Modell für künftige Therapiestrategien
Weltweit sind über 750 Millionen Menschen von einer chronischen Nierenerkrankung (CKD) betroffen. In aller Regel ist die progredient fortschreitende Erkrankung mit den typischen kardiovaskulären und metabolischen Komorbiditäten wie Hypertonie, Hyperlipidämie und Hyperglykämie assoziiert. Da die renale Erkrankung häufig erst spät entdeckt wird, wenn zum Teil die Niere schon irreversible Schäden davongetragen hat, ist eine frühe Diagnose und gezielte Therapie sehr wichtig. Doch nicht jede CKD ist gleich.

CAVE: Protonenpumpen-Inhibitoren

Vorsicht vor Nierensteinen!

Protonenpumpenhemmer (PPI) gehören zu den am häufigsten verschriebenen Medikamenten und gelten als allgemein gut verträglich. Allerdings haben PPI auch Auswirkungen auf die Aufnahme von Darm-Ionen sowie auf die Ionenkonzentration im Urin, und zwar leider ungünstig.

Chronische Nierenerkrankung (CKD)

Die AMP-aktivierte Kinase und CKD

Die Dysregulation der AMP-aktivierten Protein-Kinase (AMPK) scheint eine wichtige Rolle bei der Assoziation von CKD, metabolischem Syndrom (METS) und Diabetes zu spielen.

Prostatakarzinom bei Diabetes

Weniger Überdiagnosen indolenter PCa

Da Männer mit Diabetes ein geringeres Risiko haben, an Prostatakrebs (PCa) zu erkranken und zudem niedrigere Spiegel des Prostata-spezifischen Antigens (PSA) aufweisen als Nichtdiabetiker, vermutet man, dass man mittels des PCa-Screenings in dieser Gruppe weniger indolente Tumore ...

Harnleiter und Hygiene

Finger weg vom Mehrweg-Ureteroskop?

Flexible Ureteroskope gehören zum Standardarsenal in der Urologie. Wiederverwendbare Modelle müssen vor jedem Gebrauch sorgfältig gereinigt werden, was angesichts der filigranen Bauweise und dem schwer zugänglichen Kanalinneren aber mühsam und umständlich ist....

Urologische Onkologie

Bei Ischurie nach Karzinomen fahnden

Ein akuter Harnverhalt könnte Anzeichen einer okkulten Krebserkrankung sein. Laut einer dä­nischen Kohortenstudie lohnt sich ein genauerer Blick auf die Sach­lage vor allem bei älteren Patienten.

Wenn roter Urin den Patienten erschreckt

nur für Fachkreise Makrohämaturie – was steckt dahinter?

Ins Auge fallendes Blut im Urin beunruhigt die Betroffenen – nicht zu Unrecht –, denn rund 80 % der Fälle von Blasenkrebs gehen mit einem solchen Befund einher. Es kann aber auch eine weniger gravierende Ursache dahinterstecken, und manchmal ist es gar nicht das Blut, das ...

Nierentransplantation

Einsatz von KI ermöglicht präzisere Prognose

Im Rahmen einer internationalen Studie gelang es nunmehr, ein auf künstlicher Intelligenz (KI) basierendes dynamisches und integratives System zur Vorhersage der Überlebenschancen von Nierentransplantaten zu konstruieren und zu validieren.

Prädiktor für Prostatakrebs

Infertilität rechtfertigt nicht PSA- Screening

Bei Männern mit Fertilitätseinschränkungen ist der Spiegel des prostataspezifischen Antigens (PSA) überdurchschnittlich häufig erhöht. Ein generelles Screening vor dem 40. Lebensjahr sei in diesem Kollektiv dennoch nicht sinnvoll, heißt es dazu in einem ...

Makro- und Mikrohämaturie

Schwierig zu diagnostizieren, aber nicht unmöglich

Eine sichtbare (makroskopische) Hämaturie ist auffällig, insbesondere wenn es kein vorausgehendes Ereignis gibt (wie z. B. ein Trauma, eine Dysurie aufgrund einer Blasenentzündung oder Schmerzen bei der Passage eines Nierensteins), die eine klare Erklärung liefern. Im ...

73. Kongress der DGU Deutsche Gesellschaft für Urologie 15.–18. September 2021

Fruchtbarkeit auf Rezept

Die neue Richtlinie zur Kryokonservierung von Ei- und Samenzellen soll jungen Erwachsenen mit Krebs zumindest die finanzielle Sorge um den Fertilitätserhalt nehmen. Über die Voraussetzungen für die Kostenübernahme durch Krankenkassen sowie potenzielle Schwachstellen der...

Strathmann

Signifikant weniger Antibiotika bei rezidivierenden HWI

Mit StroVac® steht ein Immunprophylaktikum bei rezidivierenden bakteriellen Harnwegsinfektionen (HWI) zur Verfügung, das in klinischen Studien und Anwendungsbeobachtungen eine hohe Wirksamkeit gezeigt hat. Eine aktuelle Analyse von Daten der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) ergab,...

Anticholinergika für Senioren

Erhöhtes Risiko durch vaskuläre Effekte

Anticholinergika erhöhen bei gesunden Senioren das Risiko an einer Demenz zu erkranken oder einen Schlaganfall zu erleiden. Als wahrscheinliche Ursache gelten vaskuläre Effekte. Dafür sprechen zumindest die Ergebnisse einer aktuellen Auswertung der ASPREE-Studie.

Afebrile HWI bei Männern

nur für Fachkreise Einwöchige Antibiose ausreichend

Eine afebrile Harnwegsinfektion (HWI) bei Männern lässt sich mit einer siebentägigen Antibiose ebenso erfolgreich behandeln wie mit 14-tägiger Therapie. Dies ergab eine aktuelle US-amerikanische Nicht-Unterlegenheitsstudie.
hhh

 

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