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Die medikamentöse Therapie des Vorhofflimmerns ist nur eine aktuelle
und kontroverse Diskussion in der Kardiologie

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Thrombusaspiration bei akuter PCI, Antikoagulation,
Stenting ... viele Themen befeuern den aktuellen Diskurs

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Erfolgreiche Adipositas-Therapie
Mehr Erfolg mit Naltrexon/Bupropion

Lebensstilmaßnahmen bilden den Grundpfeiler der Adipositas-Therapie. Eine Ergänzung der Therapie mit der Kombination Naltrexon/Bupropion kann die langfristigen Erfolgschancen bei der Gewichtsreduktion verbessern und Risikofaktoren reduzieren.

Quelle: Symposium: „Integrierung der Pharmakotherapie in die Adipositasbehandlung“, Potsdam, 28.9.2017 Veranstalter: CHEPLAPHARM Naltrexon-HCl/Bupropion-HCl: Mysimba® (D, A)

Morbus Crohn: „Treat to target"
Die Therapiekonzepte ändern sich

Die typischen Merkmale des Morbus Crohn (MC) in der Unterscheidung zur Colitis ulcerosa (CU) darf man wohl als bekannt voraussetzen: Der MC ist eine chronisch entzündliche Darmerkrankung (IBD), die alle Abschnitte des Gastrointestinaltraktes betreffen kann, sich typischerweise aber im terminalen Ileum und Kolon abspielt und dabei zu einer segmentalen, asymmetrischen und transmuralen Entzündung der Darmwand führt. Fisteln, Stenosen und Abszesse sind die typischen Komplikationen. Neben diesen „altbekannten“ Beschreibungen des MC gab es aber in den letzten zehn Jahren auch eine rasante Entwicklung bzgl. der Ätiologie-Kenntnis, der Therapie und vor allem der Therapieziele. Heute besteht die Herausforderung darin, mit zahlreichen zur Verfügung stehenden Wirkstoffen eine tiefe Remission, definiert als klinische Symptomfreiheit und Darmmukosaheilung, zu erzielen und so Langzeit-Folgeschäden zu vermeiden.

Quelle: Torres J et al.: Crohn‘s disease. Lancet 2017; 389: 1741-55

Innovative Opioide für individuelle Schmerztherapie
Hydromorphon in schnell und retardiert freisetzender Form

Erhalten Patienten mit chronischen Schmerzen den Rat „reiß‘ dich zusammen“, hilft dies bei der Schmerzbewältigung wenig, sondern legt schlimmstenfalls den Grundstein für eine Schmerzchronifizierung. Wichtiger ist für Patienten eine effektive und verträgliche medikamentöse Schmerztherapie. Diese kann mit Hydromorphon in schnell bzw. retardiert freisetzender Form an die einzelne Schmerzsituation angepasst erfolgen.

Quelle: Symposium: „Schmerztherapie 4.0 – Mit Digitalwissen, Kommunikation und Innovation zum Therapieerfolg“, Mannheim, 13.10.2017, Veranstalter Aristo Hydromorphon-Generika: Hydromorphon Aristo® long, Hydromorphon Aristo® akut (D)

Original Pressemitteilung:
Reizmagen: ein roter Faden fehlt!

Das Reizmagensyndrom ist eine häufige Diagnose in der Haus- und Allgemeinarztpraxis. Doch bei der Therapie gibt es viele Defizite, wie auch eine aktuelle Umfrage zeigt. Bewährte Alternativen wie Verdauungsenzyme rücken deshalb wieder ...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend 2017: Urologen ehren Astellas Pharma für Innovation und Nachhaltigkeit

In der Urologie gehört Astellas zu den weltweit führenden Unternehmen. Seine innovative Produktpalette für die Urologie würdigten die Fachärzte in diesem Jahr erneut mit dem Award der „Goldenen Tablette“. Die ...

Schlaganfallprophylaxe bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern
Apixapan punktet im Versorgungsalltag

Zur Schlaganfallprophylaxe bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) werden neben Vitamin-K-Antagonisten (VKA) auch direkte orale Antikoagulanzien (DOAK) wie Apixaban eingesetzt. In der zulassungsrelevanten Studie ARISTOTLE reduzierte Apixaban gegenüber Warfarin das Risiko für Schlaganfälle und systemische Embolien um 21%, bei geringerem Risiko schwerer Blutungen. Aktuelle Studien aus dem Versorgungsalltag bestätigen das günstige Wirkprofil des DOAK erneut.

Quelle: Fachpressekonferenz:
„Apixaban zur Schlaganfallprophylaxe bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern – Ein Update aus dem Versorgungsalltag“, Berlin, 12.10.2017, Veranstalter: Bristol-Myers Squibb und Pfizer
Apixaban: Eliquis®

Chronische Herzinsuffizienz
Mehr Lebensqualität bei frühzeitiger Therapie

Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz (HI) profitieren von einer frühzeitigen Therapie mit der Fixkombination aus Sacubitril und Valsartan. Daten der PARADIGM-HF-Studie weisen auf eine verbesserte Prognose hin.

Quelle: Fachpressekonferenz: „HI-Patient im Mittelpunkt: Frühzeitige Therapie für mehr Lebenszeit und -qualität“, im Rahmen der DGK-Herztage, Berlin, 13.10.2017, Veranstalter: Novartis Fixkombi Sacubitril/Valsartan: Entresto® (D, A, CH)

Schnelle Abhilfe bei Stimmstörungen

Als funktionelle Dysphonien bezeichnet man Stimmstörungen, welchen keine erkennbaren organischen Ursachen zugrunde liegen. Oft entstehen sie durch eine Überspannung infolge eines ungünstigen Sprechmusters bei hoher stimmlicher Belastung. Aber auch psychische Anspannung kann zu den ...

Rezidivrisiko nach Apoplexie II
Risikoreduktion um 62% durch PFO-Verschluss

Eine ähnliche Untersuchung wie die oben berichtete CLOSE-Studie zum Thema „Prophylaxe eines Hirnschlag-Rezidivs bei offenem Foramen ovale (PFO)“ unternahm man in Nordamerika. Hier nannte man die Untersuchung „RESPECT“.

Quelle: Saver JL et al.: Long-term outcomes of patent foramen ovale closure or medical therapy after stroke. N Engl J Med 2017; 377: 1022-32

Rezidivrisiko nach Apoplexie I
Ein Foramen ovale besser verschließen

Ein „kryptogener“ Hirnschlag wird nicht selten auf ein offenes Foramen ovale zurückgeführt. Es erscheint plausibel, einem Apoplexie-Rezidiv vorzubeugen, indem man das Loch zwischen den Vorhöfen verschließt.

Quelle: Mas J-L et al.: Patent foramen ovale closure or anticoagulation ... N Engl J Med 2017; 377: 1011-21

Die dilatative Kardiomyopathie hat viele Facetten
Man kann die Prognose verbessern

Unter den Kardiomyopathien zeichnet sich die dilatative Form meist durch eine besonders schlechte Prognose aus. Man kann das Fortschreiten der Herzinsuffizienz aber oft medikamentös verlangsamen. In der nächsten Ausgabe der Praxis-Depesche (Nr. 1/2018) geht es dann um die hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie.

Quelle: Weintraub RG et al.: Dilated cardiomyopathy. Lancet 2017; 390: 400-14

Akutes Koronarsyndrom
Wie schnell muss man intervenieren?

Für Patienten mit akutem Koronarsyndrom ohne ST-Hebung (NSTE-ACS) wird bei mittlerem bis hohem Risiko eine invasive Therapie empfohlen. Nicht eindeutig geklärt ist das optimale Timing der Intervention.

Quelle: Jobs A et al.: Optimal timing of an invasive strategy in patients with non-ST-elevation acute coronary syndrome: a meta-analysis of randomised trials. Lancet 2017; 390: 737-46

Myokardinfarkt
Wenn fibrinolytische Therapie, dann ...

Bei Infarkt mit ST-Hebung (STEMI) ist die perkutane Koronar-Intervention (PCI) erste Therapiewahl. Wo diese Option nicht zur Verfügung steht, oder wenn dafür zu viel Zeit verstrichen ist, kommt die Reperfusionstherapie mit Fibrinolytika in Betracht.

Quelle: Jinatongthai P et al.: Comparative efficacy and safety of reperfusion therapy with fibrinolytic agents in patients with ST-segment elevation myocardial infarction. Lancet 2017; 390: 747-59

PCI-Technologie
Resorbierbarer Stent bringt's nicht

Die lange eingesetzten metallischen Stents mit Beschichtung haben sich bewährt, aber es gibt langfristige Komplikationen. Um diese zu vermeiden, hat man Stents entwickelt, die sich im Laufe der Zeit selbst auflösen.

Quelle: Ali ZA et al.: 2-year outcomes with the Absorb bioresorbable scaffold for treatment of coronary artery disease: a systematic review and meta-analysis of seven randomised trials with an individual patient data substudy. Lancet 2017; 390: 760-72

Risiko für und bei Krebs
Bewegung bessert die Prognose

Körperliche Aktivität gehört bekanntermaßen zu den Lebensstil-Faktoren, die das Krebrisiko reduzieren; auch der Verlauf bei etablierten Malignomen wird positiv beeinflusst. Wie kommt dieser Effekt zustande?

Quelle: Thomas RJ et al.: Exercise-induced biochemical changes and ... Br J Sports Med 2017; 51: 640-4

Gastrointestinale Blutungen
Nur ein Score ist verlässlich

Es gibt zahlreiche Risikoscores, mit denen man vor oder nach der Endoskopie bei Patienten mit gastrointestinalen Blutungen relevante Endpunkte abschätzen kann, z. B. das Mortalitätsrisiko. In einem aktuellen Vergleich verfügbarer Risikomodelle erreichte aber nur ein Score ein gutes Ergebnis.

Quelle: Stanley AJ et al.: Comparison of risk scoring systems for patients ... BMJ 2017; 356: i6432

Schnelltest zum Nachweis von Heroingebrauch validiert

Um bei Patienten in Substitutionstherapie mit Methadon, Levomethadon oder Buprenorphin einen beigebrauch von Heroin nachzuweisen, stützte man sich bisher meist auf den Nachweis von Morphin als Heroin-Abbauprodukt. Bei einer Substitutionstherapie mit Dihydrocodein und dem seit 2015 verfü...

Mitralinsuffizienz
Neue Transkatheter-Klappe bewährt sich

Ein Rückfluss durch die Mitralklappe ist bei älteren Patienten häufig. Für die klassische chirurgische Reparatur sind viele Betroffene zu krank. Daher wurden weniger invasive Kathetermethoden entwickelt. Nun wurde ein weiteres Device getestet – mit Erfolg.

Quelle: Praz F et al.: Compassionate use of the PASCAL transcatheter mitral valve repair system for patients with severe mitral regurgitation: a multicentre, prospective ... Lancet 2017; 390: 773-80

Gonarthrose
Triamcinolon ins Gelenk war ein Flopp

Die Arthrose gilt als eine degenerative Erkrankung, hat aber auch eine entzündliche Komponente. Dieser schreibt man den fortschreitenden Verlust von Knorpel zu. Man sucht nach Maßnahmen, diesen Prozess aufzuhalten.

Quelle: McAlindon TE et al.: Effect of intra-articular triamcinolone vs saline on knee cartilage volume and pain ... JAMA 2017; 317: 1967-75

Oligoartikuläre JIA
Ist eine Kombitherapie im Vorteil?

Die juvenile idiopathische Arthritis (JIA) stellt eine heterogene Gruppe von Erkrankungen unbekannter Ursache dar. Sie ist bei Kindern relativ häufig und führt oft zu bleibender Behinderung. Die Behandlung ist eine Herausforderung.

Quelle: Ravelli A et al.: Intra-articular corticosteroids ... Lancet 2017; 389: 909-16

Stamm-Adipositas und andere ...
Vorboten für Gebrechlichkeit

Diabetes ist als Risikofaktor für spätere Altersgebrechlichkeit bereits bekannt. Das Risiko erhöht sich aber bereits bei Vorliegen von metabolischem Syndrom und Insulinresistenz. Das ergab eine aktuelle Auswertung bei Über-60-Jährigen.

Quelle: Pérez-Tasigchana RF et al.: Metabolic syndrome and insulin resistance are associated with frailty in older adults: a prospective cohort study. Age Ageing 2017; 146(5): 807-12

Refluxkrankheit
Rezidivrate bei Operation höher als erwartet

Die Langzeitergebnisse der laparoskopischen Anti-Reflux-Operation sind nach den Ergebnissen einer retrospektiven Registerstudie nicht befriedigend, so dass dieser Eingriff nur bei einem PPI-Versagen oder -Unverträglichkeit zum Einsatz kommen sollte.

Quelle: John Maret-Ouda et al.: Association between laparoskopic antireflux surgery and recurrence of gastroesophageal reflux. JAMA 2017; 318(10):939-946

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