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Die medikamentöse Therapie des Vorhofflimmerns ist nur eine aktuelle
und kontroverse Diskussion in der Kardiologie

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Stenting ... viele Themen befeuern den aktuellen Diskurs

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Krebsmedikamente zur Viruseradikation
Ist HIV bald heilbar?

Dank moderner antiretroviraler Therapien (ART) kann man das HI-Virus heute gut in Schach halten. Nach Absetzen der Medikation kann das latent in den Zellen verweilende Virus aber – ähnlich wie ein hartnäckiger Tumor – zu einem erneuten Ausbruch der Erkrankung führen. Neue Therapieansätze bauen daher auf immunonkologische Strategien, um das Virus endgültig auszuschalten.

Quelle: Cousins S: Could cancer research hold the key to a cure for HIV? BMJ 2017; 358; j3905

Normoxämischer akuter Myokardinfarkt
Sauerstoff ist ohne Nutzen!

Standardmäßig und leitlinienkonform behandelt man Patienten mit Verdacht auf akuten Myokardinfarkt mit einer begleitenden Sauerstofftherapie. Die Maßnahme soll das Ausmaß des Infarkts begrenzen. Dass die Therapie bei normaler Sauerstoffsättigung aber wahrscheinlich gar nichts bringt, verdeutlicht eine aktuelle Studie aus Schweden.

Quelle: Hofmann R et al.: Oxygen therapy in suspected acute myocardial ... N Engl J Med 2017; 377(13): 1240-9

Stethoskop-Hygiene
Keiner tut's!

Hand auf‘s Herz: Wann haben Sie zuletzt Ihr Stethoskop desinfiziert? So wie die Händedesinfektion zwischen zwei Patientenkontakten geboten ist, sollte man auch sein Stethoskop desinfizieren. Das passiert aber viel zu selten, weshalb man nun versuchte, Medizinstudenten zu einer besseren Hygiene zu erziehen – mit null Effekt!

Quelle: Holleck JL et al.: Can education influence stethoscope hygiene? Am J Infect Control 2017; 45: 811-2

Original Pressemitteilung:
Reizmagen: ein roter Faden fehlt!

Das Reizmagensyndrom ist eine häufige Diagnose in der Haus- und Allgemeinarztpraxis. Doch bei der Therapie gibt es viele Defizite, wie auch eine aktuelle Umfrage zeigt. Bewährte Alternativen wie Verdauungsenzyme rücken deshalb wieder ...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend 2017: Urologen ehren Astellas Pharma für Innovation und Nachhaltigkeit

In der Urologie gehört Astellas zu den weltweit führenden Unternehmen. Seine innovative Produktpalette für die Urologie würdigten die Fachärzte in diesem Jahr erneut mit dem Award der „Goldenen Tablette“. Die ...

Renale Denervierung
Blutdruck runter – Blutungsrisiko rauf

Die kathetergestützte renale Denervierung mittels Radiofrequenzablation gilt als Last-line-Option, wenn der Hypertonus medikamentös nicht zu beherrschen ist. Allerdings kompromittiert diese Technik auch die hämodynamische Antwort des Körpers auf einen blutdruckwirksamen Blutverlust, wie nun eine aktuelle Studie zeigte – zumindest bei Schafen.

Quelle: Singh RR et al.: Catheter-based renal denervation exacerbates blood pressure fall during hemorrhage. J Am Coll Cardiol 2017; 69: 951-64

Handgelenk-Pulsmesser
Geeigneter Fruchtbarkeitsanzeiger?

So genannte „wearables“, also tragbare Sensoren für unterschiedliche Körperfunktionen, sind aus den Regalen der Elektronikmärkte nicht mehr wegzudenken. Die elektronische Selbstvermessung („quantified self“) ist ein Trend. In der Schweiz untersuchte man nun, ob die nächtliche Bestimmung der Herzfrequenz bei Frauen einen Hinweis auf die fruchtbaren Tage des Zyklus geben kann.

Quelle: Shilaih M et al.: Pulse rate measurement during sleep using wearable sensors, and its correlation with the menstrual cycle phases, a prospective observational study. Sci Rep 2017; 7: 1294

Telemedizin bei CED
Website senkt Krankenhauseinweisungen

Bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (IBD) ist eine engmaschige und individuelle Patientenführung wichtig. In den Niederlanden entwickelte man nun ein Telemedizin-Tool, um die Versorgung von IBD-Patienten zu verbessern und unterzog das Ganze einer wissenschaftlichen Evaluation.

Quelle: de Jong MJ et al.: Telemedicine for management ... Lancet 2017; 390: 959-68

HIV in Afrika
Test wider Willen

In Afrika stellt die hohe Zahl HIV-positiver Menschen eine große gesellschaftliche und gesundheitspolitische Herausforderung dar. Der Präsident von Sambia, einem Staat im südlichen Afrika, plant nun, HIV-Tests bei allen Menschen, die eine staatliche Gesundheitseinrichtung aufsuchen, zwangsweise durchzuführen. Die Idee finden nicht alle gut.

Quelle: Green A: President of Zambia declares HIV testing mandatory. Lancet 2017; Epub Aug 25; doi: 10.1016/ S0140-6736(17)32295-X

Secukinumab bei Plaque-Psoriasis
Hohe Wirksamkeit auch nach fünf Jahren

Secukinumab ist ein vollständig humaner IL-17A-Inhibitor zur Behandlung erwachsener Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis. Neueste Daten zeigen, dass die hohe Wirkung auf die quälenden Erscheinungen an der Haut selbst über einen Zeitraum von fünf Jahren noch fortbesteht.

Quelle: Fachpressekonferenz:
„EADV SUMMIT: Psoriasis-Management aktuell“, Hamburg, 21.9.2017, Veranstalter: Novartis
Secukinumab: Cosentyx®

Vergleichbare Wirksamkeit und Sicherheit
Erstes Biosimilar-Mahlzeiteninsulin

Ab sofort ist Insulin lispro Sanofi® (Insulin lispro Injektionslösung 100 Einheiten/ml) in Deutschland verfügbar. Das erste Biosimilar-Mahlzeiteninsulin wurde Mittel Juli 2017 von der Europäischen Kommission zur Behandlung Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes zugelassen.

Psoriasis-Arthritis
Komorbiditäten kennen!

Neben den Gelenk- und Hautmanifestationen können bei einer Psoriasis-Arthritis (PsA) auch viele extraartikuläre Manifestationen und verschiedene Komorbiditäten auftreten. Wie geht man damit um?

Quelle: Haddad A, Zisman D: Comorbidities in ... Rambam Maimonides Med J 2017; 8(1): e0004

Blutdruckkontrolle
Ditigal geht's besser

Trotz effektiver Medikamente bleibt der Blutdruck vieler Patienten unkontrolliert. Häufige Gründe sind ein suboptimales Therapieregime, mangelnde Eigeninitiative des Patienten und fehlende Zeit für die Patientenberatung. Mit modernen Smartphone-Tools und digitaler Vernetzung kann man vieles davon verbessern, wie ein Beispiel aus den USA zeigt.

Quelle: Milani RV et al.: Improving hypertension control and patient engagement using digital tools. Am J Med 2017; 130(1): 14-20

Weniger Frieren – mehr Fett
Klimawandel führt zu mehr Diabetes

Kälte hilft bei der Fettverbrennung und trägt auch zu einer verbesserten Insulinresistenz bei. Tatsächlich ist der Effekt groß genug, dass die weltweite Klimaerwärmung einen messbaren Beitrag zur steigenden Diabetes-Prävalenz leistet.

Quelle: Blauw LL et al.: Diabetes incidence and glucose intolerance prevalence increase with higher ... BMJ Open Diabetes Res Care 2017; 5:e000317

Diabetes-Risiko bei HIV
Auf den Blutzucker achten!

Die Lebenserwartung HIV-infizierter Patienten ist heute nahezu normal. Der Stellenwert typischer Volkskrankheiten hat in dieser Patientengruppe entsprechend zugenommen. Aktuelle Daten aus den USA zeigen, dass man vor allem den Blutzucker von HIV-Patienten im Auge behalten sollte.

Quelle: Hernandez-Romieu AC et al.: Is diabetes prevalence higher among HIV-infected ... BMJ Open Diabetes Res Care 2017; 5: e000304

Komplikationen bei ART
Elektrolyt- und Schlafstörungen beachten

Mit einer antiretroviralen Therapie (ART) allein ist es mit der Versorgung HIV-infizierter Patienten nicht getan. Denn therapiebedingte Komplikationen sorgen oft für Therapieabbrüche und erhöhte Mortalität. Besonders einen Elektrolytmangel und Schlafstörungen sollte man im Blick behalten.

Quelle: Manzar D et al.: Electrolyte imbalance and sleep problems ... Sleep Sci 2017; 10(2): 64-7

Chronischer Schwindel
Gleichgewichtsübungen statt Medikamente

Patienten von chronischen Schwindelsymptomen zu befreien, ist oft eine Herausforderung. In den meisten Fällen greift der Allgemeinarzt für die Behandlung off-label zu dem Antivertiginosum Betahistin. Dies sollte sich einer aktuellen Studie zufolge aber ändern, denn viel mehr Evidenz gibt es für die vestibuläre Rehabilitation. Nicht umsonst wird diese auch von mehreren Fachgesellschaften zur Therapie des chronischen Schwindels empfohlen.

Quelle: Van Vugt VA et al.: Chronic vertigo: treat with exercise, not drugs. BMJ 2017; 358: j3727

Chronische Entzündung von Rektum bis Gesamtkolon
Colitis ulcerosa: Therapiewahl je nach Schwere und Ausmaß

Die Colitis ulcerosa (CU) ist wie Morbus Crohn (MC) eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, bei der die andauernde bzw. wiederkehrende Entzündung der Darmmukosa zu schweren Darmläsionen und leztlich anorektaler Dysfunktion führen kann. Die Ursache der CU ist vermutlich multifaktoriell und hängt mit einer defekten Barrierefunktion des Darmes zusammen. Welche Therapieoptionen man zur Induktion sowie zum Erhalt der Remission mit dem Ziel der Ausheilung der Darmmukosa einsetzt, hängt neben dem betroffenen Darmabschnitt von der Schwere der Erkrankung ab.

Quelle: Ungaro R et al.: Ulcerative colitis. Lancet 2017; 389: 1756-70

Nicht-Clostridium-difficile-Infektionen
Leitlinien-Update zu akuter Diarrhoe

Das American College of Gastroenterology (ACG) hat die Leitlinien zur Behandlung immunkompetenter Erwachsener mit akuter intestinaler Infektion (nicht Clostridium-difficile- verursacht) auf den neuesten Stand gebracht.

Quelle: Acree M, Davis AM: Acute diarrheal infections in adults. JAMA 2017; 318(10): 957-8

Kampf gegen HIV
Große Fortschritte, aber nicht überall

Im Juli veröffentlichte die UNAIDS ihren jährlichen Statusbericht zur globalen HIV/ AIDS-Epidemie. Erfreulicherweise ist die Zahl der Neuinfektionen in vielen Ländern stark zurückgegangen, und auch die Versorgung mit antiretroviralen Therapien (ART) hat sich insgesamt verbessert. Doch nicht überall sieht es so rosig aus.

Quelle: The Lancel: The global HIV/AIDS epidemic – progress and challenges. Lancet 2017; 390: 333

Eosinophile Ösophagitis
Frühzeitig Fibrose verhindern

Die eosinophile Ösophagitis (EoE) ist eine chronisch-entzündliche, immunvermittelte ösophageale Erkrankung, bei der es zu einer Fibrosierung der Speiseröhre kommt. Eine spezifische Therapie gibt es bisher nicht. Derzeit wird an neuen Budesonid-Formulierungen, z. B. einer Schmelztablette, geforscht, die gezielt am Ösophagus wirken.

Quelle: „Eosinophile Ösophagitis und CED 2017“, Berlin, 4.10.2017, Veranstalter: Falk Foundation e.V.

Adjuvante Therapie bei HER2+ Mamma-Ca
Weniger Rezidive, längeres Überleben

Dank zielgerichteter Therapien sind die Überlebenschancen von Patientinnen mitHER2-positivem Brustkrebs deutlich angestiegen. Mithilfe einer adjuvanten Therapie lassen sich die Chancen noch weiter verbessern.

Quelle: Symposium:
„Optimierte Therapie des Mammakarzinoms“, im Rahmen des DGHO-Kongress 2017, Stuttgart, 29.9.2017, Veranstalter: Roche Pharma
Pertuzumab: Perjeta®,
Trastuzumab Emtansin: Kadcyla®

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