Hochsensitiver Troponin-I-Test

Sinnvoll auch bei Patienten mit ST-Erhöhung?

Die Einführung hochempfindlicher kardialer Troponin-Tests in die klinische Praxis hat die Beurteilung von Patienten mit Verdacht auf akutes Koronarsyndrom in der Notaufnahme verändert. Dieses Verfahren wird jedoch nicht für Patienten mit einer Erhöhung des ST-Segments ...

NSTEMI

Die Infarkt-Typen unterscheiden

Myokardinfarkte ohne ST-Strecken- Hebung können unterschiedliche Pathomechanismen haben. Für eine optimale Therapie, von der die Patienten am meisten profitieren, ist es wichtig, zwischen diesen zu differenzieren.

Schneller NSTEMI-Ausschluss

Troponin-Test nach 3 Stunden reicht aus

Beim Verdacht auf einen Nichthebungs-Myokardinfarkt (NSTEMI) wird die zweimalige Bestimmung des konventionellen Troponins (cTn) im Abstand von sechs bis neun Stunden empfohlen. Vielleicht gibt es aber auch einen Algorithmus, der nach drei Stunden Klarheit verschafft.

Myokardinfarkt & Vorhofflimmern

DES klar im Vorteil – bei Nicht-Diabetikern

Ein aktuer Myokardinfarkt kann das Management eines Vorhofflimmerns verkomplizieren – nicht zuletzt wegen der Beeinflussung der antithrombotischen Therapie. Ob es hierbei Unterschiede zwischen „bare metal stents“ (BMS) oder den Medikamenten-freisetzenden Gefäß...

Herzinfarkte durch nicht-obstruktive CAD

Morgens im Sommer und Herbst

Studien zufolge schlagen Myokardinfarkte (MI) vor allem morgens zu. Bei der saisonalen Verteilung stieß man in einer aktuellen Untersuchung aber auf ein unerwartetes Ergebnis. Dabei hing das Muster von der Art der koronaren Arterienerkrankung ab.

Medikation nach Myokardinfarkt

nur für Fachkreise Lücken in der Nachsorge

Europäische und US-amerikanische Fachgesellschaften empfehlen, nach einem Herzinfarkt dem Patienten die „Goldenen Fünf“ zu verschreiben: eine Kombination von zwei Plättchenhemmern (ASS plus P2Y12-Inhibitor), ein Statin, einen Betablocker und einen ACE-Hemmer oder...

Stent nach Herzinfarkt

DAPT: 12 Monate nicht besser als 6

Die zweite Generation medikamentenbeschichteter Stents hat das Risiko für thrombotische Ereignisse gesenkt. Trotzdem werden noch immer zwölf Monate duale antithrombozytäre Therapie (DAPT) empfohlen. Nach einer Studie reichen sechs Monate aus.

Intestinales Mikrobiom beeinflusst Herzinfarktrisiko

Myokardinfarkt aus dem Darm

Bestimmte bakterielle Stoffwechselprodukte aus dem Darm erhöhen das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Die Ergebnisse einer deutsch-amerikanischen Forschungsarbeit könnten dazu beitragen, völlig neue Präventionsstrategien zu entwickeln und das ...

Weibliche Herzgesundheit

Menopause und Myokardinfarkt

Vor der Menopause haben Frauen seltener Myokardinfarkte als Männer. Erst postmenopausal steigt die Inzidenz allmählich. Diese epidemiologische Beobachtung hat zu einer Reihe von Hypothesen geführt.

Herzinfarkt und Adipositas

Stärkere Abnahme der Nierenfunktion

Bei Patienten, die einen Herzinfarkt erlitten haben, nimmt die Nierenfunktion im Schnitt doppelt so schnell ab wie in der Allgemeinbevölkerung. Das Problem verstärkt sich noch weiter, wenn zusätzlich Adipositas vorliegt.

Chronobiologie, Sonnenschein und Vitamin D

Weniger Herzinfarkte im Sonnenschein

Der Beginn massiver Herzinfarkte hat einen zirkadianen Rhythmus mit einem Höhepunkt während der Tagesstunden, außerdem kommen mehr Herzinfarkte in Wintermonaten vor. Ein internationales Forscherteam der TU Dresden hat nun eine weitere Regel auf der Grundlage der ...
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