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Die medikamentöse Therapie des Vorhofflimmerns ist nur eine aktuelle
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Stenting ... viele Themen befeuern den aktuellen Diskurs

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Anti-Aging-Antidiabetikum
Länger leben mit Metformin

Seit man herausgefunden hat, dass Gene einen Einfluss auf Alterungsprozesse haben, wird nach Mitteln und Wegen gesucht, die das Leben verlängern und altersbedingte Erkrankungen hinauszögern können. Möglicherweise könnte Metformin so ein Mittel sein.

Quelle: Chen J et al.: Metformin extends C. elegans lifespan through lysosomal pathway. Elife 2017; Epub Oct 13; doi: 10.7554/eLife.31268

Serie „Shared Decision Making in der Praxis", Teil 3
Patientenmaterial gibt es zahlreich – man muss es nur verwenden

Die Konzepte der partizipativen Entscheidungsfindung (PEF, oder auch „Shared Decision Making“, SDM) sind bis heute noch nicht zum praktischen Allgemeingut medizinischer Behandlungen geworden. Und das, obwohl dies unter anderem von BMG, G-BA und anderen öffentlichen Stellen seit langem gefordert wird. Zudem wurden die positiven Effekte von SDM auf den Behandlungserfolg und die Patientenzufriedenheit wiederholt in Studien gezeigt. Eine Säule bei SDM stellen geeignete Patienteninformationen dar, zum Beispiel so genannte „Patienten-Entscheidungshilfen“. Davon stehen mittlerweile zahlreiche für die unterschiedlichsten Indikationen zur Verfügung – man muss sie nur finden ... und verwenden.

Quelle: Härter M et al.: The long way of implementing patient- centered care and shared decision making in Germany. Z Evid Fortbild Qual Gesundhwes 2017; Epub May 22; doi: 10.1016/j.zefq.2017.05.006; eigene Recherchen

Depression, Schmerzen und Angst
Effektives Therapiemanagement psychischer Störungen

Die Korrelation aus Depression, Schmerzen und Angst gleicht einem Bermudadreieck, dem in enger Zusammenarbeit von Allgemeinarzt und Facharzt mit einem effektiven Therapiemanagement begegnet werden muss. Bewährt haben sich hier SNRI wie Duloxetin und Antikonvulsiva wie Pregabalin.

Quelle: Fachpressekonferenz:
„Das Bermudadreieck Angst, Depression und Schmerz“, Berlin, 10.10.2017, Veranstalter: Hexal
Duloxetin: DuloxHEXAL®
Pregabalin: PregabaHEXAL®

Original Pressemitteilung:
Reizmagen: ein roter Faden fehlt!

Das Reizmagensyndrom ist eine häufige Diagnose in der Haus- und Allgemeinarztpraxis. Doch bei der Therapie gibt es viele Defizite, wie auch eine aktuelle Umfrage zeigt. Bewährte Alternativen wie Verdauungsenzyme rücken deshalb wieder ...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend 2017: Urologen ehren Astellas Pharma für Innovation und Nachhaltigkeit

In der Urologie gehört Astellas zu den weltweit führenden Unternehmen. Seine innovative Produktpalette für die Urologie würdigten die Fachärzte in diesem Jahr erneut mit dem Award der „Goldenen Tablette“. Die ...

Lang wirksames Exenatid
Kardiale Sicherheit bestätigt

Für alle Antidiabetika verlangen die Zulassungsbehörden entsprechende Daten, die die kardiale Sicherheit insbesondere bei KHK-Patienten belegen. Solche Studienergebnisse konnten jetzt auch für das lang wirksame Exenatid (lwEXE) vorgelegt werden.

Quelle: Holmann RR et al.: Effects of once-weekly exenatide on cardiovascular outcomes in type 2 diabetes. N Engl J Med 2017; 377: 1228-39

Radikale Blutdrucksenkung
Patienten berichten keine Einschränkung

Die SPRINT-Studie zeigte, dass eine Blutdrucksenkung bei nicht-diabetischen Risiko- Hypertonikern kardiovaskuläre Ereignisse signifikant reduzieren kann. Aber eine rigorose Blutdruckeinstellung auf systolisch <120 mmHg kann auch Nebenwirkungen haben. Deshalb wurden nun die „patient reported outcomes“ (PRO) von SPRINT veröffentlicht.

Quelle: Berlowitz DR et al.: Effect of intensive blood-pressure treatment on patient-reported outcomes. N Engl J Med 2017; 377: 733-44

Sammeltermine in der Praxis
Positive Effekte einer „Gruppentherapie"

1999 wurden Sammeltermine in der Praxis, bei denen mehrere Patienten gleichzeitig und in einem Raum medizinisch versorgt werden, erstmals in der Literatur vorgeschlagen. Wie sind die Erfahrungen bislang damit?

Quelle: Hayhoe B et al.: Shared medical appointments. BMJ 2017; 358: j4034

Quadruple-Blutdruck-Pille
4 x ¼ = -19 mmHg

Viele Hypertoniker erreichen aus den unterschiedlichsten Gründen ihre Zielblutdruckwerte nicht. Nun machte sich eine Arbeitsgruppe aus Australien auf, an einer kleinen Patientenkohorte den „proof of concept“ zu erbringen, dass eine antihypertensive Therapie mit einer Quadruple-Pille mit jeweils vier unterschiedlichen und unterdosierten Wirkstoffen eine gute Option sein könnte. Die Ergebnisse überzeugten durchaus und werden den Hype um die „Polypillen“ weiter befeuern.

Quelle: Chow CK et al.: Quarter-dose quadruple combination therapy for initial treatment of hypertension: placebo-controlled, crossover, randomised trial and systematic review. Lancet 2017; 389: 1035-42

"Seitenwechsel"
Vergewaltigte Ärztin bricht ihr Schweigen

Eine Ärztin aus Los Angeles entschließt sich, nach vielen Jahren über ihre Vergewaltigung und die Folgen in einem medizinischen Journal zu berichten. Es entsteht ein nachdenklich machender Text, der neben der Verarbeitung des Geschehenen durch die Autorin aber auch noch andere Botschaften transportiert.

Quelle: Volkmann ER: Silent survivors. Ann Fam Med 2017; 15: 77-9

Wie ist das zu erklären?
Mit Statinen häufiger vor der Glotze

Ein aktiver Lebensstil gehört zur Primär- und Sekundärprävention und zu einer lipidsenkenden Therapie dazu. TV-Konsum gilt als einer der wesentlichen Faktoren, die einen aktiven Lebensstil verhindern. Gucken Patienten, die Statine erhalten, eigentlich häufiger oder seltener fern als Nicht-Statin-Anwender?

Quelle: Vaidean GD et al.: Television viewing time among statin users ... Prev Med Rep 2017; 7: 106-9

Real-world-Beobachtung
Was bringen DOAK in niedriger Dosierung?

Alle aktuell verfügbaren direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK) stehen auch in einer reduzierten Dosierung zur Verfügung. Zulassungskonform können zum Beispiel Faktoren wie Alter, Körpergewicht oder Niereninsuffizienz eine Dosisreduktion rechtfertigen. Aber frühere Studien zeigten, dass manche Patienten auch ohne diese Faktoren eine geringere DOAK-Dosis erhalten, vermutlich aus der Furcht vor Blutungskomplikationen heraus. Wie effektiv Apixaban (APIX), Dabigatran (DABI) und Rivaroxaban (RIVA) in reduzierter Dosis in der „real world“ sind, sah man sich nun in Dänemark an.

Quelle: Nielsen PB et al.: Effectiveness and safety of reduced dose non-vitamin K antagonist oral anticoagulants and warfarin in patients with atrial fibrillation: propensity weighted nationwide cohort study. BMJ 2017; 356: j510

Tragödien und Chancen
Die Geschichte der CAR-T-Therapie

Auf der CAR-T-Therapie liegen große Hoffnungen – viele Onkologen sagen ihr eine rosige Zukunft voraus. Der Weg hin zu der Therapie, bei der Patienten-eigene T-Zellen genetisch verändert und reinfundiert werden, war allerdings rein von Zufällen geprägt.

Quelle: Rosenbaum L: Tragedy, perseverance, and chance – the history of CAR-T therapy. N Engl J Med 2017; 377: 1313-5

Score für „Sex-Sucht"
Hypersexuell ab 15 Pkt.

Hypersexualität (hypersexual disorder, HD) ist zwar im aktuellen Katalog für psychische Störungen (DSM-5) nicht enthalten, aber oft mit viel Leidensdruck verbunden. Identifizieren lässt sich die Störung mit einem dafür entwickelten Screeningtool.

Quelle: Öberg KG et al.: Hypersexual disorder according ... Sex Med 2017; Epub Oct 6; doi: 10.1016/j. esxm.2017.08.001

Gefährliche Supplemente
Thromben durch Testosteron-Booster

Männer mit altersbedingtem Testosteronmangel und Hypogonadismus profitieren nachweislich von einer Testosteronersatztherapie (TRT). Aufgrund der Muskelmasse- und Libido-steigernden Wirkung greifen aber auch immer mehr gesunde Männer zu rezeptfreien Testosteron-fördernden Präparaten. Dies kann aber schwere Folgen haben.

Quelle: Nguyen SM et al.: Pulmonary embolism secondary to testosterone-enhancing ... Cureus 2017; 9(8): e1545

Statine und Muskelschmerzen
Schuld ist ein gestörter Laktattransport

Die Zahl der berichteten Arzneimittelnebenwirkungen steigt. Hinsichtlich Störungen des Muskel-Skelett-Systems sind vor allem Statine ins Kreuzfeuer geraten. Die angegebenen Symptome reichen dabei von leichten Muskelschmerzen bis hin zu lebensbedrohlicher Rhabdomyolyse. Forscher haben nun herausgefunden, wie die Probleme wahrscheinlich zustande kommen.

Quelle: Leung YH et al.: Study of statin- and loratadine- induced muscle pain mechanisms using ... Pharmaceutics 2017; 9(4): E42

Krebsbedingte Schmerzen
Opioiddosierung nach Genprofil?

Die Analgesie bei krebsbedingten Schmerzen ist oft eine schwierige Angelegenheit. Denn einige Patienten benötigen eine erheblich höhere Opioid-Dosis als andere. Möglicherweise könnte ein genetischer Biomarker aber künftig Patienten mit schlechterem Ansprechen im voraus identifizieren.

Quelle: Matsuoka H et al.: Selection of opioids for cancer- related pain using a biomarker: a randomized, multi-institutional, open-label trial (RELIEF study). BMC Cancer 2017; 17: 674

Obstruktive und zentrale Schlafapnoe
Schlafbezogene Atemstörungen mit kardiovaskulären Folgen

Die Schlafapnoe ist einer der wichtigsten modifizierbaren kardiovaskulären Risikofaktoren. Während des Schlafs führen die Atemstörungen zu intermittierender Hypoxie, oxidativem Stress, Sympathikus-Aktivierung und endothelialer Dysfunktion. Infolge steigt das Risiko für Hypertonie, Herzinsuffizienz und andere kardiovaskuläre Erkrankungen. Die Schlafapnoe zu behandeln, ist allerdings oft eine Herausforderung.

Quelle: Javaheri S et al.: Sleep apnea. J Am Coll Cardiol 2017; 69(7): 841-58

Patellofemorales Schmerzsyndrom
Eine Sache der Psyche

Patellofemorale Schmerzen gleichen in vielerlei Hinsicht einer Lumbalgie – die Prävalenz ist hoch, die Ursache häufig unbekannt und das Leiden oft chronisch. Ähnlich wie bei chronischen Rückenschmerzen spielt auch bei Schmerzen im vorderen Knie die Psyche vermutlich eine wichtige Rolle.

Quelle: Maclachlan LR et al.: The psychological features of patellofemoral pain: a systematic review. Br J Sports Med 2017; 51: 732-42

So essen die Deutschen
Schwerpunkt auf dem Abendessen

Im Rahmen einer repräsentativen Studie im Zeitraum 2005 bis 2007 nahmen Forscher das Essverhalten der Deutschen unter die Lupe. Die Ergebnisse zeigen: Frauen essen anders als Männer, Alte anders als Junge, und – nachvollziehbarerweise – Dicke anders als Dünne. Für alle war aber das Abendessen die wichtigste Mahlzeit des Tages.

Quelle: Wittig F et al.: Energy and macronutrient intake over the course of the day of German adults: A DEDIPAC- study. Appetite 2017; 114: 125-36

Chronische Insomnie
Internettherapie ist nachhaltig wirksam

Zur Behandlung von chronischer Insomnie empfehlen aktuelle Leitlinien eine kognitive Verhaltenstherapie (CBT-I). Die Zahl der dafür geschulten Therapeuten ist jedoch gering. Eine gute Alternative stellen möglicherweise interaktive CBT-I-Programme im Internet dar. Aktuelle Einjahresdaten bestätigen das.

Quelle: Ritterband LM et al.: Effect of a web-based cognitive behavior ... JAMA Psychiatry 2017; 74(1): 68-75

Follikuläres Lymphom
Neuer Antikörper für die First-line-Therapie?

Seit Einführung des Rituximab-beinhaltenden Erstlinien-Therapieregimes bei follikulärem Lymphom haben sich die Überlebensraten der Patienten deutlich verbessert. Nun prüften Forscher, ob man mit dem CD20-Antikörper Obinutuzumab noch bessere Erfolge erzielen kann.

Quelle: Marcus R et al.: Obinutuzumab for the first-line treatment of follicular lymphoma. N Engl J Med 2017; 377(14): 1331-44

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