Magnetische Sphinkteraugmentation | Praxis-Depesche 12/2019

Antireflux-Eingriff nach Magenoperation

Ein erheblicher Anteil der Patienten leidet nach einer Magenoperation, etwa nach einem bariatrischen Eingriff, an gastroösophagealen Refluxbeschwerden. Für diese Personen stellt die magnetische Sphinkteraugmentation (MSA) eine sichere und effektive Therapieoption dar.
Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler von der Universität Mailand. Die MSA umfasst die laparoskopische Anlage eines flexiblen, magnetischen Rings im Bereich des ösophagogastralen Übergangs zur Verbesserung der Kompetenz des unteren Ösophagussphinkters, berichten die Forscher. Nach großen Erfolgen bei Patienten mit einer primären Refluxkrankheit kommt die Technik zunehmend auch nach bariatrischen Eingriffen zum Einsatz. Mittels systematischer Literaturrecherche identifizierten die Forscher drei thematisch relevante Fallserien. Nicht nur Patienten mit einem primären Reflux profitieren von der laparoskopischen MSA-Technik, schlussfolgern die Wissenschaftler: Auch eine refraktäre Refluxproblematik nach einem vorangegangenen Mageneingriff lässt sich einfach und standardisiert mittels MSA beheben. LO
Quelle: Riva CG et al.: Magnetic sphincter augmentation after gastric surgery. Gynecol Oncol 2018; 125: 585-8

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