| Praxis-Depesche

Gut vorgesorgt bei ­Malaria tropica

Mit einer Letalität von bis zu 20 % ist Malaria eine der schwerwiegendsten Infektions­krankheiten. Zusätzlich zu ­einem äußeren Mückenschutz durch Kleidung oder Moskitonetze ist je nach Reiseziel die präventive Einnahme ­eines prophylaktischen Malaria­medikaments notwendig. Bei Malaria tropica kommt hier u. a. das Kombinationspräparat Atovaquon/Pro­guanilhydrochlorid Glenmark zum Einsatz. Das Arzneimittel ist indiziert zur Prophylaxe des Malariatyps Plasmodium falciparum bei Erwachsenen und Kindern mit einem Körpergewicht von mehr als 40 kg sowie zur Behandlung von akuter, unkomplizierter Malaria ab ­einem Körpergewicht von 11 kg. Da Atovaquon/Proguanilhydro­chlorid Glenmark auch gegen arzneimittelresistente Stämme von P. falciparum wirkt, kann es außerdem zur Prophylaxe eingesetzt werden, wenn Resis­tenzen gegenüber anderen Malariapräparaten bestehen. Die Wirkstoffkombination ist gut verträglich, benötigt ­keine besondere Lagerung und kann auch kurzfristig vor einem Last-Minute-Urlaub angewandt werden.

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