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Stenting ... viele Themen befeuern den aktuellen Diskurs

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Diabetes-Risiko bei HIV
Auf den Blutzucker achten!

Die Lebenserwartung HIV-infizierter Patienten ist heute nahezu normal. Der Stellenwert typischer Volkskrankheiten hat in dieser Patientengruppe entsprechend zugenommen. Aktuelle Daten aus den USA zeigen, dass man vor allem den Blutzucker von HIV-Patienten im Auge behalten sollte.

Quelle: Hernandez-Romieu AC et al.: Is diabetes prevalence higher among HIV-infected ... BMJ Open Diabetes Res Care 2017; 5: e000304

Komplikationen bei ART
Elektrolyt- und Schlafstörungen beachten

Mit einer antiretroviralen Therapie (ART) allein ist es mit der Versorgung HIV-infizierter Patienten nicht getan. Denn therapiebedingte Komplikationen sorgen oft für Therapieabbrüche und erhöhte Mortalität. Besonders einen Elektrolytmangel und Schlafstörungen sollte man im Blick behalten.

Quelle: Manzar D et al.: Electrolyte imbalance and sleep problems ... Sleep Sci 2017; 10(2): 64-7

Chronischer Schwindel
Gleichgewichtsübungen statt Medikamente

Patienten von chronischen Schwindelsymptomen zu befreien, ist oft eine Herausforderung. In den meisten Fällen greift der Allgemeinarzt für die Behandlung off-label zu dem Antivertiginosum Betahistin. Dies sollte sich einer aktuellen Studie zufolge aber ändern, denn viel mehr Evidenz gibt es für die vestibuläre Rehabilitation. Nicht umsonst wird diese auch von mehreren Fachgesellschaften zur Therapie des chronischen Schwindels empfohlen.

Quelle: Van Vugt VA et al.: Chronic vertigo: treat with exercise, not drugs. BMJ 2017; 358: j3727

Original Pressemitteilung:
Reizmagen: ein roter Faden fehlt!

Das Reizmagensyndrom ist eine häufige Diagnose in der Haus- und Allgemeinarztpraxis. Doch bei der Therapie gibt es viele Defizite, wie auch eine aktuelle Umfrage zeigt. Bewährte Alternativen wie Verdauungsenzyme rücken deshalb wieder ...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend 2017: Urologen ehren Astellas Pharma für Innovation und Nachhaltigkeit

In der Urologie gehört Astellas zu den weltweit führenden Unternehmen. Seine innovative Produktpalette für die Urologie würdigten die Fachärzte in diesem Jahr erneut mit dem Award der „Goldenen Tablette“. Die ...

Chronische Entzündung von Rektum bis Gesamtkolon
Colitis ulcerosa: Therapiewahl je nach Schwere und Ausmaß

Die Colitis ulcerosa (CU) ist wie Morbus Crohn (MC) eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, bei der die andauernde bzw. wiederkehrende Entzündung der Darmmukosa zu schweren Darmläsionen und leztlich anorektaler Dysfunktion führen kann. Die Ursache der CU ist vermutlich multifaktoriell und hängt mit einer defekten Barrierefunktion des Darmes zusammen. Welche Therapieoptionen man zur Induktion sowie zum Erhalt der Remission mit dem Ziel der Ausheilung der Darmmukosa einsetzt, hängt neben dem betroffenen Darmabschnitt von der Schwere der Erkrankung ab.

Quelle: Ungaro R et al.: Ulcerative colitis. Lancet 2017; 389: 1756-70

Manschette mit sieben Siegeln?
Studenten können nicht Blutdruckmessen

Man sollte annehmen, dass das richtige Messen des Blutdrucks jeder Arzt aus dem FF beherrscht. Die Realität bei Medizinstudenten sieht aber anders aus.

Quelle: Abbasi J: Medical students fall short on blood pressure check challenge. JAMA 2017; 318(11): 991-2

Nicht-Clostridium-difficile-Infektionen
Leitlinien-Update zu akuter Diarrhoe

Das American College of Gastroenterology (ACG) hat die Leitlinien zur Behandlung immunkompetenter Erwachsener mit akuter intestinaler Infektion (nicht Clostridium-difficile- verursacht) auf den neuesten Stand gebracht.

Quelle: Acree M, Davis AM: Acute diarrheal infections in adults. JAMA 2017; 318(10): 957-8

Kampf gegen HIV
Große Fortschritte, aber nicht überall

Im Juli veröffentlichte die UNAIDS ihren jährlichen Statusbericht zur globalen HIV/ AIDS-Epidemie. Erfreulicherweise ist die Zahl der Neuinfektionen in vielen Ländern stark zurückgegangen, und auch die Versorgung mit antiretroviralen Therapien (ART) hat sich insgesamt verbessert. Doch nicht überall sieht es so rosig aus.

Quelle: The Lancel: The global HIV/AIDS epidemic – progress and challenges. Lancet 2017; 390: 333

Eosinophile Ösophagitis
Frühzeitig Fibrose verhindern

Die eosinophile Ösophagitis (EoE) ist eine chronisch-entzündliche, immunvermittelte ösophageale Erkrankung, bei der es zu einer Fibrosierung der Speiseröhre kommt. Eine spezifische Therapie gibt es bisher nicht. Derzeit wird an neuen Budesonid-Formulierungen, z. B. einer Schmelztablette, geforscht, die gezielt am Ösophagus wirken.

Quelle: „Eosinophile Ösophagitis und CED 2017“, Berlin, 4.10.2017, Veranstalter: Falk Foundation e.V.

Adjuvante Therapie bei HER2+ Mamma-Ca
Weniger Rezidive, längeres Überleben

Dank zielgerichteter Therapien sind die Überlebenschancen von Patientinnen mitHER2-positivem Brustkrebs deutlich angestiegen. Mithilfe einer adjuvanten Therapie lassen sich die Chancen noch weiter verbessern.

Quelle: Symposium:
„Optimierte Therapie des Mammakarzinoms“, im Rahmen des DGHO-Kongress 2017, Stuttgart, 29.9.2017, Veranstalter: Roche Pharma
Pertuzumab: Perjeta®,
Trastuzumab Emtansin: Kadcyla®

Instabile COPD
Einfache Anwendung: Ein Device – drei Wirkstoffe

Studien zeigen, dass Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) mithilfe der Dreifach-Fixkombination Glycopyrronium/Formoterol/Beclometason (GB/FF/BDP) in extrafeiner Formulierung in einem Device effektiver behandelt werden können.

Quelle: Fachpressekonferenz:

„Trialog III: 3-facher Aufwind für COPD-Patienten“, Frankfurt, 21.09.2017, Veranstalter: Chiesi

Glycopyrronium, Formoterol, Beclometason: Trimbow®

Neue Serie: Shared Decision Making in der Praxis
Gemeinsam mit Patienten die beste Therapieentscheidung treffen

Die „partizipative Entscheidungsfindung“ (SDM, Shared Decision Making) ist schon lange kein rein theoretisches Konstrukt mehr, sondern findet zunehmend Eingang in die klinische Praxis. Dennoch tun sich Behandler zum Teil immer noch schwer, über notwendige Therapien gemeinsam mit ihren Patienten so zu entscheiden, dass beide Partner aktiv und vor allem wirklich verantwortlich beteiligt sind. Speziell bei Patienten mit fortschreitendem chronischem Nierenversagen (CKD, chronic kidney disease) stehen oft therapeutische Entscheidungen an, die zum einen einer hohen Adhärenz bedürfen, zum anderen aber auch einen immensen Einfluss auf das Leben und die Lebensqualität der Patienten haben. SDM kann Arzt und Patient dabei unterstützen, wobei spezielle Entscheidungshilfen für Patienten eine sinnvolle Ergänzung darstellen. Mit einem einfachen 9-Punkte-Fragebogen kann man in der Praxis schnell erfassen, als wie „partizipativ“ der Patient seinen Kontakt mit dem Arzt empfindet.

Quelle: Davis JL, Davison SN: Hard choices, better outcomes: a review of shared decision-making and patient decision aids around dialysis initiation and conservative kidney management. Curr Opin Nephrol Hypertens 2017; 26: 205-13

Ins Auge gegangen
Mikrobiom ist überall

Alles fing im Darm an. Die Darmflora, die man heutzutage eleganter „Darm-Mikrobiom“ nennt, ist ein wichtiger Bestandteil des Körpers und für die Gesunderhaltung notwendig. Dann kamen Haut und Lunge und reklamierten für sich ebenfalls das Vorhandensein eines Mikrobioms. Neuesten Forschungen zufolge hat das Auge nun auch eines.

Quelle: Lyon J: Health Agencies ... JAMA 2017; 318: 689

Patienten-Rekrutierung
Diabetische Nephropathie

Diese Studie könnte etwas für Ihre Patienten sein, denn aktuell werden noch Teilnehmer in Deutschland gesucht.

Patienten-Rekrutierung
Typ-2-Diabetes im Jugendalter

Diese Studie könnte etwas für Ihre Patienten sein, denn aktuell werden noch Teilnehmer in Deutschland gesucht.

Patienten-Rekrutierung
Diabetische Nierenerkrankung

Diese Studie könnte etwas für Ihre Patienten sein, denn aktuell werden noch Teilnehmer in Deutschland gesucht.

Wildwasser-Rafting und Höhlenforschen
Abenteuer mit Infektionsrisiko

Abenteuerreisen und Extremsportarten liegen im Trend. Aktivitäten wie Wildwasser- Paddeln, Tauchen, Klettern oder Höhlenforschen sind aber nicht nur mit einem erhöhten Verletzungsrisiko, sondern auch mit einer höheren Infektionsgefahr verbunden.

Quelle: Gundacker ND et al.: Infections associated with adventure travel: a systematic review. Travel Med Infect Dis 2017; 16: 3-10

Dick dank Drängeln
Stetes Nachfragen nährt das Fettpolster

„Darf‘s noch etwas mehr sein?“ „Möchten Sie das Maxi-Menü für nur 30 Cent mehr?“ Fragen, die beim Einkauf jeder schonmal gehört hat. Derartige „Upselling“-Techniken von Verkäufern im Gastro-Gewerbe führen dazu, dass sich Menschen noch ungesünder als ohnehin schon ernähren und sich zusätzliches Fett anfuttern ... bis zu 2,3 kg pro Jahr, wie nun ein aktueller Bericht der Royal Society for Public Health im UK herausfand.

Quelle: Rimmer A: Sixty seconds ... BMJ 2017; 358: j4212

Rückenschmerzen
Für Tapentadol spricht das besondere Wirkprofil

Patienten mit schweren chronischen Rückenschmerzen erfordern eine effektive und verträgliche analgetische Therapie. Eine solche ist auch die unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg einer Physiotherapie. Tapentadol kann diesem Anspruch gerecht werden und bringt dabei einige Vorteile.

Quelle: „Wie lassen sich Rückenschmerzen in Klinik und Praxis sicher und schnell behandeln“, Mannheim, 12.10.2017, Veranstalter: Grünenthal

Typ-2-Diabetiker mit Angina pectoris
Reduktion von AP-Attacken mit Zusatzeffekt auf Stoffwechselparameter

Patienten mit stabiler Angina pectoris (AP) und Diabetes mellitus Typ 2 (T2DM) profitieren von Ranolazin: Studienergebnisse zeigen, dass die Anzahl der AP-Attacken und der Nitroglyzerinverbrauch mit dem Wirkstoff signifikant gesenkt werden können.

Quelle: „Herausforderung im klinischen Alltag: Patienten mit stabiler Angina pectoris und Diabetes mellitus Typ 2“, im Rahmen der DGK-Herztage, Berlin, 13.10.2017, Veranstalter: Berlin-Chemie

Mehr Sexualpartner, mehr STI
Höheres Risiko durch Online-Dating

Dank Dating-Apps und Online-Partnerbörsen ist es heutzutage sehr einfach, den Kontakt zu neuen Sexualpartnern herzustellen. Inwiefern sich dies auf das sexuelle Risikoverhalten und die Prävalenz von sexuell übertragbaren Infektionen (STI) ausgewirkt hat, zeigte eine Umfrage aus England.

Quelle: Cabecinha M et al.: Finding sexual partners online: prevalence and associations with sexual behaviour, STI diagnoses and other sexual health outcomes. Sex Transm Infect 2017; Epub Apr 10; doi: 10.1136/sextrans- 2016-052994

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