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Die medikamentöse Therapie des Vorhofflimmerns ist nur eine aktuelle
und kontroverse Diskussion in der Kardiologie

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Thrombusaspiration bei akuter PCI, Antikoagulation,
Stenting ... viele Themen befeuern den aktuellen Diskurs

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Angina pectoris nach PCI
Die Stenokardien kommen oft wieder

Wenn nach der Behandlung eines akuten Myokardinfarkts die Brustschmerzen wiederkehren, leidet die Lebensqualität erheblich; die Kosten für die Betreuung der Patienten steigen.

Quelle: Fanaroff AC et al.: Patterns of angina and antianginal medication use among patients following MI treated with PCI: insights from TRANSLATE- ACS. JACC 2017; 69: #907-04

Chronische Niereninsuffizienz
Langer Kampf gegen Komplikationen

Ein chronisches Nierenleiden (CKD, chronic kidney disease) kann zum völligen Nierenversagen (ESKD, end stage kidney disease) führen. Die Patienten sterben aber mit fünf- bis zehnmal höherer Wahrscheinlichkeit an nicht-renalen Komplikationen, vor allem an kardiovaskulären, und müssen entsprechend betreut werden.

Quelle: Webster AC et al.: Chronic kidney disease. Lancet 2017; 389: 1238-52

Anti-Tumor-Effekt
Metformin wirkt (nicht immer)

Es ist bekannt, dass Diabetiker, die Metformin nehmen, ein vermindertes Krebsrisiko haben; und falls Krebs auftritt, ist die Prognose besser. Das gilt zumindest für solide Tumoren. Bei Blutkrebs wie akuter myeloischer Leukämie (AML) ist die Sachlage unklar.

Quelle: Caecareagnu AC et al.: Missing the benefit of metformin in acute myeloid leukemia: a problem of contrast? J Res Pharm Pract 2017; 6: 145-50

Original Pressemitteilung:
Reizmagen: ein roter Faden fehlt!

Das Reizmagensyndrom ist eine häufige Diagnose in der Haus- und Allgemeinarztpraxis. Doch bei der Therapie gibt es viele Defizite, wie auch eine aktuelle Umfrage zeigt. Bewährte Alternativen wie Verdauungsenzyme rücken deshalb wieder ...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend 2017: Urologen ehren Astellas Pharma für Innovation und Nachhaltigkeit

In der Urologie gehört Astellas zu den weltweit führenden Unternehmen. Seine innovative Produktpalette für die Urologie würdigten die Fachärzte in diesem Jahr erneut mit dem Award der „Goldenen Tablette“. Die ...

Apoplexie-Risiko
Proteinurie differenziert betrachtet

Die Prävention des Hirnschlags ist ein vordringliches Anliegen. Dazu kann der Fokus auf wichtige Risikofaktoren einen Beitrag leisten. Eine Proteinurie korreliert bekanntlich mit kardiovaskulären Problemen.

Quelle: Wang A et al.: Association of persistent, incident, and remittent proteinuria with stroke risk in patients with diabetes mellitus or prediabetes mellitus. J Am Heart Assoc 2017; 6: e006178

Migräne II
Wie wirkt Topiramat im Gehirn?

Topiramat gehört zu den Substanzen mit nachgewiesener prophylaktischer Wirkung gegen Migräne. Man weiß aber bisher kaum etwas über den Angriffspunkt der Substanz im ZNS.

Quelle: Hebestreit JM, May A: Topiramate modulates trigeminal pain processing in thalamo-cortical networks in humans after single dose administration. PLoS One 2017; 12(10): e0184406

Fortgeschrittenes Melanom
Eine potente „biologische" Kombination

Die Entwicklung antineoplastischer zielgerichteter Wirkstoffe hat in jüngster Zeit erhebliche Fortschritte gemacht. Damit ist man auch gegen ein fortgeschrittenes malignes Melanom nicht mehr machtlos.

Quelle: Wolchok JD et al.: Overall survival with combined nivolumab and ipilimumab in advanced melanoma. N Engl J Med 2017; 377: 1345-56

Serie „Shared Decision Making in der Praxis", Teil 2
Fünf gute Gründe dagegen? Keineswegs!

Seit 2010 gibt es in England ein Programm, das sich mit „Shared Decision Making“, also der partizipativen Entscheidungsfindung beim ärztlichen Umgang mit Patienten, beschäftigt. Man identifizierte fünf wesentliche Herausforderungen für die erfolgreiche Implementierung von SDM in den Praxisalltag.

Quelle: Joseph-Williams N et al.: Implementing shared decision making in the NHS: lessons from the MAGIC programme. BMJ 2017; 357: j1744

Leberzirrhose verhindern
Screening oder doch besser Alkoholentzug?

Im UK ist die Mortalität durch Leberzirrhose in den letzten Jahren stark gestiegen. Die Hauptursachen sind exzessiver Alkoholkonsum und die Tatsache, dass Lebererkrankungen oft erst sehr spät entdeckt werden. Ob ein Zirrhose-Screening die Lösung ist, ist aber umstritten.

Quelle: Hudson M et al.: Should we screen for cirrhosis? BMJ 2017; 358: j3233

Hoffnung für Leberkranke
Neue Stammzellquelle für Hepatozyten

Die Hepatozyten-Transplantation ist ein vielversprechender Therapieansatz für zahlreiche Lebererkrankungen. Genügend Zellen dafür zu gewinnen, ist aber nicht leicht, denn die Zahl der Donoren ist gering und die Entwicklung aus embryonalen oder Knochenmarkstammzellen aus ethischen und Sicherheitsgründen schwierig.

Quelle: Chen Z et al.: Transdifferentiation of human male germline stem cells to hepatocytes in vivo via the transplantation under renal capsules. Oncotarget 2017; 8(9): 14576-92

Crohn bei Kindern
Neue Prädiktoren für schweren Verlauf

Darmstrikturen und -fisteln sind häufige Komplikationen bei Morbus Crohn (MC). Nun suchten Forscher aus Atlanta, USA, bei jungen Crohn-Patienten nach Markern, die einen komplizierten Verlauf vorhersagen können. Sie wurden fündig und konnten so zugleich auch eine Empfehlung bzgl. der Therapie mit TNFa-Inhibitoren geben.

Quelle: Kugathasan S et al.: Prediction of complicated disease course ... Lancet 2017; 389: 1710-18

Erfolgreiche Adipositas-Therapie
Mehr Erfolg mit Naltrexon/Bupropion

Lebensstilmaßnahmen bilden den Grundpfeiler der Adipositas-Therapie. Eine Ergänzung der Therapie mit der Kombination Naltrexon/Bupropion kann die langfristigen Erfolgschancen bei der Gewichtsreduktion verbessern und Risikofaktoren reduzieren.

Quelle: Symposium: „Integrierung der Pharmakotherapie in die Adipositasbehandlung“, Potsdam, 28.9.2017 Veranstalter: CHEPLAPHARM Naltrexon-HCl/Bupropion-HCl: Mysimba® (D, A)

Morbus Crohn: „Treat to target"
Die Therapiekonzepte ändern sich

Die typischen Merkmale des Morbus Crohn (MC) in der Unterscheidung zur Colitis ulcerosa (CU) darf man wohl als bekannt voraussetzen: Der MC ist eine chronisch entzündliche Darmerkrankung (IBD), die alle Abschnitte des Gastrointestinaltraktes betreffen kann, sich typischerweise aber im terminalen Ileum und Kolon abspielt und dabei zu einer segmentalen, asymmetrischen und transmuralen Entzündung der Darmwand führt. Fisteln, Stenosen und Abszesse sind die typischen Komplikationen. Neben diesen „altbekannten“ Beschreibungen des MC gab es aber in den letzten zehn Jahren auch eine rasante Entwicklung bzgl. der Ätiologie-Kenntnis, der Therapie und vor allem der Therapieziele. Heute besteht die Herausforderung darin, mit zahlreichen zur Verfügung stehenden Wirkstoffen eine tiefe Remission, definiert als klinische Symptomfreiheit und Darmmukosaheilung, zu erzielen und so Langzeit-Folgeschäden zu vermeiden.

Quelle: Torres J et al.: Crohn‘s disease. Lancet 2017; 389: 1741-55

Innovative Opioide für individuelle Schmerztherapie
Hydromorphon in schnell und retardiert freisetzender Form

Erhalten Patienten mit chronischen Schmerzen den Rat „reiß‘ dich zusammen“, hilft dies bei der Schmerzbewältigung wenig, sondern legt schlimmstenfalls den Grundstein für eine Schmerzchronifizierung. Wichtiger ist für Patienten eine effektive und verträgliche medikamentöse Schmerztherapie. Diese kann mit Hydromorphon in schnell bzw. retardiert freisetzender Form an die einzelne Schmerzsituation angepasst erfolgen.

Quelle: Symposium: „Schmerztherapie 4.0 – Mit Digitalwissen, Kommunikation und Innovation zum Therapieerfolg“, Mannheim, 13.10.2017, Veranstalter Aristo Hydromorphon-Generika: Hydromorphon Aristo® long, Hydromorphon Aristo® akut (D)

Schlaganfallprophylaxe bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern
Apixapan punktet im Versorgungsalltag

Zur Schlaganfallprophylaxe bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) werden neben Vitamin-K-Antagonisten (VKA) auch direkte orale Antikoagulanzien (DOAK) wie Apixaban eingesetzt. In der zulassungsrelevanten Studie ARISTOTLE reduzierte Apixaban gegenüber Warfarin das Risiko für Schlaganfälle und systemische Embolien um 21%, bei geringerem Risiko schwerer Blutungen. Aktuelle Studien aus dem Versorgungsalltag bestätigen das günstige Wirkprofil des DOAK erneut.

Quelle: Fachpressekonferenz:
„Apixaban zur Schlaganfallprophylaxe bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern – Ein Update aus dem Versorgungsalltag“, Berlin, 12.10.2017, Veranstalter: Bristol-Myers Squibb und Pfizer
Apixaban: Eliquis®

Chronische Herzinsuffizienz
Mehr Lebensqualität bei frühzeitiger Therapie

Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz (HI) profitieren von einer frühzeitigen Therapie mit der Fixkombination aus Sacubitril und Valsartan. Daten der PARADIGM-HF-Studie weisen auf eine verbesserte Prognose hin.

Quelle: Fachpressekonferenz: „HI-Patient im Mittelpunkt: Frühzeitige Therapie für mehr Lebenszeit und -qualität“, im Rahmen der DGK-Herztage, Berlin, 13.10.2017, Veranstalter: Novartis Fixkombi Sacubitril/Valsartan: Entresto® (D, A, CH)

Schnelle Abhilfe bei Stimmstörungen

Als funktionelle Dysphonien bezeichnet man Stimmstörungen, welchen keine erkennbaren organischen Ursachen zugrunde liegen. Oft entstehen sie durch eine Überspannung infolge eines ungünstigen Sprechmusters bei hoher stimmlicher Belastung. Aber auch psychische Anspannung kann zu den ...

Rezidivrisiko nach Apoplexie II
Risikoreduktion um 62% durch PFO-Verschluss

Eine ähnliche Untersuchung wie die oben berichtete CLOSE-Studie zum Thema „Prophylaxe eines Hirnschlag-Rezidivs bei offenem Foramen ovale (PFO)“ unternahm man in Nordamerika. Hier nannte man die Untersuchung „RESPECT“.

Quelle: Saver JL et al.: Long-term outcomes of patent foramen ovale closure or medical therapy after stroke. N Engl J Med 2017; 377: 1022-32

Rezidivrisiko nach Apoplexie I
Ein Foramen ovale besser verschließen

Ein „kryptogener“ Hirnschlag wird nicht selten auf ein offenes Foramen ovale zurückgeführt. Es erscheint plausibel, einem Apoplexie-Rezidiv vorzubeugen, indem man das Loch zwischen den Vorhöfen verschließt.

Quelle: Mas J-L et al.: Patent foramen ovale closure or anticoagulation ... N Engl J Med 2017; 377: 1011-21

Herzinsuffizienz
Mit NT-proBNP die Therapie steuern?

Die Dosierung der Medikation bei Patienten mit Herzinsuffizienz ist oft nicht optimal. Da die Spiegel natriuretischer Peptide, wie des NT-proBNP, mit dem Schweregrad des Leidens korrelieren, bietet es sich an, einen solchen Marker zur Optimierung der Medikation heranzuziehen.

Quelle: Felker GM et al.: Effect of natriuretic peptide-guided therapy on hospitalization or cardiovascular mortality in high-risk patients with heart failure and reduced ejection fraction. A randomized clinical trial. JAMA 2017; 318: 713-20

Die dilatative Kardiomyopathie hat viele Facetten
Man kann die Prognose verbessern

Unter den Kardiomyopathien zeichnet sich die dilatative Form meist durch eine besonders schlechte Prognose aus. Man kann das Fortschreiten der Herzinsuffizienz aber oft medikamentös verlangsamen. In der nächsten Ausgabe der Praxis-Depesche (Nr. 1/2018) geht es dann um die hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie.

Quelle: Weintraub RG et al.: Dilated cardiomyopathy. Lancet 2017; 390: 400-14

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