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Die medikamentöse Therapie des Vorhofflimmerns ist nur eine aktuelle
und kontroverse Diskussion in der Kardiologie

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Stenting ... viele Themen befeuern den aktuellen Diskurs

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Reaktions-Erwartungs-Theorie
Plazeboähnlicher Effekt lindert Schmerzen

Experimente haben bereits gezeigt, dass eine rein mentale Behandlung chronische Schmerzen lindern kann. Der Vorstellungskraft wird ein plazeboähnlicher Effekt zugeschrieben. Allein durch die Kraft positiver Erwartung lässt sich der Schmerzpegel deutlich senken. Dies konnte jetzt in zwei niederländischen Studien bewiesen werden.

Quelle: Peerdeman KJ et al.: Placebo-like analgesia via response imagery. Eur J Pain Sci 2017; doi: 10.1002/ ejp.1035

Männliche Infertilität
Ist retrograde Ejakulation schuld?

Bei einer Azoospermie fehlen Spermien im Ejakulat völlig. Aber es gibt auch eine andere Ursache für männliche Infertilität: retrograde Ejakulation. Wie man in solchen Fällen diagnostisch vorgehen kann, stellten Autoren nun dar, die auf der Suche nach einem idealen Cut-off-Wert für die Definition der partiellen retrograden Ejakulation als Infertilitätsursache waren.

Quelle: Mieusset R et al.: Diagnosis of partial retrograde ejaculation in non-azoospermic ... PLoS One 2017; 12: e01268742

Psoriasis-Arthritis
Korrelation mit NNR-Insuffizienz

Die Psoriasis, eine entzündliche Hauterkrankung mit Autoimmun-Komponente, geht nicht selten mit einer Psoriasis-Arthritis (PsA) einher und kann darüber hinaus mit einer Vielzahl von Autoimmunleiden assoziiert sein. Auch Morbus Addison ist autoimmun bedingt – gibt es Parallelen zur PsA?

Quelle: Jensen P et al.: Psoriatic arthritis, but not psoriasis, is associated with primary adrenal insufficiency. Acta Derm Venereol 2017; 97: 519-21

Original Pressemitteilung:
Reizmagen: ein roter Faden fehlt!

Das Reizmagensyndrom ist eine häufige Diagnose in der Haus- und Allgemeinarztpraxis. Doch bei der Therapie gibt es viele Defizite, wie auch eine aktuelle Umfrage zeigt. Bewährte Alternativen wie Verdauungsenzyme rücken deshalb wieder ...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend 2017: Urologen ehren Astellas Pharma für Innovation und Nachhaltigkeit

In der Urologie gehört Astellas zu den weltweit führenden Unternehmen. Seine innovative Produktpalette für die Urologie würdigten die Fachärzte in diesem Jahr erneut mit dem Award der „Goldenen Tablette“. Die ...

Penicillin-Allergie
Nicht für bare Münze nehmen

Zahlreiche Patienten geben an, in der Vergangenheit allergisch auf Penicillin reagiert zu haben – in den USA jeder zehnte. Ärzte weichen dann fast immer auf ein alternatives Antibiotikum aus. Das ist jedoch nur selten wirklich nötig und kann zudem mit Risiken verbunden sein.

Quelle: Trubiano JA et al.: Penicillin allergy is not necessarily forever. JAMA 2017; 318: 82-3

Nierenkolik
Intranasales Ketamin ist gute Therapieoption

Eine Nierenkolik ist ein sehr schmerzhaftes Ereignis, wobei verschiedene Analgetika zum Einsatz kommen, u. a. auch Morphium. Im Rahmen einer Studie wurde jetzt intranasales Ketamin mit der intravenösen Applikation von Morphium verglichen.

Quelle: Farnia MR et al.: Comparison of intranasal ketamine versus ... Am J Emerg Med 2017; 35: 434-7

Niedriges LDL-Cholesterin
Werden Demenz und Alzheimer begünstigt?

In Leitlinien zur kardiovaskulären Prävention wird eine sehr starke Absenkung des LDL-Cholesterins empfohlen. Es gibt aber Stimmen, die behaupten, bei einem niedrigen Cholesterin sei das Risiko für Alzheimer- und Parkinson-Erkrankung erhöht.

Quelle: Benn M et al.: Low LDL cholesterol, PCSK9 and HMGCR genetic variation ... BMJ 2017; 357: j1648

Neuer Wirkmechanismus
Teprotumumab bei endokriner Ophthalmopathie

Eine häufige Komplikation bei der Autoimmunthyreopathie (Morbus Basedow) ist die endokrine Ophthalmopathie, sprich der Exophthalmus. Dieser lässt sich therapeutisch nur schwer beeinflussen. Bisheriger Standard sind Steroide, bei fehlendem Ansprechen oder sehr ausgeprägter Symptomatik wird eine Bestrahlung empfohlen. Ein neues vielversprechendes Therapiekonzept ist der monoklonale Antikörper Teprotumumab.

Quelle: Smith TJ et al.: Teprotumumab for thyroid-associated ophthalmopathy. N Engl Med 2017; 376: 1748-61

Seltene Migränevariante
Propofol beendet Verwirrtheitszustand

Zufällig entdeckte ein Ärzteteam aus Tokio, dass niedrigdosiertes Propofol den Verwirrtheitszustand bei einer seltenen Migäneform besserte. Wahrscheinlich beruht der Effekt auf einer Suppression der kortikalen Streudepolarisation, ein dieser seltenen Migräneform zugrundliegender Mechanismus.

Quelle: Sato K et al.: Low-dose intravenous propofol as a possible ... Am J Emerg Med 2017; doi:10.1016/ j.ajem.2016.06.104

Diabetes mellitus
Nach pAVK und Neuropathie fragen!

pAVK und Neuropathie sind typische Spätkomplikationen eines länger bestehenden Diabetes mellitus. Die Zuordnung geklagter Beschwerden zu einer dieser beiden Krankheitsbilder ist nicht immer einfach. Nach einer neuen Studie ist es sinnvoll, auch bei asymptomatischen Patienten nach beiden Folgekrankheiten zu fahnden.

Quelle: Chevtchouk L et al.: Ankle-brachial index and diabetic. Arq Neuropsiquiatr 2017; 75(8): 533-8

Mal-de-Débarqument-Syndrom
Streifentapete gegen „Landkrankheit"

Von einem Mal-de-Débarqument-Syndrom (MdDS) spricht man, wenn nach einer Seereise das Gefühl nicht aufhört, auch an Land noch zu schwanken („Landkrankheit“). Nun hat eine Arbeitsgruppe in New York eine vor wenigen Jahren entwickelte Therapie erstmals an einer größeren Patientenzahl über längere Zeit untersucht.

Quelle: Dai M et al.: Treatment ... Front Neurol 2017: 8; 175

Genetische Reprogrammierung
Beta-Zellen aus der Gallenblase

Die bisher beste Möglichkeit, bei Typ-1-Diabetes die physiologische glykämische Kontrolle wiederherzustellen, ist es, die verlorenen ß-Zellen durch eine Pankreasoder Inselzelltransplantation zu ersetzen. Neben der Knappheit von Donorgewebe ist diese Option aber mit hohen Kosten und einer lebenslangen Immunsupprimierung verbunden. Nun gibt es eine neue alternative Quelle für transplantierbare ß-Zellen.

Quelle: Galivo F et al.: Reprogramming human gallbladder cells into ... PLoS One 2017; 12(8): e0181812

Flugreisen mit Allergien
Prävention und Notfälle

Menschen mit Allergien sollten sich möglicher Risiken für Verschlechterungen oder gar Notfälle bei Flugreisen bewusst sein.

Quelle: Sánchez-Borges M et al.: In-flight allergic emergencies. World Allergy Organization Journal 2017; 10: 15

Typ-2-Diabetes und COPD
Gefährliches Doppel

Typ-2-Diabetes ist eine häufige Komorbidität der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD. Wie stark sich die Prognosen der Patienten verschlechtern, wenn beides zusammenkommt, zeigen aktuelle Daten aus Taiwan.

Quelle: Lin CS et al.: Diabetes risks and outcomes in chronic obstructive pulmonary disease patients: two nationwide ... PLoS One 2017; 12(8): e0181815

Wirksam und sicher im klinischen Alltag
Aflibercept beim mCRC

Die Zweitlinientherapie mit Aflibercept bei Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom (mCRC) hat in klinischen Studien ihre Wirksamkeit unabhängig vom RAS-­Status, der BRAF-Mutation oder der Lokalisation bewiesen. Nun zeigte eine aktuelle Interimsanalyse der nicht-interventionellen Studie QoLiTraP, dass das Fusionsprotein in Kombination mit FOLFIRI auch in der klinischen Praxis effektiv und sicher ist.

Quelle: Symposium:

„Aktuelle Therapiestrategien beim mCRPC und mCRC“, Stuttgart, 29.9.2017, Veranstalter: Sanofi Genzyme
Aflibercept: Zaltrap® (D, A, CH)
 

Therapie-Optionen
Zusatznutzen für 1st-line Secukinumab
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat dem Biologikum Secukinumab (Cosentyx®) einen beträchtlichen Zusatznutzen nun auch bei der Behandlung von Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis ohne systemische Vorbehandlung attestiert. Grundlage für die Neubewertung sind
...
Hepatische Enzephalopathie
Das gestörte Darmmikrobiom modulieren

Die Rolle des Darmmikrobioms in Pathogenese und Therapie zahlreicher Krankheiten wird immer klarer. Dies gilt beispielsweise auch im Falle der hepatischen Enzephalopathie (HE). Durch Modulation des Mikrobioms lassen sich Prognose und Lebensqualität von Patienten mit HE verbessern.

Quelle: „Unter der Lupe: Das Darmmikrobiom und seine Bedeutung“, 72. Jahrestagung der DGVS, Dresden, 15.9.2017, Veranstalter: Norgine

Therapie-Optionen
Zink bei saisonalem Haarausfall

Dass Frauen im Herbst vermehrt Haare verlieren ist kein Zufall. Die nach den Sommermonaten verringerte Sonnenstrahlung sorgt für Änderungen in der Hormonproduktion und das Haarwachstum wird gehemmt. So kommt es auf natürliche Weise zu einem „Fellwechsel“. Damit die Haare ...

Asthma bronchiale
Dosieraerosole in der Praxis erfolgreich

In der Abwägung zwischen Pulverinhalatoren und Dosieraerosolen erleben letztere derzeit eine Renaissance. Zu den Gründen zählen die einfachere Anwendung, die geringere Fehleranfälligkeit und die bessere Adhärenz unter Alltagsbedingungen.

Quelle: Fachpressekonferenz: „Meet the expert“, Mailand, 10.9.2017 Veranstalter: Mundipharma Fluticason/Formoterol: Flutiform® (D, A, CH)

Transplantationsmedizin
Niedrigere Dosierungen von Tacrolimus durch verbesserte Bioverfügbarkeit

Calcineurininhibitoren wie Tacrolimus sichern das Transplantatüberleben. Tacrolimus steht dabei auch als Retardpräparat zur Verfügung, wobei die MeltDose®-Technologie von Envarsus® eine höhere Bioverfügbarkeit ermöglicht.

Quelle: Fachpressekonferenz: „Perspektive Transplantationsmedizin – Herausforderungen und Chancen einer interdisziplinären Versorgung am Universitätsklinikum Münster“, Münster, 13.9.2017, Veranstalter: Chiesi Tacrolimus mit MeltDose®-Technologie: Envarsus® (D)

Fibrinolyse-Theorie
Der Blutungsursache auf der Spur

Bei erwachsenen Patienten mit leichter bis moderater Blutungsneigung ohne Ursache „diagnostiziert“ man eine Blutungsneigung unklarer Genese (BUG). Nun forschte man der Fibrinolyse als mögliche Ursache einer solchen BUG nach, denn im Standard-Laborworkup werden die speziellen Parameter der Fibrinolyse selten bestimmt.

Quelle: Gebhart J et al.: Fibrinolysis in patients with a mild-to-moderate bleeding tendency of unknown cause. Ann Hematol 2017; 96: 489-95

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