Therapie-Optionen

Praxis-Depesche 3/2016

Hochfrequente Rückenmarkstimulation

Die HF10-Therapie ist eine Weiterentwicklung der Rückenmarkstimulation, bei der elektrische Pulse mit 10 000 Hz die Übertragung von Schmerzreizen an das Gehirn unterbrechen. Wie in klinischen Studien gezeigt wurde, kann die HF10-Therapie im Vergleich zu dem herkömmlichen niederfrequenten Verfahren chronische Rücken- und Beinschmerzen deutlich besser lindern, ohne Kribbelparästhesien auszulösen. Die HF10-Therapie arbeitet ohne spürbare, unerwartete, elektrische Impulse, so dass dem Patienten auch das Autofahren erlaubt ist und seltener Schlafstörungen auftreten. Auch das Ansprechen war in den Studien mit der hochfrequenten Behandlung höher und häufiger dauerhaft als mit der klassischen Variante. Auf die HF10-Therapie sprechen insbesondere Patienten mit chronischer Lumbalgie oder Lumboischialgie an, sowie Patienten mit Radikulopathie, Spondylosen, Spinalkanalstenosen, ISG-Syndrom, Spondylolisthesis, Postdiskektomiesyndrom oder Therapierefraktärität bei herkömmlicher Rückenmarkstimulation.

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