Gesund zu Fuß | Praxis-Depesche

Fußpilz behandeln und vorbeugen

Für viele Patienten ist das Thema schambehaftet, und nicht selten muss es der Hausarzt aktiv ansprechen: Fuß- und Nagelpilz. Dabei gibt es – einmal erkannt – wirksame Behandlungsmethoden.

Eine Pilzinfektion der Füße ist vor allem bei Senioren und Diabetikern häufig.  „Entgegen der Annahme vieler Patienten spielt die Hygiene aber nur eine untergeordnete Rolle bei der Entstehung von Fußpilz“, erklärte Dr. Stefanie Meyer zu Altenschildesche, Leverkusen, auf einer Veranstaltung von Bayer Vital. „Besonders anfällig sind Menschen mit Fußdeformitäten oder genetischer Disposition.“ Auch sportliche Betätigung gilt als Risikofaktor, da Mikroverletzungen des Fußes das Pilzwachstum begünstigen.
Betroffene Patienten können sich mit rezeptfreien Topika aus der Apotheke behelfen, wie etwa dem Breibandmykotikum Bifonazol. Das Arzneimittel wirkt nicht nur gegen alle relevanten Fußpilzerreger, also Dermatophyten, Hefen und Schimmelpilze, sondern auch bei einer Sekundärinfektion mit gram-positiven Bakterien. „Dazu kommt die antientzündliche Wirkung – eine Eigenschaft, über die nicht alle Antimykotika verfügen“, betont Dr. Tanju Yesilkaya, Leverkusen. „Damit trägt Bifonazol zu einem raschen Rückgang der Leitsymptome der Mykose wie Juckreiz und Brennen bei.“
Durch eine konsequente Behandlung ist ein unkomplizierter Fußpilz in der Regel innerhalb von drei Wochen überstanden. „Schwierig wird es dann, wenn die Nägel bereits befallen sind“, so Meyer zu Altenschildesche. Um eine vollständige Heilung der Nagelpilzinfektion zu erreichen, muss das Antimykotikum den Erreger sowohl im Nagel als auch im Nagelbett erreichen. Für die Behandlung eignen sich harnstoffhaltige Substanzen, durch die die Nagelsubstanz aufgeweicht und schmerzfrei abgetragen wird. Die gleichzeitige Applikation eines Antimykotikums wie Bifonazol bekämpft anschließend tiefsitzende Pilzerreger und verhindert eine weitere Ausbreitung.
Wer besonders anfällig ist für Fußpilz, sollte sich über geeignete Maßnahmen zur Prophylaxe informieren. Meyer zu Altenschildesche rät ihren Patienten auf passendes Schuhwerk zu achten und so oft wie möglich barfuß zu laufen. Ergänzend kann auch ein schweißhemmendes und antimikrobielles Fußsprays dabei helfen, weiteren Pilzinfektionen vorzubeugen. RG

Quelle: Online-Symposium: „Canesten® EXTRA Experten-Talk: Hightech für gesunde Füße“, 25.6.2020, Veranstalter: Bayer Vital, Canesten® EXTRA
ICD-Codes: B35.3,B35.1

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