquelle für Hepatozyten

Die Hepatozyten-Transplantation ist ein vielversprechender Therapieansatz für zahlreiche Lebererkrankungen. Genügend Zellen dafür zu gewinnen, ist aber nicht leicht, denn die Zahl der Donoren ist gering und die Entwicklung aus embryonalen oder Knochenmarkstammzellen aus ethischen und Sicherheitsgründen schwierig.

Quelle: Chen Z et al.: Transdifferentiation of human male germline stem cells to hepatocytes in vivo via the transplantation under renal capsules. Oncotarget 2017; 8(9): 14576-92

Original Pressemitteilung:
Reizmagen: ein roter Faden fehlt!

Das Reizmagensyndrom ist eine häufige Diagnose in der Haus- und Allgemeinarztpraxis. Doch bei der Therapie gibt es viele Defizite, wie auch eine aktuelle Umfrage zeigt. Bewährte Alternativen wie Verdauungsenzyme rücken deshalb wieder ...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend 2017: Urologen ehren Astellas Pharma für Innovation und Nachhaltigkeit

In der Urologie gehört Astellas zu den weltweit führenden Unternehmen. Seine innovative Produktpalette für die Urologie würdigten die Fachärzte in diesem Jahr erneut mit dem Award der „Goldenen Tablette“. Die ...

Crohn bei Kindern
Neue Prädiktoren für schweren Verlauf

Darmstrikturen und -fisteln sind häufige Komplikationen bei Morbus Crohn (MC). Nun suchten Forscher aus Atlanta, USA, bei jungen Crohn-Patienten nach Markern, die einen komplizierten Verlauf vorhersagen können. Sie wurden fündig und konnten so zugleich auch eine Empfehlung bzgl. der Therapie mit TNFa-Inhibitoren geben.

Quelle: Kugathasan S et al.: Prediction of complicated disease course ... Lancet 2017; 389: 1710-18

Morbus Crohn: „Treat to target"
Die Therapiekonzepte ändern sich

Die typischen Merkmale des Morbus Crohn (MC) in der Unterscheidung zur Colitis ulcerosa (CU) darf man wohl als bekannt voraussetzen: Der MC ist eine chronisch entzündliche Darmerkrankung (IBD), die alle Abschnitte des Gastrointestinaltraktes betreffen kann, sich typischerweise aber im terminalen Ileum und Kolon abspielt und dabei zu einer segmentalen, asymmetrischen und transmuralen Entzündung der Darmwand führt. Fisteln, Stenosen und Abszesse sind die typischen Komplikationen. Neben diesen „altbekannten“ Beschreibungen des MC gab es aber in den letzten zehn Jahren auch eine rasante Entwicklung bzgl. der Ätiologie-Kenntnis, der Therapie und vor allem der Therapieziele. Heute besteht die Herausforderung darin, mit zahlreichen zur Verfügung stehenden Wirkstoffen eine tiefe Remission, definiert als klinische Symptomfreiheit und Darmmukosaheilung, zu erzielen und so Langzeit-Folgeschäden zu vermeiden.

Quelle: Torres J et al.: Crohn‘s disease. Lancet 2017; 389: 1741-55

Schlaganfallprophylaxe bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern
Apixapan punktet im Versorgungsalltag

Zur Schlaganfallprophylaxe bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) werden neben Vitamin-K-Antagonisten (VKA) auch direkte orale Antikoagulanzien (DOAK) wie Apixaban eingesetzt. In der zulassungsrelevanten Studie ARISTOTLE reduzierte Apixaban gegenüber Warfarin das Risiko für Schlaganfälle und systemische Embolien um 21%, bei geringerem Risiko schwerer Blutungen. Aktuelle Studien aus dem Versorgungsalltag bestätigen das günstige Wirkprofil des DOAK erneut.

Quelle: Fachpressekonferenz:
„Apixaban zur Schlaganfallprophylaxe bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern – Ein Update aus dem Versorgungsalltag“, Berlin, 12.10.2017, Veranstalter: Bristol-Myers Squibb und Pfizer
Apixaban: Eliquis®

Schnelle Abhilfe bei Stimmstörungen

Als funktionelle Dysphonien bezeichnet man Stimmstörungen, welchen keine erkennbaren organischen Ursachen zugrunde liegen. Oft entstehen sie durch eine Überspannung infolge eines ungünstigen Sprechmusters bei hoher stimmlicher Belastung. Aber auch psychische Anspannung kann zu den ...

Risiko für und bei Krebs
Bewegung bessert die Prognose

Körperliche Aktivität gehört bekanntermaßen zu den Lebensstil-Faktoren, die das Krebrisiko reduzieren; auch der Verlauf bei etablierten Malignomen wird positiv beeinflusst. Wie kommt dieser Effekt zustande?

Quelle: Thomas RJ et al.: Exercise-induced biochemical changes and ... Br J Sports Med 2017; 51: 640-4

Gastrointestinale Blutungen
Nur ein Score ist verlässlich

Es gibt zahlreiche Risikoscores, mit denen man vor oder nach der Endoskopie bei Patienten mit gastrointestinalen Blutungen relevante Endpunkte abschätzen kann, z. B. das Mortalitätsrisiko. In einem aktuellen Vergleich verfügbarer Risikomodelle erreichte aber nur ein Score ein gutes Ergebnis.

Quelle: Stanley AJ et al.: Comparison of risk scoring systems for patients ... BMJ 2017; 356: i6432

Schnelltest zum Nachweis von Heroingebrauch validiert

Um bei Patienten in Substitutionstherapie mit Methadon, Levomethadon oder Buprenorphin einen beigebrauch von Heroin nachzuweisen, stützte man sich bisher meist auf den Nachweis von Morphin als Heroin-Abbauprodukt. Bei einer Substitutionstherapie mit Dihydrocodein und dem seit 2015 verfü...

Gonarthrose
Triamcinolon ins Gelenk war ein Flopp

Die Arthrose gilt als eine degenerative Erkrankung, hat aber auch eine entzündliche Komponente. Dieser schreibt man den fortschreitenden Verlust von Knorpel zu. Man sucht nach Maßnahmen, diesen Prozess aufzuhalten.

Quelle: McAlindon TE et al.: Effect of intra-articular triamcinolone vs saline on knee cartilage volume and pain ... JAMA 2017; 317: 1967-75

Oligoartikuläre JIA
Ist eine Kombitherapie im Vorteil?

Die juvenile idiopathische Arthritis (JIA) stellt eine heterogene Gruppe von Erkrankungen unbekannter Ursache dar. Sie ist bei Kindern relativ häufig und führt oft zu bleibender Behinderung. Die Behandlung ist eine Herausforderung.

Quelle: Ravelli A et al.: Intra-articular corticosteroids ... Lancet 2017; 389: 909-16

Stamm-Adipositas und andere ...
Vorboten für Gebrechlichkeit

Diabetes ist als Risikofaktor für spätere Altersgebrechlichkeit bereits bekannt. Das Risiko erhöht sich aber bereits bei Vorliegen von metabolischem Syndrom und Insulinresistenz. Das ergab eine aktuelle Auswertung bei Über-60-Jährigen.

Quelle: Pérez-Tasigchana RF et al.: Metabolic syndrome and insulin resistance are associated with frailty in older adults: a prospective cohort study. Age Ageing 2017; 146(5): 807-12

Rheumatoide Arthritis
Assoziation auch mit Herzinsuffizienz

Man weiß schon länger, dass bei rheumatoider Arthritis (rA) das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen, insbesondere Koronarinsuffizienz, erhöht ist. Weniger erforscht sind eventuelle Zusammenhänge mit einer Herzmuskelschwäche.

Quelle: Mantel A et al.: Association between rheumatoid arthritis and risk of ischemic and nonischemic heart failure. JACC 2017; 69: 1275-85

Infektionen als Ursache
Eine spezielle Form von Nephropathie

Ein 34-jähriger Patient entwickelte Fieber, Schweißausbrüche und Übelkeit. Eine Woche später kamen Brustschmerzen hinzu. Im Mittelpunkt stand aber die Niere mit nephrotischem Syndrom, akuter Niereninsuffizienz und Nephromegalie.

Quelle: Sise ME et al.: Case 12-2017: A 34-year-old ... N Engl J Med 2017: 376: 1575-85

Mantelzell-Lymphom
Man kann die Remission verlängern

Das Mantelzell-Lymphom macht etwa 6% aller Non-Hodgkin-Lymphome Erwachsener aus und gilt als nicht heilbar. Man bemüht sich aber, die Remissionen nach Therapie zu verlängern.

Quelle: Le Gouill S et al.: Rituximab after autologous stem-cell transplantation in mantle-cell lymphoma. N Engl J Med 2017; 377: 1250-60

Protonenpumpenhemmer
Wie sicher ist die Langzeittherapie?

PPI werden sehr häufig auch als Dauermedikation verordnet. Sie sind zwar gut verträglich, doch bei einer Langzeittherapie müssen gewisse Risiken bedacht werden.

Quelle: Abramowicz M et al.: From the medical letter on drugs and therapeutics: safety of long-term PPI use. JAMA 2017; 318: 1177-8

Akute Verwirrtheit
CT führt zur richtigen Diagnose

Ein plötzlicher Verwirrtheitszustand führte zur Klinikaufnahme, wo ein CT gefahren wurde. Hier fanden sich intrazerebrale Läsionen, die zusammen mit dem klinischen Befund und der Anamnese auf die richtige Spur führten.

Quelle: Mukerji SS et al.: Case 20-2017: A 48-year-old man with weight loss, confusion, skin lesions and pancytopenia: N Engl J Med 2017; 376: 2580-9

Junge Frau mit Leberversagen
Medikamente, Viren, oder was sonst?

Bei einer jungen Frau mit einem akuten Leberversagen wurde zunächst vieles ursächlich diskutiert, bis schließlich die richtige, allerdings seltene Diagnose gestellt wurde.

Quelle: Olson KR et al.: Case 2-2017: an 18-year-old woman ... N Engl J Med 2017; 376: 268-78

Akute Appendizitis
Frauen erhalten häufiger als Männer eine Fehldiagnose

Die Appendizitis ist ein häufiges und durchaus gefährliches Krankheitsbild, wobei die Diagnosestelllung meist klinisch erfolgt. Doch mittels bildgebender Diagnostik lassen sich Fehldiagnosen und somit unnötige Appendektomien vermeiden.

Quelle: Baird DLH et al.: Acute appendicitis. BMJ 2017; 357: j1703

GFI Der Medizin-Verlag

Anschrift

GFI. Gesellschaft für medizinische Information mbH
Paul-Wassermann-Straße 15
81829 München

Telefon: +49 89 4366300
Fax: +49 89 436630210
E-Mail: info@gfi-online.de

Copyright © 2017, GFI | AGB | Sicherheit und Datenschutz | Impressum