Diabetes

Stresshyperglykämie mit Folgen

Stresshyperglykämie ist ein Warnschuss. Das zeigte eine retrospektive Kohortenstudie von 86 634 Patienten im Alter von 40 Jahren und älter, die als Notfall stationär aufgenommen werden mussten. Das Risiko, in den nächsten drei Jahren einen Diabetes zu entwickeln, lag bei einem Blutzuckerspiegel von ...

Quelle: McAllister DA et al.: Stress hyperglycaemia in hospitalised patients and their 3-year risk of diabetes. PLoS Med 11 (2014)

GLP-1-unterstützte Therapie für Insulin-Einsteiger

Eine Alternative zur Basalinsulin-unterstützten oralen Diabetestherapie (BOT) ist die GLP-1-unterstützte Therapie (GUT) mit Dulaglutid (Trulicity®). Ein Vorteil dieser Option ist die unkomplizierte Anwendung von Dulaglutid, die in Patientenerhebungen als einfach bzw. sehr einfach ...

Stamm-Adipositas und andere ...
Vorboten für Gebrechlichkeit

Diabetes ist als Risikofaktor für spätere Altersgebrechlichkeit bereits bekannt. Das Risiko erhöht sich aber bereits bei Vorliegen von metabolischem Syndrom und Insulinresistenz. Das ergab eine aktuelle Auswertung bei Über-60-Jährigen.

Quelle: Pérez-Tasigchana RF et al.: Metabolic syndrome and insulin resistance are associated with frailty in older adults: a prospective cohort study. Age Ageing 2017; 146(5): 807-12

Weniger Frieren – mehr Fett
Klimawandel führt zu mehr Diabetes

Kälte hilft bei der Fettverbrennung und trägt auch zu einer verbesserten Insulinresistenz bei. Tatsächlich ist der Effekt groß genug, dass die weltweite Klimaerwärmung einen messbaren Beitrag zur steigenden Diabetes-Prävalenz leistet.

Quelle: Blauw LL et al.: Diabetes incidence and glucose intolerance prevalence increase with higher ... BMJ Open Diabetes Res Care 2017; 5:e000317

Patienten-Rekrutierung
Diabetische Nephropathie

Diese Studie könnte etwas für Ihre Patienten sein, denn aktuell werden noch Teilnehmer in Deutschland gesucht.

Patienten-Rekrutierung
Typ-2-Diabetes im Jugendalter

Diese Studie könnte etwas für Ihre Patienten sein, denn aktuell werden noch Teilnehmer in Deutschland gesucht.

Patienten-Rekrutierung
Diabetische Nierenerkrankung

Diese Studie könnte etwas für Ihre Patienten sein, denn aktuell werden noch Teilnehmer in Deutschland gesucht.

Typ-2-Diabetiker mit Angina pectoris
Reduktion von AP-Attacken mit Zusatzeffekt auf Stoffwechselparameter

Patienten mit stabiler Angina pectoris (AP) und Diabetes mellitus Typ 2 (T2DM) profitieren von Ranolazin: Studienergebnisse zeigen, dass die Anzahl der AP-Attacken und der Nitroglyzerinverbrauch mit dem Wirkstoff signifikant gesenkt werden können.

Quelle: „Herausforderung im klinischen Alltag: Patienten mit stabiler Angina pectoris und Diabetes mellitus Typ 2“, im Rahmen der DGK-Herztage, Berlin, 13.10.2017, Veranstalter: Berlin-Chemie

Kontinuierliche Glucosemessung
Bessere HbA1c-Werte bei Typ-1-Diabetikern

Viele Typ-1-Diabetiker erreichen – trotz multipler täglicher Insulin- Injektionen – nicht ihre HbA1c-Zielwerte. Nun untersuchte die schwedische Studie „GOLD“, ob in dieser Situation ein kontinuierliches Glucosemonitoring (CGM) von Vorteil ist.

Quelle: Lind M et al.: Continuous glucose monitoring vs conventional therapy for glycemic control in adults with type 1 diabetes treated with multiple daily insulin injections ... JAMA 2017; 317: 379-87

Moderne Diabetestherapie
Insulin ist und bleibt wichtig

Aus Sicht von Experten gilt nach wie vor die Empfehlung, Patienten mit Diabetes mellitus so individuell wie möglich und so früh wie nötig auf Insulin einzustellen. Bei der Umsetzung helfen moderne Formulierungen wie das Basalinsulin Insulin glargin und das konzentrierte Mahlzeitensinuslin Insulin lispro.

Quelle: Fachpressekonferenz:
„Insulin – unverzichtbar in der Diabetestherapie?“, München, 10.10.2017, Veranstalter: Boehringer Ingelheim und Lilly
Insulin glargin: Abasaglar®; Insulin lispro: Humalog® 200

Ernährung bei Typ-2-Diabetes
Nur mehr Aufklärung reduziert Morbidität

Diabetes-Patienten sollten bestmöglich über ihre Erkrankung aufgeklärt sein. Dies betrifft vor allem das große Gebiet der Ernährung. Nur eine aktive und effektive Schulung zu gesunder Ernährung kann Folgeschäden verhindern, so ein aktuelles Review.

Quelle: Sami W et al.: Effect of diet on type 2 diabetes mellitus: a review. Int J Health Sci 2017; 11: 65-71

Permanentes Glucose-Monitoring
Typ-1-Diabetes besser eingestellt, aber ...

Der Nutzen eines kontinuierlichen Glucose-Monitorings (CGM) für Typ-1-Diabetiker mit Insulinpumpe gilt als belegt. Man weiß hingegen nicht, ob auch Patienten von dieser Kontrollmethode profitieren, die mehrfach täglich Insulin spritzen.

Quelle: Beck RW et al.: Effect of continous glucose monitoring on glycemic control in adults with type 1 diabetes using insulin ... JAMA 2017; 317: 371-378

Retinopathie-Screening bei Diabetikern
Das optimale Intervall finden

Eine proliferative Retinopathie oder klinisch signifikante Makula-Ödeme sollten bei Typ-1-Diabetikern frühzeitig erkannt werden. Aktuell wird daher ein jährliches Retinopathie-Screening empfohlen. Man kann aber effektiver screenen, wenn man die Intervalle je nach Patient kürzer oder länger gestaltet.

Quelle: The DCCT/EDIC Research Group: Frequency ... N Engl J Med 2017; 367(16): 1507-16

Diabetes mellitus
Nach pAVK und Neuropathie fragen!

pAVK und Neuropathie sind typische Spätkomplikationen eines länger bestehenden Diabetes mellitus. Die Zuordnung geklagter Beschwerden zu einer dieser beiden Krankheitsbilder ist nicht immer einfach. Nach einer neuen Studie ist es sinnvoll, auch bei asymptomatischen Patienten nach beiden Folgekrankheiten zu fahnden.

Quelle: Chevtchouk L et al.: Ankle-brachial index and diabetic. Arq Neuropsiquiatr 2017; 75(8): 533-8

Genetische Reprogrammierung
Beta-Zellen aus der Gallenblase

Die bisher beste Möglichkeit, bei Typ-1-Diabetes die physiologische glykämische Kontrolle wiederherzustellen, ist es, die verlorenen ß-Zellen durch eine Pankreasoder Inselzelltransplantation zu ersetzen. Neben der Knappheit von Donorgewebe ist diese Option aber mit hohen Kosten und einer lebenslangen Immunsupprimierung verbunden. Nun gibt es eine neue alternative Quelle für transplantierbare ß-Zellen.

Quelle: Galivo F et al.: Reprogramming human gallbladder cells into ... PLoS One 2017; 12(8): e0181812

Typ-2-Diabetes und COPD
Gefährliches Doppel

Typ-2-Diabetes ist eine häufige Komorbidität der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD. Wie stark sich die Prognosen der Patienten verschlechtern, wenn beides zusammenkommt, zeigen aktuelle Daten aus Taiwan.

Quelle: Lin CS et al.: Diabetes risks and outcomes in chronic obstructive pulmonary disease patients: two nationwide ... PLoS One 2017; 12(8): e0181815

Hypoglykämie in der Notaufnahme
Das geht noch besser!

Hypoglykämien sind in der Notaufnahme heutzutage kein seltenes Bild. Sie zu managen ist oft schwierig, da es keine etablierten Leitlinien dafür gibt. Oft sind mehrere Maßnahmen zur Blutzucker-Stabilisierung und mehrfache Nachkontrollen nötig. An einem Krankenhaus in den USA prüfte man nun, wie gut Ärzte in der Notaufnahme Hypoglykämie- Patienten im Griff hatte. Das Ergebnis war ... verbesserungswürdig.

Quelle: Bilhimer MH et al.: Current practice of hypoglycemia management in the ED. Am J Emerg Med 2017; 35: 87-91

Kinder mit Diabetes
„Früher Typ 2" schlimmer als „früher Typ 1"

Kinder und Jugendliche mit Diabetes sollte man besonders engmaschig überwachen und bereits früh das Auftreten von Komplikationen im Blick behalten. Darauf weisen die erschreckenden Ergebnisse einer US-amerikanischen Studie hin.

Quelle: Dabelea D et al.: Association of type 1 diabetes vs type 2 diabetes diagnosed during childhood and adolescence with complications during ... JAMA 2017; 317(8): 825-35

Diabetische Retinopathie
Fetten Fisch essen

Einer Studie zufolge können Diabetiker neben ihrem kardiovaskulären Risiko auch das Retinopathie-Risiko senken, wenn sie regelmäßig fetten Meeresfisch essen und so ihren Bedarf an V-3-Fettsäuren decken. Zwar konnte dieser günstige Effekt nicht in Supplementationsstudien reproduziert werden, doch der Großteil verfügbarer Studien sagt: Fisch essen hat viele Vorteile.

Quelle: Chew EY: Dietary ... JAMA 2017; 317: 2226-7

Gestörter Stoffwechsel
Ist hochintensives Intervalltraining besser?

Körperliche Aktivität ist unabdingbar für einen gesunden Stoffwechsel. Eine möglicherweise effektivere Alternative zu den empfohlenen wöchentlich 150 min Ausdauertraining mit mittlerer Intensität (MICT) ist hochintensives Intervalltraining (HIIT). Aber eignet es sich auch für Patienten mit metabolischen Störungen?

Quelle: Cassidy S et al.: High-intensity interval training: a review of its impact on glucose control and cardiometabolic health. Diabetologia 2017; 60(1): 7-23

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