Malignes Gliom von Kindern | Praxis-Depesche 23/2002

Marker für schlechte Prognose: p53-Expression

Bisher war die Prognose von Kindern mit malignem Gliom schlecht einzuschätzen, auch wenn Histologie und Klinik in Betracht gezogen wurden.

Die immunhistochemische Bestimmung von p53 und andere Analysen wurden an Paraffinschnitten von malignen Gliomen von 231 Kindern durchgeführt. Unabhängig von anderen Kriterien bestand eine signifikante Assoziation zwischen Überexpression von p53 und schlechter Prognose der Erkrankung. Bei den Kindern mit niedriger p53-Expression war die 5-Jahres-Überlebensrate mit 44% wesentlich höher als bei den Kindern mit p53-Überexpression (17%). Die p53-Überexpression bei Kindern mit malignem Gliom ist demnach unabhängig von klinischen Faktoren und histologischen Merkmalen streng mit einer schlechten Prognose assoziiert. (MO)

Quelle: Pollack, IF: Expression of p53 and prognosis in children with malignant gliomas, Zeitschrift: NEW ENGLAND JOURNAL OF MEDICINE, Ausgabe 346 (2002), Seiten: 420-427

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