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Stenting ... viele Themen befeuern den aktuellen Diskurs

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Gestörte Hautbarriere
Hartes Wasser fördert atopische Dermatitis

Wer in einer Region mit besonders kalkhaltigem Leitungswasser wohnt, setzt seine Haut beim Waschen erhöhten Belastungen aus. Das harte Wasser begünstigt die Entstehung einer atopischen Dermatitis (AD, „Neurodermitits“) dabei sogar stärker als chlorhaltiges Schwimmbad-Wasser.

Quelle: Danby SG et al.: The effect of water hardness on surfactant deposition after washing and subsequent skin irritation in atopic dermatitis patients and healthy control subjects. J Invest Dematol 2018; 138(1): 68-77

Nichtkleinzelliger Lungenkrebs
Entzündung stört Radioablation

Entzündungsprozesse spielen bei Krebserkrankungen eine wichtige Rolle, sowohl ätiologisch wie auch als physiologische Reaktion auf Krankheitsprogression. Einer Studie aus China zufolge kann man sie daher auch als Überlebensprädiktoren bei Patienten mit nichtkleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) nach stereotaktisch-ablativer Bestrahlung nutzen.

Quelle: Luo H et al.: Systemic inflammation biomarkers predict survival in patients of early stage non-small cell lung cancer treated with stereotactic ablative radiotherapy ... J Cancer 2018; 9: 182-8

Schilddrüsenkarzinom
Ist das Risiko bei Typ-2-Diabetikern erhöht?

Die Inzidenz sowohl des Typ-2-Diabetes als auch des Schilddrüsenkarzinoms nehmen weltweit zu. Möglicherweise ist das kein reiner Zufall, denn der Diabetes scheint einer Studie nach das Risiko für ein Schilddrüsenkarzinom zu verändern.

Quelle: Seo YG et al.: The association between type 2 diabetes mellitus and thyroid cancer. J Diabetes Res 2017; 5850879

Original Pressemitteilung:
Reizmagen: ein roter Faden fehlt!

Das Reizmagensyndrom ist eine häufige Diagnose in der Haus- und Allgemeinarztpraxis. Doch bei der Therapie gibt es viele Defizite, wie auch eine aktuelle Umfrage zeigt. Bewährte Alternativen wie Verdauungsenzyme rücken deshalb wieder ...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend 2017: Urologen ehren Astellas Pharma für Innovation und Nachhaltigkeit

In der Urologie gehört Astellas zu den weltweit führenden Unternehmen. Seine innovative Produktpalette für die Urologie würdigten die Fachärzte in diesem Jahr erneut mit dem Award der „Goldenen Tablette“. Die ...

Magen-Darm-Blutungen
Bei Niereninsuffizienz schlechtere Prognose!

Akute gastrointestinale Blutungen sind häufig Anlass für Klinikaufnahmen. Nach adäquaten Notfallmaßnahmen sollte eine erschöpfende Abklärung der Ätiologie die Basis für spezifische therapeutische Interventionen schaffen.

Quelle: Hágendorn R et al.: Chronic kidney disease severely deteriorates the outcome of gastrointestinal bleeding: A meta-analysis. World J Gastroenterol 2017; 23: 8415-25

Morbus Parkinson
Die Erkrankung beginnt im Darm

Aktuelle Studien deuten darauf hin, dass das Darmmikrobiom die Gehirnaktivität beeinflusst, und zwar über die Mikrobiom-Darm-Hirn-Achse. Diese Achse spielt bei verschiedenen neurologischen Erkrankungen wie dem Morbus Parkinson eine wichtige Rolle. Kann eine Dysfunktion der Mikrobiom-Hirn-Achse als Biomarker zur frühen Diagnose der Parkinson-Erkrankung herangezogen werden?

Quelle: non-invasive early diagnostic biomarkers in the pathophysiology of parkinson`s disease: a critical review. J Neurogastroenterol Motil 2018, 24(1): 30-42

Digitale Therapiebegleitung
Nachhaltige Gesundheitsförderung und Prävention

Das digitale Therapiebegleitprogramm TheraKey® stellt dem Patienten produktneutral evidenzbasierte Gesundheitsinformationen indikationsspezifisch zur Verfügung. Durch diese Patientenführung gewinnt der Behandler Freiraum für seine ärztliche Tätigkeit.

Quelle: Pressekonferenz:
„Das TheraKey®-Konzept: Status, Nutzen, Ausblick. Therapiebegleitung der Zukunft?“, Berlin, 23.1.2018, Veranstalter: Berlin-Chemie

Service
Neues Online-Portal für Asthma-Patienten
Das neue Online-Portal www.Asthma-Partner.de von Mundipharma unterstützt Asthma- Patienten beim Selbstmonitoring. Herzstück des Portals ist ein elektronisches Asthma-Tagebuch, in welchem der Patient Messwerte von Lungenfunktionstest, das Auftreten von Symptomen und den Gebrauch von
...
Alles 37°, oder was?
Warmblüter sterben früher

Traditionell veröffentlicht das British Medical Journal in seiner „Weihnachtsausgabe“ am Jahresende Studien, die zwar nach (mehr oder weniger strengen) wissenschaftlichen Kautelen durchgeführt wurden, deren Ergebnisse aber auch gerne einmal zum Schmunzeln anregen dürfen. Eine solche „Weihnachtsstudie“ befasste sich nun mit interindividuellen Unterschieden der physiologischen Körpertemperatur. Diese war durchaus variabler als gedacht, was zur großen Überraschung der Forscher aber noch einen anderen, ziemlich relevanten Effekt hatte.

Quelle: Obermeyer Z et al.: Individual differences in normal body temperature. BMJ 2017; 359: j5468

Neue Leitlinien zum Anämie-Management
Weniger transfundieren!

Ein Leitlinien-Update bringt Veränderung in das Anämie-Management. Im Fokus steht dabei eine Neubewertung von Erythropoese stimulierenden Substanzen (ESA) sowie eine Mahnung zur  Vorsicht beim Einsatz von Erythrozytenkonzentraten.

Quelle: Fachpressekonferenz:

„Neubewertung des Anämie- und Blutmanagements: Aktuelle Publikation gibt Orientierung“, Frankfurt am Main, 6.12.2017, Veranstalter: Hexal-Chemie
Epoetin alfa Hexal®

Alternative Screening-Methode?
Hunde erschnuppern Zervixkarzinom

Hunde sind bekannt für ihre feinen Spürnasen, und das kann man sich auch in der Krebsvorsorge zunutze machen. Denn die Vierbeiner können lernen, Krebszellen in Gewebeproben oder Körperflüssigkeiten zu erschnuppern.

Quelle: Guerrero-Flores H et al.: A non-invasive tool for detecting cervical ... BMC Cancer 2017; 17: 79

Mortalität bei COPD
(K)eine Herzensangelegenheit

Kardiovaskuläre Erkrankungen machen einen Großteil der Morbidität und Mortalität aus, die mit einer COPD einhergehen. Das macht eine COPD aber nicht unbedingt zu einem unabhängigen Risikofaktor für kardiovaskulären Tod, wie Daten aus Korea belegen.

Quelle: Song S et al.: Relation of chronic obstructive pulmonary disease to cardiovascular disease in the general population. Am J Cardiol 2017; 120: 1399-1404

Refraktäre Asthma-Exazerbationen
Letzte Rettung Glucagon

Bereits in den 80er und 90er Jahren wurde Glucagon aufgrund seiner bronchorelaxierenden Wirkung als mögliche Asthmamedikation untersucht. Mangels klarer Evidenz wurde diese Option aber wieder fallen gelassen. Wenn verfügbare Therapien aber nicht fruchten, könnte Glucagon durchaus ein wertvolles Therapieadjuvans darstellen.

Quelle: Cavallari JM et al.: Glucagon for refractory asthma exacerbations. Am J Emerg Med 2017; 35: 144-5

Asthma durch Mäuseplage
Kammerjäger zur Allergiebekämpfung?

In vielen ärmeren Stadtteilen in den USA sind Mäuseplagen ein echtes Problem. Vor allem in Haushalten, in denen Kinder mit entsprechender allergischer Sensibilisierung wohnen. Können Kammerjäger an der Allergie etwas ausrichten? Eher nicht.

Quelle: Matsui EC et al.: Effect of an integrated pest management intervention on asthma symptoms among mouse-sensitized children and adolescents with asthma. JAMA 2017; 317(10): 1027-36

Karpaltunnelsyndrom
Nicht immer gleich operieren!

Vermutlich steckt hinter den Beschwerden eines Karpaltunnelsyndroms (CTS) häufig mehr als „nur“ eine Kompression des Nerven. Vielmehr geht man heute davon aus, dass ein CTS auch ein komplexes Schmerzsyndrom verursachen kann, mit Sensibilisierungen, Hypersensitivität und Hyperalgesie – typische neuropathische Elemente also. Vielleicht wirkt eine multimodale manuelle Therapie dann genauso gut wie eine Operation?

Quelle: Fernández-de-la-Peñas C et al.: Effectiveness of manual therapy versus surgery in pain processing due to carpal tunnel syndrome: a randomized clinical trial. Eur J Pain 2017; 21: 1266-76

Atopische Dermatitis
Neuer Anti-IL-31- Rezeptor-A-Antikörper

Insbesondere der quälende Pruritus kann die Lebensqualität von Patienten mit atopischer Dermatitis (AD; Neurodermitis) dramatisch verschlechtern. Jetzt wurde Nemolizumab (CIM331), ein gegen den Interleukin-31-Rezeptor A gerichteter humanisierter Antikörper, in einer Phase-2- Studie getestet – mit Erfolg.

Quelle: Ruzicka T et al.: Anti-interleukin-31 receptor A antibody for atopic ... N Engl J Med 2017; 376: 826-35

Meet-the-Clinic 2018
Teamwork am Klinikum Konstanz: Das Leberzentrum stellt sich vor

Eine interdisziplinäre Diagnostik und Therapie lückenlos zu planen und koordinieren ist in der Behandlung der Leberzirrhose und des hepatozellulären Karzinoms keine leichte Aufgabe. Das Leberzentrum des Klinikum Konstanz hat sie sich dennoch zum Ziel gesetzt.

Quelle: Fachpressekonferenz: „Meet-the-Clinic: Leberzentrum am Klinikum Konstanz - interdisziplinäre Expertise in Diagnostik und Therapie“, Konstanz, 24.1.2018, Veranstalter: Norgine GmbH Rifaximin: XIFAXAN® 550 mg (D)

Ist Inflammation die Verbindung?
Psoriatiker haben häufiger Gallensteine

Nicht erst seit Donald Trump haben die transatlantischen Differenzen zugenommen. Auch in Bezug auf medizinische Daten gab es in früheren Studien Unterschiede: Untersuchungen in den USA fanden einen Zusammenhang zwischen atopischer Dermatitis (AD) und Adipositas sowie kardiovaskulärer Erkrankungen (CVD); gleiches sah man auch für die Psoriasis. In Europa hingegen (z. B. Dänemark) ließ sich keine Assoziation zwischen AD und CVD finden. Deshalb sahen dänische Forscher nochmal genau in ihren Kohortendaten nach.

Quelle: Egeberg A et al.: Gallstone risk in adult patients with atopic dermatitis and psoriasis: possible effect of overweight and obesity. Acta Derm Venerol 2017; 97: 627-31

Fast niemand hat's bedacht
E-Absetzen nach E-Rezept-Verordnung

Die elektronisch unterstützte Verschreibung von Medikamenten (E-Rezept) wird von nahezu allen Playern im Gesundheitswesen befürwortet. Dass man eine E-Verschreibung aber im Fall der Fälle auch digital wieder schnell absetzen können sollte, daran hat bislang kaum jemand gedacht.

Quelle: Fischer S, Rose A: Responsible e-prescribing needs e-discontinuation. JAMA 2017; 317: 469-70

Wearables" für Babies
Kein Wirksamkeitsnachweis zu finden

SIDS erschreckt viele Eltern Neugeborener (Sudden Infant Death Syndrome, plötzlicher Kindstod). Diese Sorge treibt jene frisch gebackenen Eltern in Elektronikmärkte oder Webshops, um sogenannte „Wearables“ für ihre Neonaten zu erwerben. Allerdings konnte noch für keines dieser Geräte nachgewiesen werden, dass es tatsächlich SIDS verhindert.

Quelle: Bonafide CP et al.: The emerging market of smartphone- integrated infant physiologic monitors. JAMA 2017; 317: 353-4

Kognitive Degeneration
Mäßiger Alkoholkonsum doch nicht gesund

Zumindest für das Gehirn scheint es nicht zu stimmen, dass ein Glas Wein hier und da gesundheitsförderlich ist. Denn einer aktuellen Studie nach führen selbst kleinste Alkoholmengen zu pathologischen Hirnschäden.

Quelle: Topiwala A et al.: Moderate alcohol consumption as risk factor for adverse brain outcomes and cognitive decline: longitudinal cohort study. BMJ 2017; 357: j2353

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