Praxis-Depesche 11/2006

Welches Muttermal wird zum Melanom?

Gutartige und atypische Muttermale gelten als Risikofaktoren für die Entstehung maligner Melanome. Die Beziehung zwischen Pigmentierung, Muttermalen und Melanomrisiko wurde jetzt genauer untersucht:

An der Studie nahmen 423 Patienten sowie 678 Kontrollen teil. 38,7% der Patienten, aber nur 13,9% der Kontrollen wiesen mindestens ein atypisches Muttermal auf. Die Anzahl der atypischen Muttermale korrelierte schwach mit dem Auftreten eines Melanoms. Auch die Anzahl gutartiger Muttermale beeinflusste das Hautkrebsrisiko: Es betrug bei 5 bis 14 Muttermalen 1,71, bei 15 bis 24 Muttermalen 3,55 und bei > 25 Muttermalen sogar 4,33. Pig mentfaktoren wie Augen-, Haut- und Haarfarbe korrelierten ebenfalls mit dem Melanomrisiko.

Quelle: Titus-Ernstoff, L: Pigmentary characteristics and moles in relation to melanoma risk, Zeitschrift: INTERNATIONAL JOURNAL OF CANCER, Ausgabe 116 (2005), Seiten: 144-149
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