Gastroösophageale Refluxkrankheit

Praxis-Depesche 6/2000

Protonenpumpenhemmer nicht nur gegen Sodbrennen

Rund 40% aller Europäer leiden an Sodbrennen, saurem Aufstoßen und anderen typischen Symptomen der gastroösophagaelen Refluxkrankheit. Von diesen weisen wiederum 40% eine Ösophagitis auf. Sie ist die Basis der ösophagealen Metaplasie - gut 10% der Fälle, Vorstufe des Ösophagus-Karzinoms, an dem in Deutschland mehr Menschen sterben als an AIDS. Nur etwa 4% der Personen mit häufigem Sodbrennen berichten ihrem Arzt ungefragt darüber. Die meisten versuchen zunächst durch Veränderung ihres Lebensstils wie Essverhalten, Gewichtsreduktion und Stressvermeidung die Symptome zu lindern. Damit kann man aber nur wenig ausrichten. Die Gabe eines lang wirkenden Protonenpumpenhemmers vermag hingegen die Symptome zu eliminieren, die Mukosa-Veränderungen rückgängig zu machen, die gesundheitsbezogene Lebensqualität anzuheben und die Behandlungskosten auf lange Sicht zu senken. Um den dauerhaft erhöhten pH-Wert in der unteren Speiseröhre zu senken, ist eine effiziente Säurehemmung nötig. Die Gefahr gravierender Komplikationen kann nur dadurch deutlich reduziert oder sogar vollständig eliminiert werden. Seit mehr als zehn Jahren hat sich der Protonenpumpenhemmer Omeprazol in der Therapie peptischer Läsionen des oberen Verdauungstraktes bewährt. Seine Verabreichung ist auch die wirksamste verfügbare Therapie der gastroösophagealen Refluxkrankheit. Eine neue Galenik bietet den zusätzlichen Vorteil eines noch schnelleren Wirkungseintrittes und einer größeren Effizienz. Die Therapie sollte mit einer Dosis von täglich 40 mg Omeprazol begonnen werden. Sobald die Symptome verschwunden sind, kann die Dosis reduziert werden; oft reichen 20 mg und später sogar 10 mg aus. Gut 80% der Patienten werden so symptomfrei gehalten bzw. geheilt. Die Gabe von täglich 10 mg Omeprazol senkt die Rezidivrate effektiv. Nach jüngsten Erfahrungen sind aufgrund einer innovativen MUPS-Galenik 10 mg Omeprazol ebenso wirksam wie 20 mg der Kapseln. (SH)

Rund 40% aller Europäer leiden an Sodbrennen, saurem Aufstoßen und anderen typischen Symptomen der gastroösophagaelen Refluxkrankheit. Von diesen weisen wiederum 40% eine Ösophagitis auf. Sie ist die Basis der ösophagealen Metaplasie - gut 10% der Fälle, Vorstufe des Ösophagus-Karzinoms, an dem in Deutschland mehr Menschen sterben als an AIDS. Nur etwa 4% der Personen mit häufigem Sodbrennen berichten ihrem Arzt ungefragt darüber. Die meisten versuchen zunächst durch Veränderung ihres Lebensstils wie Essverhalten, Gewichtsreduktion und Stressvermeidung die Symptome zu lindern. Damit kann man aber nur wenig ausrichten. Die Gabe eines lang wirkenden Protonenpumpenhemmers vermag hingegen die Symptome zu eliminieren, die Mukosa-Veränderungen rückgängig zu machen, die gesundheitsbezogene Lebensqualität anzuheben und die Behandlungskosten auf lange Sicht zu senken. Um den dauerhaft erhöhten pH-Wert in der unteren Speiseröhre zu senken, ist eine effiziente Säurehemmung nötig. Die Gefahr gravierender Komplikationen kann nur dadurch deutlich reduziert oder sogar vollständig eliminiert werden. Seit mehr als zehn Jahren hat sich der Protonenpumpenhemmer Omeprazol in der Therapie peptischer Läsionen des oberen Verdauungstraktes bewährt. Seine Verabreichung ist auch die wirksamste verfügbare Therapie der gastroösophagealen Refluxkrankheit. Eine neue Galenik bietet den zusätzlichen Vorteil eines noch schnelleren Wirkungseintrittes und einer größeren Effizienz. Die Therapie sollte mit einer Dosis von täglich 40 mg Omeprazol begonnen werden. Sobald die Symptome verschwunden sind, kann die Dosis reduziert werden; oft reichen 20 mg und später sogar 10 mg aus. Gut 80% der Patienten werden so symptomfrei gehalten bzw. geheilt. Die Gabe von täglich 10 mg Omeprazol senkt die Rezidivrate effektiv. Nach jüngsten Erfahrungen sind aufgrund einer innovativen MUPS-Galenik 10 mg Omeprazol ebenso wirksam wie 20 mg der Kapseln. (SH)

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