| Praxis-Depesche

FDA-Zulassung für Erenumab zur Migräne-Prophylaxe

Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat Erenumab als ersten monoklonalen gegen den CGRP-R (Calcitonin Gene Related Peptide Receptor) gerichteten Antikörper spezifisch zur Migräneprophylaxe zugelassen. Der Wirkstoff wird monatlich per Autoinjektor subcutan verabreicht.

Die Wirksamkeit und Sicherheit von Erenumab wurde an über 3000 Patienten evaluiert, unter anderem in der 12-wöchigen Phase-3b-Studie LIBERTY. In die Studie eingeschlossen waren 246 Patienten mit episodischer Migräne (4 bis 14 Kopfschmerztage pro Monat), bei welchen zwei bis vier vorherige Behandlungen erfolglos waren. Im Vergleich zu Plazebo-behandelten Patienten hatten diejenigen, die mit Erenumab 140 mg behandelt wurden, eine fast dreimal höhere Wahrscheinlichkeit für eine Reduktion der monatlichen Migränetage um mindestens 50%. Die häufigsten Nebenwirkungen der Therapie waren Reaktionen an der Injektionsstelle und Obstipation. Nach den Daten der laufenden Open-label-Verlängerungsstudie von LIBERTY blieb die günstige Wirkung über die Dauer von bis zu 15 Monaten erhalten.


Das könnte Sie auch interessieren

Alle im Rahmen dieses Internet-Angebots veröffentlichten Artikel sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen und Zweitveröffentlichungen, vorbehalten. Jegliche Vervielfältigung, Verlinkung oder Weiterverbreitung in jedem Medium als Ganzes oder in Teilen bedarf der schriftlichen Zustimmung des Verlags.