Diabetiker beim Hausarzt | Praxis-Depesche 8/2002

Jeder Dritte hat eine periphere Neuropathie

Die periphere Polyneuropathie erhöht das Risiko von Fußulzera und Amputationen. Wie häufig dieses Leiden bei Diabetikern in Primärpraxen vorkommt, wurde jetzt in Portugal geprüft.

Untersucht wurden 93 Typ-2-Diabetiker (durchschnittliche Diabetesdauer 10,1 Jahre). Die periphere Neuropathie wurde definiert als Störung der Sensibilität und der Reflexe. Zeichen der Neuropathie fanden sich bei 32% der Patienten, häufigstes Symptom war reduziertes Druck- und Vibrationsempfinden. Danach muss gezielt gesucht werden. Als Risiken wurden Alter, Diabetesdauer, Hautveränderungen an den Füßen und Myokardischämie bzw. Infarkt festgestellt.

Quelle: Barbosa, AP: Prevalence and risk factors of clinical diabetic polyneuropathy in a portuguese primary health care population, Zeitschrift: Diabetes & Metabolism (Paris), Ausgabe 27 (2001), Seiten: 496-502

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