Praxis-Tipp | Praxis-Depesche 6/2019

Intermittierendes Fasten bessert Glucosetoleranz

Intermittierendes Fasten, auch bekannt als TRF (time-restricted feeding), ist eine Diätform, bei welcher das Zeitfenster zur Nahrungsaufnahme auf eine feste Stundenzahl begrenzt wird, ohne dabei die Qualität und Quantität der Lebensmittel zu verändern. Eine Studie beschäftigte sich nun mit dem Einfluss einer solchen Diät auf die Glucosetoleranz bei Männern mit erhöhtem Risiko für Typ-2-Diabetes.
Ziel der vorliegenden Studie war es zu untersuchen, ob ein auf neun Stunden begrenztes TRF, beginnend um acht Uhr morgens (TRFe) oder 12 Uhr mittags (TRFd), Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat. Dazu durchliefen 15 Männer (Alter: 55 ± 3 Jahre, BMI: 33,9 ± 0,8 kg/m2, AUSDRISK: 19,8 ± 0,8) beide Phasen jeweils sieben Tage lang, (unterbrochen von einer zweiwöchigen Auswaschphase). Unter beiden Fastenregimen stellte sich eine verbesserte Glucosetoleranz ein. Beschränkte sich das Zeitfenster für die Nahrungs-aufnahme auf die erste Tageshälfte (TRFe), sank auch die Nüchtern glucose im Vergleich zum Ausgangswert signi-fikant. Auf die Insulin- und Fettsäure-spiegel sowie den gastrointestinalen Hormonhaushalt hatte das Intervall-fasten keinen Einfluss. GH
Quelle:

Hutchison AT et al.: Time-restricted feeding improves glucose ... Obesity (Silver Spring) 2019; 27(5): 724-32

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