Postmenopausale Frauen

Praxis-Depesche 24/2001

Effektive Therapie senkt Frakturrisiko

Ältere Patientinnen mit Osteoporose haben insbesondere dann, wenn bereits Wirbelkörperfrakturen aufgetreten sind, ein erhöhtes Risiko für eine Hüftfraktur mit lebensbedrohenden Konsequenzen. Eine kürzlich veröffentlichte plazebokontrollierte Studie, in der die Reduktion des Frakturrisikos an der Hüfte als primärer Endpunkt festgelegt wurde, hat gezeigt, dass eine effektive Prophylaxe mit Risedronat möglich ist.

Die 9331 eingeschlossenen Patientinnen wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Gruppe I umfasste 5445 Frauen im Alter von 70 bis 79 Jahren mit Osteoporose und einem weiteren Risikofaktor bezüglich einer Hüftfraktur, Gruppe II 3886 über 80-jährige Frauen mit mindestens einem Risikofaktor für eine Hüftfraktur ohne Osteoporose. Eine Subgruppe von 1703 Frauen in Gruppe I hatte außerdem mindestens eine Wirbelfraktur erlitten. Unter Risedronat wurde die Häufigkeit von Hüftfrakturen bei den Frauen mit zusätzlicher Wirbelkörperfraktur um 60% gesenkt. Dabei wurde Risedronat genauso gut vertragen wie Plazebo. In anderen Studien war Risedronat vor allem hinsichtlich gastrointestinaler Nebenwirkungen dem Vergleichspräparat Alendronat überlegen. (Ay)

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