Perspektive

Praxis-Depesche 7/2019

Schnüffeltest als Diagnosetool?

Die Messung des ausgeatmeten Stickstoff-Monoxid, Fe(NO), dient bei Asthma als eine nicht-invasive-Untersuchungsmethode. Eine japanische Studie untersuchte nun die Anwendbarkeit der Messung von nasalem NO bei eosinophiler chronischer Nasen-nebenhöhlen- Entzündung (ECRS).
Bei 25 Patienten mit chronischer Nasennebenhöhlen- Entzündung mit und 45 weiteren ohne Eosinophilie (ECRS bzw. nicht-ECRS) sowie bei 33 Gesunden wurde der nasale NO - Gehalt – oraler Fe(NO) minus nasaler Fe(NO) – bestimmt. Bei allen Patienten mit chronischer Rhinosinusitis war der nasale NO-Gehalt geringer als in der Kontrollgruppe; in der ECRS - Gruppe wurde allerdings der signifikant niedrigste Wert gemessen. Der nasale NO-Gehalt korrelierte zudem negativ mit dem Stadium der Entzündung, bestimmt anhand der Lund - Mackay-CT-Bewertungsskala. Der nasale NO-Gehalt war weder auf den Nasenpolypenwert zurückzuführen noch korrelierte er mit dem nasalen Strömungswiderstand. Die optimalen Cut-off-Werte für den nasalen NO-Wert zur Abgrenzung von nicht-ECRS und ECRS lagen bei 77,3 bzw. 53,0 ppb. GH
Quelle: Yoshida K et al.: Reduced nasal nitric oxide levels in ... Allergol Int 2019; 68 (2): 225-32
ICD-Codes: J45.9
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