Postmenopausale Frauen | Praxis-Depesche 14/2001

Niedriges TSH - höheres Frakturrisiko

In der Study of Osteoporotic Fractures wurde untersucht, ob das Frakturrisiko bei postmenopausalen Frauen mit niedrigen TSH-Spiegeln zunimmt.

An der prospektiven Kohortenstudie nehmen 9704 Frauen im Alter über 65 Jahre teil. Nach Studienbeginn erlitten 148 Frauen eine Hüftfraktur und 149 Frauen eine Wirbelkörperfraktur. Als Kontrollgruppe dienten 398 Frauen ohne Fraktur. Wie sich zeigte, hatten Frauen mit niedrigen TSH-Spiegeln (% 0,1 mU/l) unter Berücksichtigung von Alter, früherer Hyperthyreose, subjektivem Gesundheitszustand und Einnahme von Östrogenen und Schilddrüsenhormonen ein dreifach höheres Risiko für Hüftfraktur und ein vierfach höheres für Wirbelkörperfraktur als Frauen mit normalen TSH-Spiegeln (0,5 bis 5,5 mU/l). Eine frühere Hyperthyreose war unter Berücksichtigung des TSH-Wertes mit einem zweifach höheren Risiko für eine Hüftfraktur verbunden. Die Einnahme von Schilddrüsenhormonen war nicht mit einem höherem Frakturrisiko assoziiert.

Quelle: Bauer, DC: Risk for fracture in women with low serum levels of thyroid-stimulating hormone, Zeitschrift: ANNALS OF INTERNAL MEDICINE, Ausgabe 134 (2001), Seiten: 561-568

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