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Die medikamentöse Therapie des Vorhofflimmerns ist nur eine aktuelle
und kontroverse Diskussion in der Kardiologie

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Thrombusaspiration bei akuter PCI, Antikoagulation,
Stenting ... viele Themen befeuern den aktuellen Diskurs

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Koronarinsuffizienz
Statine hoch dosieren lohnt sich

Im Jahr 2013 hat eine amerikanische „Task Force on Practice Guidelines“ Empfehlungen für den Einsatz von Statinen zur Lipidsenkung herausgegeben, die heftigen Widerhall auslösten. Vielfach empfand man sie als zu „streng“.

Quelle: Laing ST: High-intensity statins. Guideline expectations and clinical application. JAMA 2017; 317: 2543-4

Analgesie bei kardialem Risiko
Selektives NSAR (etwas) sicherer

Gastrointestinale Blutungen sind in den USA der häufigste Anlass für Klinikeinweisungen mit gastrointestinaler Indikation. Das Risiko dafür ist besonders hoch, wenn ASS und ein NSAR kombiniert werden.

Quelle: Chan FKL et al.: Gastrointestinal safety of celecoxib versus naproxen in patients with cardiothrombotic diseases .... Lancet 2017; 389: 2375-82

Therapeutische Unsicherheiten
Tonsillektomie bei Erwachsenen?

Es existieren drei mögliche Vorgehensweisen bei erwachsenen Patienten mit Tonsillitis: konservativ (=abwarten und beobachten), Antibiose oder Tonsillektomie. Doch wann sollte man Erwachsenen wirklich zur Tonsillektomie raten?

Quelle: Powell J et al.: Is tonsillectomy recommended in adults with recurrent tonsillitis? BMJ 2017; 357: j1450

Original Pressemitteilung:
Reizmagen: ein roter Faden fehlt!

Das Reizmagensyndrom ist eine häufige Diagnose in der Haus- und Allgemeinarztpraxis. Doch bei der Therapie gibt es viele Defizite, wie auch eine aktuelle Umfrage zeigt. Bewährte Alternativen wie Verdauungsenzyme rücken deshalb wieder ...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend 2017: Urologen ehren Astellas Pharma für Innovation und Nachhaltigkeit

In der Urologie gehört Astellas zu den weltweit führenden Unternehmen. Seine innovative Produktpalette für die Urologie würdigten die Fachärzte in diesem Jahr erneut mit dem Award der „Goldenen Tablette“. Die ...

Koronarinsuffizienz
Noch eine Statin-Richtlinie

Nach den US-Guidelines Empfehlungen für den Einsatz von Statinen von 2013 (ACC, AHA) gab eine US Preventive Services Task Force (USPSTF) 2016 weitere Ratschläge heraus, die theoretisch zur primärpräventiven Statin-Gabe bei weniger Patienten führen.

Quelle: Pagidipati NJ et al.: Comparison of recommended eligibility for primary prevention statin therapy based on the US Preventive Services Task Force Recommendations .... JAMA 2017; 317: 1563-7

Langzeit-DAT bei Stent-Patienten
Mehr Ischämien als Blutungen

Bei Patienten mit Koronarstent ist die duale Plättchenhemmung (DAT) über zwölf Monate Standard, um eine Stentthrombose und ein ischämisches Rezidiv zu verhindern. Welche Nutzen-Risiko-Relation besteht bei längerer DAT-Gabe?

Quelle: Levine GN: Balancing ischemic and bleeding risks of prolonged dual antiplateled therapy, JAMA Cardiol 2017; 2: 478-87

Todesursachenabklärung
CT statt Autopsie?

Der bisherige Goldstandard für die Feststellung der eigentlichen Todesursache ist die Autopsie. Doch ein postmortales CT mit Darstellung der Koronararterien besitzt nach den Ergebnissen einer vergleichenden Studie eine durchaus vergleichbare Aussagekraft.

Quelle: Rutty GN et al.: Diagnostic accuracy of post-mortem CT with targeted coronary angiography versus autopsy for ... Lancet 2017; 390: 145-54

Sterben
CAREFuL verbessert die Betreuung

Mehr als die Hälfte alter Menschen verstirbt im Krankenhaus. Die Betreuung dort ist nicht immer optimal. Mit einem strukturierten Programm (Care Programme for the Last Days of Life: CAREFuL) lassen sich die Rahmenbedingungen verbessern.

Quelle: Beernaert K et al.: Improving comfort around dying in elderly people: a cluster randomised controlled trial. Lancet 2017; 390: 125-34. doi:org/10.1016/S10140- 6736(17)1265-5

Methadon- oder Buprenorphin-Substitutionstherapie
Deutliche Reduktion der Mortalitätsraten

In einer Metaanalyse wurden bei Menschen mit Opioidabhängigkeit die Mortalitätsraten während und nach einer Substitutionstherapie mit Methadon oder Buprenorphin untersucht. Außerdem sollten die jeweiligen Risikotrends aufgezeigt werden.

Quelle: Sordo L et al.: Mortality risk during and after opioid substitution treatment: systematic review and meta- analysis of cohort studies. BMJ 2017; 357: j1550, doi: 10.1136/bmj.j1550

Atherosklerose-Risiko
Gen als Ansatz für Lipidsenkung

Funktionslose Varianten des Gens ANGPTL3 (angiopoietin-like 3 gene) sind mit einer Erniedrigung von Triglyzeriden und Cholesterinfraktionen assoziiert. Ungeklärt war bisher, ob solche Varianten oder ein therapeutischer Antagonismus des Genprodukts ANGPTL3 mit einer Verminderung des Atherosklerose-Risikos einhergehen.

Quelle: Dewey FE et al.: Genetic and pharmacologic inactivation of ANGPTL3 and cardiovascular disease. N Engl J Med 2017; 377: 211-21

Schmerzen der Hand
Phänotypisierung und Prognose

Häufigste Ursache von Handproblemen bei älteren Menschen ist die Osteoarthrose (OA). In einer Kohortenstudie sollten Untergruppen von Erwachsenen im Alter ≥50 Jahren mit unterschiedlichen Phänotypen von Handschmerzen und -funktion identifiziert werden. Dokumentiert wurde, wie sich diese über sechs Jahre ändern können.

Quelle: Green DJ et al.: Development of hand phenotypes and changes in hand pain and problems over time in older people. PAIN 2016; 157: 569-76

10-Minuten-Konsultation: Hörverlust beim Kleinkind
Sekretorische Otitis media, Cholesteatom oder doch perforiertes Trommelfell?

Der Fall: Eine Mutter kommt mit einem dreijährigen Kind in Ihre Praxis, die sich Sorgen um sein Gehör macht. Das Kind spreche weniger als andere in seinem Alter, es reagiere nicht immer sofort auf Ansprache. Wie gehen Sie als praktischer Arzt vor, wann sollten Sie an einen Pädiater oder HNO-Arzt überweisen?

Quelle: Nieto H et al.: 10-minutes consultation: Paediatric hearing loss. BMJ 2017; 356: j803

Nicht-MRT-taugliche Herzschrittmacher
Mit 0,5 Tesla ist eine Untersuchung durchaus zu erwägen

Ein implantierter Herzschrittmacher (SM) oder ein Kardioverter-Defibrillator- (ICD)-System galt lange als absolute Kontraindikation für die Durchführung einer Kernspintomographie (MRT). Die inzwischen auch von der FDA zugelassenen MRT-tauglichen Systeme bieten eine Alternative – doch wie soll mit den acht Millionen Menschen weltweit verfahren werden, die noch mit konventionellen Systemen versorgt sind?

Quelle: Russo RJ et al.: Assessing the risks associated with MRI in patients with a pacemaker or defibrillator. N Engl J Med 2017; 376: 755-64

Körperliche Aktivität
Keine neuroprotektive Wirkung

Reduziert körperliche Aktivität in der Mitte des Lebens das Risiko für eine Demenz? Ist die präklinische Phase der Demenz durch den Rückgang körperlicher Aktivität gekennzeichnet? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer prospektiven Kohortenstudie.

Quelle: Sabia S et al.: Physical activity, cognitive decline, and risk of dementia: 28 year follow-up of Whitehall II cohort study. BMJ 2017; 357: 2709, doi: 10.1136/ bmj.j2709

Nicht-radikuläre Rückenschmerzen
Bessere Ergebnisse durch adjuvante Optionen?

Trotz optimaler medikamentöser Therapie bleiben 50% der Patienten mit nicht-radikulär bedingten Rückenschmerzen noch drei Monate nach Behandlung in der Notaufnahme funktionell beeinträchtigt. In einem systematischen Review untersuchten US-amerikanische Wissenschaftler, ob sich die Ergebnisse durch chiropraktische Maßnahmen, Massagen, Bewegungstherapie oder Yoga verbessern. Die Ergebnisse waren ernüchternd.

Quelle: Rothberg S, Friedmann BW: Complementary therapies in addition to medication for patients with nonchronic, nonradicular low back pain: a systematic review. Am J Emerg Med 2017; 35: 55-61

Subgruppenanalysen zu Edoxaban
Vorteile auch für Ältere und Niereninsuffiziente

Gegenüber Vitamin-K-Antagonisten ( VKA) bietet das direkte orale Antikoagulans (DOAK) Edoxaban ein überlegenes Sicherheitsprofil. Subgruppenanalysen der Zulassungsstudie ENGANGE AF-TIMI 48 zeigen, dass von dem DOAK auch Ältere, Niereninsuffiziente und weitere Risikogruppen profitieren können.

Quelle: Fachpressekonferenz: „Einfach sicherer: 2 Jahre Antikoagulation mit LIXIANA®“, München, 25.7.2017, Veranstalter: Daiichi Sankyo Edoxaban: Lixiana® (D, A, CH)

Zystennieren
Bessere Patientenidentifikation

Mit Tolvaptan wurde in Europa die erste Therapie für Patienten mit autosomal-dominanter polyzystischer Nierenerkrankung (ADPKD) zugelassen, die zielgerichtet der Krankheitsprogression entgegenwirkt. Empfehlungen für die Indikationsstellung sollen helfen, den für die Tolvaptan- Therapie geeigneten ADPKD-Patient besser zu identifizieren.

Quelle: „ADPKD-Paradigmenwechsel in der Therapie: Studien, Mythen und Gelerntes“, Mannheim, 16.9.2017 Veranstalter: Otsuka

Metastasiertes Kolorektal-Ca
Therapie je nach Tumorlokalisation

Aktuellen Daten zufolge spielt die primäre Tumorlokalisation für die Therapiewahl bei RAS-WT-Patienten mit metastasiertem Kolorektalkarzinom (mCRC) eine wichtige Rolle. Dies spiegelt sich auch in den aktuellen Empfehlungen der AIO der DGK wider.

Quelle: „First-Line-Therapie & beyond: Einsatz von Avastin beim mCRC“, Frankfurt am Main, 25.7.2017, Veranstalter: Roche Pharma

Patienten-Rekrutierung
Chronische venöse Ulzera

Diese Studie könnte etwas für Ihre Patienten sein, denn aktuell werden noch Teilnehmer in Deutschland gesucht.

Patienten-Rekrutierung
Androgene Alopezie

Diese Studie könnte etwas für Ihre Patienten sein, denn aktuell werden noch Teilnehmer in Deutschland gesucht.

Patienten-Rekrutierung
Nicht-radiologische axiale Spondyloarthritis

Diese Studie könnte etwas für Ihre Patienten sein, denn aktuell werden noch Teilnehmer in Deutschland gesucht.

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