Secukinumab wirksam und sicher

Praxis-Depesche 11/2020

Therapieoption bei Spondyloarthritiden

Im Rahmen der diesjährigen virtuellen Jahrestagung der DGRh wurden neue Daten zum IL-17A-Inhibitor Secukinumab vorgestellt. Drei aktuelle Studien zeigen, dass Secukinumab im Krankheitsbild der Spondyloarthritiden schnell wirksam und sicher ist.
Secukinumab ist seit April 2020 bei nr-axSpA zugelassen, wenn Patienten auf eine Behandlung mit NSAR unzureichend angesprochen haben. Damit kann dieses Biologikum mittlerweile umfassend im gesamten Krankheitsspektrum der axSpA eingesetzt werden. Basis der Zulassung bei nr-axSpA war die kürzlich veröffentlichte Studie PREVENT. In der Studie mit 555 Patienten mit aktiver nr-axSpA zeigte der IL-17A-Inhibitor eine schnelle und signifikante Verbesserung der Krankheitszeichen sowohl bei TNFi-naiven Patienten als auch bei der gesamten Studienpopulation bis in Woche 52. Es wurden alle primären und sekundären Endpunkte erreicht. Zum Krankheitsbild der axSpA zählt auch die klassische AS. Aktuelle Daten einer Interimsanalyse der nicht-interventionellen Studie AQUILA mit über 300 AS-Patienten ergaben, dass SecuMkinumab im Behandlungsalltag die Krankheitsaktivität, körperliche Funktionsfähigkeit sowie Lebensqualität verbessern kann. Secukinumab zeigt sich nicht nur im Bereich axSpA gut wirksam und sicher, sondern auch bei PsA mit axialer Beteiligung. In der doppelblinden, randomisierten Studie MAXIMISE standen nun erstmals die axialen Manifestationen im Mittelpunkt. Nach 52 Wochen zeigten unter Secukinumab 300 mg bzw. 150 mg insgesamt 69,1 % bzw. 64,5 % der Patienten ein ASAS40-Ansprechen und damit eine 40%ige Verbesserung der Krankheitszeichen. Die Daten dieser drei Studien zeigen, dass Secukinumab im Krankheitsbild der Spondyloarthritiden schnell wirksam und sicher ist. AT
Quelle: Novartis-Pressemitteilung: Novartis‘ Secukinumab zeigt Effektivität im Spektrum der Spondyloarthritiden
ICD-Codes: M46.4
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