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Die medikamentöse Therapie des Vorhofflimmerns ist nur eine aktuelle
und kontroverse Diskussion in der Kardiologie

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Thrombusaspiration bei akuter PCI, Antikoagulation,
Stenting ... viele Themen befeuern den aktuellen Diskurs

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Der Kampf gegen die GLOBESITY ist in vollem Gange

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Mal-de-Débarqument-Syndrom
Streifentapete gegen „Landkrankheit"

Von einem Mal-de-Débarqument-Syndrom (MdDS) spricht man, wenn nach einer Seereise das Gefühl nicht aufhört, auch an Land noch zu schwanken („Landkrankheit“). Nun hat eine Arbeitsgruppe in New York eine vor wenigen Jahren entwickelte Therapie erstmals an einer größeren Patientenzahl über längere Zeit untersucht.

Quelle: Dai M et al.: Treatment ... Front Neurol 2017: 8; 175

Genetische Reprogrammierung
Beta-Zellen aus der Gallenblase

Die bisher beste Möglichkeit, bei Typ-1-Diabetes die physiologische glykämische Kontrolle wiederherzustellen, ist es, die verlorenen ß-Zellen durch eine Pankreasoder Inselzelltransplantation zu ersetzen. Neben der Knappheit von Donorgewebe ist diese Option aber mit hohen Kosten und einer lebenslangen Immunsupprimierung verbunden. Nun gibt es eine neue alternative Quelle für transplantierbare ß-Zellen.

Quelle: Galivo F et al.: Reprogramming human gallbladder cells into ... PLoS One 2017; 12(8): e0181812

Flugreisen mit Allergien
Prävention und Notfälle

Menschen mit Allergien sollten sich möglicher Risiken für Verschlechterungen oder gar Notfälle bei Flugreisen bewusst sein.

Quelle: Sánchez-Borges M et al.: In-flight allergic emergencies. World Allergy Organization Journal 2017; 10: 15

Original Pressemitteilung:
Reizmagen: ein roter Faden fehlt!

Das Reizmagensyndrom ist eine häufige Diagnose in der Haus- und Allgemeinarztpraxis. Doch bei der Therapie gibt es viele Defizite, wie auch eine aktuelle Umfrage zeigt. Bewährte Alternativen wie Verdauungsenzyme rücken deshalb wieder ...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend 2017: Urologen ehren Astellas Pharma für Innovation und Nachhaltigkeit

In der Urologie gehört Astellas zu den weltweit führenden Unternehmen. Seine innovative Produktpalette für die Urologie würdigten die Fachärzte in diesem Jahr erneut mit dem Award der „Goldenen Tablette“. Die ...

Typ-2-Diabetes und COPD
Gefährliches Doppel

Typ-2-Diabetes ist eine häufige Komorbidität der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD. Wie stark sich die Prognosen der Patienten verschlechtern, wenn beides zusammenkommt, zeigen aktuelle Daten aus Taiwan.

Quelle: Lin CS et al.: Diabetes risks and outcomes in chronic obstructive pulmonary disease patients: two nationwide ... PLoS One 2017; 12(8): e0181815

Wirksam und sicher im klinischen Alltag
Aflibercept beim mCRC

Die Zweitlinientherapie mit Aflibercept bei Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom (mCRC) hat in klinischen Studien ihre Wirksamkeit unabhängig vom RAS-­Status, der BRAF-Mutation oder der Lokalisation bewiesen. Nun zeigte eine aktuelle Interimsanalyse der nicht-interventionellen Studie QoLiTraP, dass das Fusionsprotein in Kombination mit FOLFIRI auch in der klinischen Praxis effektiv und sicher ist.

Quelle: Symposium:

„Aktuelle Therapiestrategien beim mCRPC und mCRC“, Stuttgart, 29.9.2017, Veranstalter: Sanofi Genzyme
Aflibercept: Zaltrap® (D, A, CH)
 

Therapie-Optionen
Zusatznutzen für 1st-line Secukinumab
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat dem Biologikum Secukinumab (Cosentyx®) einen beträchtlichen Zusatznutzen nun auch bei der Behandlung von Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis ohne systemische Vorbehandlung attestiert. Grundlage für die Neubewertung sind
...
Hepatische Enzephalopathie
Das gestörte Darmmikrobiom modulieren

Die Rolle des Darmmikrobioms in Pathogenese und Therapie zahlreicher Krankheiten wird immer klarer. Dies gilt beispielsweise auch im Falle der hepatischen Enzephalopathie (HE). Durch Modulation des Mikrobioms lassen sich Prognose und Lebensqualität von Patienten mit HE verbessern.

Quelle: „Unter der Lupe: Das Darmmikrobiom und seine Bedeutung“, 72. Jahrestagung der DGVS, Dresden, 15.9.2017, Veranstalter: Norgine

Perindopril/Amlodipin-Kombination bei arterieller Hypertonie
Intelligente First-line-Kombination mit Mehrwert

Bei neu diagnostizierten Hypertonikern kann der direkte Einstieg mit einer antihypertensiven Zweifach-Kombination erwogen werden. Vorteile im Vergleich zur Monotherapie sind rasche Blutdruckkontrolle, bessere Verträglichkeit und höhere Adhärenz.

Quelle: Symposium: „Evolving attitudes in the management of hypertension: Should combination therapies be prescribed earlier?“, Barcelona, ESC-Kongress, 27.8.2017, Veranstalter: Servier, Perindopril/Amlodipin: Viacoram® (D)

Therapie-Optionen
Zink bei saisonalem Haarausfall

Dass Frauen im Herbst vermehrt Haare verlieren ist kein Zufall. Die nach den Sommermonaten verringerte Sonnenstrahlung sorgt für Änderungen in der Hormonproduktion und das Haarwachstum wird gehemmt. So kommt es auf natürliche Weise zu einem „Fellwechsel“. Damit die Haare ...

Asthma bronchiale
Dosieraerosole in der Praxis erfolgreich

In der Abwägung zwischen Pulverinhalatoren und Dosieraerosolen erleben letztere derzeit eine Renaissance. Zu den Gründen zählen die einfachere Anwendung, die geringere Fehleranfälligkeit und die bessere Adhärenz unter Alltagsbedingungen.

Quelle: Fachpressekonferenz: „Meet the expert“, Mailand, 10.9.2017 Veranstalter: Mundipharma Fluticason/Formoterol: Flutiform® (D, A, CH)

Fibrinolyse-Theorie
Der Blutungsursache auf der Spur

Bei erwachsenen Patienten mit leichter bis moderater Blutungsneigung ohne Ursache „diagnostiziert“ man eine Blutungsneigung unklarer Genese (BUG). Nun forschte man der Fibrinolyse als mögliche Ursache einer solchen BUG nach, denn im Standard-Laborworkup werden die speziellen Parameter der Fibrinolyse selten bestimmt.

Quelle: Gebhart J et al.: Fibrinolysis in patients with a mild-to-moderate bleeding tendency of unknown cause. Ann Hematol 2017; 96: 489-95

ART bei hoher CD4-Zellzahl
Schneller Therapiestart = weniger Infektionen

Auch die Ergebnisse der START-Studie führten dazu, dass man heute eine antiretrovirale Therapie (ART) unabhängig von der CD4-Zellzahl beginnt. Dass das auch für weniger bakterielle Infektionen sorgt, zeigte nun eine Sekundäranalyse der START-Daten.

Quelle: O‘Connor J et al.: Effect of immediate initiation of antiretroviral therapy on risk of severe bacterial infections ... Lancet HIV 2017; 4: e105-e112

Es kommt auf die Prävalenz an
Wem einen HIV-Test anbieten?

Sollte man jedem Patienten in der Praxis zumindest einmal „anlasslos“ einen HIVTest anbieten? Diese Frage beantworteten UK-Autoren eindeutig.

Quelle: Kirkham D, Bains M: The offer of an HIV screen for an asymptomatic adult. BMJ 2017; 356: i6656

Jahrestagung der European Respiratory Society
Asthma-Diagnose überprüfen – E-Zigaretten, Liquids & Gefahren

Den weltgrößten Lungenkongress richtete auch in diesem Jahr wieder die ERS aus: Fast 22 000 Teilnehmer kamen nach Mailand, um sich fortzubilden. Die Bandbreite der Themen war wie immer riesig – hier eine Auswahl.

Vier neue Biomarker validiert
KHK-Risiko nicht-invasiv bestimmen

Die Diagnose einer möglichen KHK belastet Patienten und das Gesundheitssystem mit möglicherweise unnötigen Koronarangiographien. Nun fanden Autoren aus Boston aus über 100 Biomarkern vier heraus, mit denen sich nicht-invasiv das Risiko für das Vorhandensein mindestens einer Koronarstenose ≥ 70% vorhersagen lässt.

Quelle: Ibrahim NE et al.: A clinical and biomarker scoring system to predict the presence of .... J Am Coll Cardiol 2017; 69: 1147-56

„Achtung, Sie könnten an einem Pankreaskrebs leiden!"
Karzinom-Warnung durch Google?

Um es gleich zu Beginn des Artikels klarzustellen: In der Studie, die nachweisen wollte, dass Anfragen an Internet-Suchmaschinen ein späteres Pankreaskarzinom beim Suchenden vorhersagen können, wurde Microsofts Suchmaschine „Bing“ verwendet, aber der Begriff „Google“ hat sich nun einmal als Synonym für alle Suchmaschinen etabliert.

Quelle: Gigerenzer G: Can search engine data predict pancreatic cancer? BMJ 2017; 358: j3159

Kolonkarzinom-Screening
Reicht nur eine Sigmoidoskopie?

Im Fachjournal „The Lancet“ wurden aktuell die Daten des verlängerten Follow-up der UKFSST-Studie zum Kolonkarzinom-Screening veröffentlicht. Demnach sollte man sowohl über die Theorie der Karzinomentwicklung aus polypösen Vorstufen, als auch über Screening-Intervalle neu nachdenken.

Quelle: Pinsky PF: Flexible sigmoidoscopy screening:is once enough? Lancet 2017; 389: 1275-7

Kolorektales Karzinom
Diabetes senkt Überlebenschancen

Es war eine statistische Herkules-Aufgabe, die die Autoren zu bewältigen hatten. Zunächst führten sie eine sehr breite Schlagwortsuche in unterschiedlichen medizinischen Datenbanken durch, fassten die Ergebnisse dann zusammen und extrahierten zusätzlich aus jeder einzelnen Kaplan-Meier-Kurve die Überlebensdaten von über 2,2 Mio. Patienten mit kolorektalem Karzinom (CRC). Aber die Arbeit lohnte sich, denn wo zuvor nur eine uneinheitliche Datenlage existierte, konnten sie nun nachweisen, dass ein Diabetes mellitus das Überleben von CRC-Patienten negativ beeinflusst.

Quelle: Zhu B et al.: The relationship between diabetes and colorectal cancer prognosis: a meta-analysis based on the cohort studies. PLoS One 2017; 12: e0176068

ACC 2017 – Fokus KHK – Teil 1
PCI auch bei Über-80-Jährigen

Sollte man KHK-Patienten mit NSTEMI auch eine PCI anbieten, wenn sie älter als 80 Jahre sind? Zu dieser Frage gab es bislang kaum Daten. Das Poster Nr. 1138M-09 vom diesjährigen US-Kardiologenkongress (ACC) gab eine Antwort.

Quelle: Siddiqui AJ et al.: Percutaneous coronary intervention (PCI) has better prognosis than conservative treatment in patient over 80 years during non ST-elevation myocardial infarction (NSTEMI). ACC-Presentation 1138M-09, Washington, DC

ACC 2017 – Fokus KHK – Teil 3
Wirkt eine Stammzelltherapie bei KHK?

Manche KHK-Patienten werden trotz optimaler medikamentöser Therapie bezüglich ihrer Angina pectoris nicht beschwerdefrei. In solchen Fällen könnte eine Stammzelltherapie einen Ausweg bieten. Aber dazu gab es bislang nur Studien mit kleinen Fallzahlen, was deren Aussagekraft begrenzt. Daher wurde nun eine umfangreiche Meta-Analyse der verfügbaren Daten durchgeführt. Und die Ergebnisse sehen gar nicht so schlecht aus.

Quelle: Shahreyar M et al.: An updated comprehensive meta- analysis of randomized trials evaluating the efficacy of stem cell therapy for refractory angina. ACC-Presentation 1178M-03, Washington, DC

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