24 h gegen Asthma | Praxis-Depesche

Wirksame und anwenderfreundliche Therapieoption

Trotz nur einmal täglicher Gabe wird mit der Fixkombination aus dem inhalativem Kortikosteroid (ICS) Fluticasonfuroat und dem langwirksamen Beta-2-Agonisten (LABA) Vilanterol Asthmakontrolle und Therapieadhärenz erzielt. Das Inhalationsgerät überzeugt durch eine einfache Handhabung.

Die meisten Patienten mit Asthma qualifizieren bei Erstvorstellung für eine ICS/LABA-Kombination, so Prof. Dr. med. Johann Christian Virchow, Rostock. Wie die Real-Life-Studie SALFORD zeigte, verbessert die Therapie mit Fluticasonfuroat plus Vilanterol die Asthmakontrolle im Vergleich mit der optimierten Standardtherapie, ohne dass ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen beobachtet wurde. Prof. Dr. Christian Mang, Neuruppin, erklärte, dass Fluticasonfuroat lediglich lokal in den Bronchien die entzündlichen Prozesse unterdrückt, die bei Asthma bronchiale zugrunde liegen. Dabei übt das aktuell potenteste ICS mit seiner hohen Rezeptoraffinität und langen Lungenretention bei zulässiger Maximaldosis im Gegensatz zu den älteren ICS keinen Effekt auf den Kortisolspiegel im Blut aus. Zudem reicht eine Einmalgabe aus, um den Effekt 24 Stunden lang aufrechtzuerhalten – dies kann im Vergleich zu Mehrfachgaben die Adhärenz verbessern und somit den Therapieerfolg gewährleisten sowie die Lebensqualität erhöhen. Obwohl ICS aufgrund der inflammatorischen Wirkung ein wichtiger Baustein der Asthmatherapie sind, stehen Patienten einer kortisonhaltigen Dauertherapie oftmals kritisch gegenüber. Hier kann eine ausführliche Aufklärung durch den Arzt helfen, die Bedenken zu überwinden, dokumentierte Dr. med. Katrin Meyer-Abich, Berlin, anhand von Fallbeispielen.

Die von Abich präsentierten Ergebnisse der LIAISON-Studie, die die Asthmakontrolle von 8119 Asthmapatienten in zwölf europäischen Ländern untersuchte, zeigen, dass lediglich 43% der Betroffenen eine Symptomkontrolle erreichen. Meisten liegt ein Adhärenz- oder Handlings-Defizit vor. Da der beste Wirkstoff nicht helfen kann, wenn er nicht an den Ort des Geschehens gelangt, riet Virchow anwenderfreundliche Devices zu bevorzugen, bei dem die Applikation in vier Schritten erfolgt: ausatmen, öffnen, inhalieren und schließen.

Quelle: Pressekonferenz „Eine Therapieoption für die vielen Gesichter des Asthma-Patienten: Fixkombination Revinty® Ellipta® von der Berlin-Chemie AG“, 15. November 2019, Berlin, Veranstalter: Berlin-Chemie AG

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