Kardiologie

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Die medikamentöse Therapie des Vorhofflimmerns ist nur eine aktuelle
und kontroverse Diskussion in der Kardiologie

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Angiologie

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Thrombusaspiration bei akuter PCI, Antikoagulation,
Stenting ... viele Themen befeuern den aktuellen Diskurs

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Diabetes

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Der Kampf gegen die GLOBESITY ist in vollem Gange

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Gastroenterologie

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Ob Zöliakie, Reizdarm, GERD oder NAFLD -
Gastroenterologie fordert Ärzte diagnostisch heraus

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Im Notfall muss es schnell gehen ...
und wichtige Infos schnell zur Hand sein

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Infektionen der oberen und unteren Atemwege
spielen in der ambulanten Praxis eine große Rolle
 

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Anti Programmed Cell Death 1
Pembrolizumab versus Ipilimumab

Pembrolizumab ist ein monoklonaler humanisierter PD-1-Antikörper und ist aktuell zugelassen zur Monotherapie bei fortgeschrittenen, also nicht resezierbaren oder metastasierten Melanomen. Nun wurden auf dem ASCO die finalen Überlebensdaten der KEYNOTE-006-Studie präsentiert.

Therapie-Optionen
COPD 2017: duale Bronchodilatation

Die globale Initiative für COPD (GOLD), schon lange bekannt als respektiertes Leitlinien-gebendes Organ, hat Anfang 2017 seine überarbeiteten Leitlinien veröffentlicht. Diese enthalten zwei für die Praxis relevante Änderungen. Erstens wurde die Einteilung der COPD-Patienten ...

COPD-Therapie
Mut zur Umstellung

Nach den Ergebnissen der FLAME-Studie ist die Kombination aus β-2-Mimetikum (LABA) und Anticholinergikum (LABA/LAMA) bezüglich der Verhinderung von Exazerbationen effektiver als die Kombination aus LABA und inhalativen Kortikosteroiden (LABA/ICS). LABA/LAMA werden deshalb auch im GOLD-Report 2017 vorrangig empfohlen.

Quelle: Fachpressekonferenz:
„Aktuelle Therapieempfehlungen zum COPD-Management in Theorie und Praxis“, im Rahmen des 123. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin, Mannheim, 1.5.2017, Veranstalter: Novartis,
Indicaterol/Glycopyrronium (Ultibro® Breezhaler®)

Original Pressemitteilung:
Aktuelle Studien zeigen mögliche Nebenwirkungen: Magensäureblocker (PPI) sinnvoll einsetzen

Uetersen/Hamburg – Soll die Freisetzung von Säure in unserem Magen gedrosselt werden, kommen Magensäureblocker (PPI) zum Einsatz. Doch immer zu Recht, also medizinisch sinnvoll? Wie die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie...

Original Pressemitteilung:
Gute Aussichten für Ihren Magen: neuer Flyer für Patienten mit Reizmagen

Eben erschienen: Ein neuer Flyer bietet Menschen mit einem Reizmagen wichtige, praktische Informationen über die Erkrankung. Kostenlos zu bestellen direkt beim Herausgeber, der Nordmark Arzneimittel GmbH & Co. KG.

Aufklärungsinitiative „Herzenssache Lebenszeit" informiert über Diabetes und Schlaganfälle

Auch in diesem Jahr tourt von Mai bis September die von Boehringer Ingelheim gestartete bundesweite Aufklärungsinitiative „Herzenssache Lebenszeit“ durch Deutschland, um über die Volkskrankheiten Diabetes und Schlaganfall aufzuklären. Als diesjähriger Schirmherr der ...

Antikoagulation mit Edoxaban
Auch Risikopatienten profitieren

Neue Daten zeigen, dass das direkte orale Antikoagulanz (DOAK) Edoxaban auch bei schwer zu behandelnden Patientengruppen eine sichere Option darstellt. So eignet sich Edoxaban sowohl für Patienten mit Kardioversion als auch bei eingeschränkter Nierenfunktion oder höherem Alter.

Quelle: Symposium:„Moderne Schlaganfallprophylaxe bei VHF – Am Puls der Zeit“, im Rahmen des 83. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, Mannheim, 21.4.2017, Veranstalter: Daiichi Sankyo Edoxaban: Lixiana® (D, A, CH)

Phenprocoumon – nicht Warfarin – als Komparator
Apixaban schlägt (auch) Phenprocoumon

Warfarin ist international der am häufigsten eingesetzte Vitamin-K-Antagonist (VKA) zur Therapie bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF). Nun gibt es erstmals auch Daten zur Sicherheit des direkten oralen Antikoagulanz (DOAK) Apixaban im Vergleich zu dem in Deutschland häufig verwendeten VKA Phenprocoumon.

Quelle: Fachpressekonferenz: „Einblicke in den kardiologischen Therapiealltag: Fünf Jahre Apixaban in der Schlaganfallprophylaxe bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern“, im Rahmen der 83. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, Mannheim, 20.4.2017, Veranstalter: Bristol-Myers Squibb und Pfizer Apixaban: Eliquis® (D, A, CH)

Hypertonie kontrollieren
Fixe Kombination verbessert Blutdruck

Fixkombinationen verbessern bei der antihypertensiven Therapie die Zielblutdruckwerterreichung und die Adhärenz. Gleichzeitig werden kardiale Ereignisse reduziert.

Quelle: Fachpressekonferenz: „Herausforderung Hypertonie – Zielwerterreichung und Therapieoptionen“, Berlin, 13.5.2017, Veranstalter: Berlin Chemie
Amlodipin/Olmesartan: Vocado®
Amlodipin/Olmesartan/Hydrochlorothiazid: Vocado® HCT

Mesalazin bei Colitis ulcerosa
Nach wie vor erste Wahl

Verfolgt man die aktuellen Diskussionen, könnte der Eindruck entstehen, Biologika seien heute die Basis nahezu aller Therapieregime. Die Realität sieht aber häufig anders aus, so auch bei der Colitis ulcerosa. „Wichtige Pfeile im Köcher für die Therapie der Colitis ulcerosa sind nach wie vor 5-Aminosalizylate wie Mesalazin“, so Prof. Britta Siegmund, Berlin, auf einer Veranstaltung der Falk Foundation e.V. Auch die aktuellen Leitlinien der europäischen Crohn- und Colitis-Gesellschaft ECCO bestätigen dies.

Quelle: Symposium:„From the new and complex concepts to the real patient: science and clinic in IBD“, Madrid, 31.3.-1.4.2017, Veranstalter: Falk Foundation e.V. Mesalazin-Suppositorien: Salofalk® Suppositorien (D) Mesalazin-Klysmen: Salofalk® Klysmen (D) Retardgranulat-Mesalazin per os: Salofalk® Granu-Stix® (D) Mesalazin-Schaum: Salofalk® Rektalschaum (D)

Neue Empfehlungen der Kölner Konsensus-Konferenz
Frühe Kombinationstherapie bei PAH

Im Rahmen der Kölner Konsenus-Konferenz (KKK) 2017 diskutierten Experten die aktuellen europäischen Leitlinien zur Therapie der pulmonalen bzw. pulmonalarteriellen Hypertonie (PAH) in Deutschland. Der Fokus lag dabei auf der Risikostratifizierung und neuen Therapiealgorithmen.

Quelle: Symposium: „Neuorientierung in der P(A)H“, Mannheim, 20.4.2017, Veranstalter: Actelion
Macitentan: Opsumit®, Selexipag: Uptravi®  

 

Thromboseprophylaxe
Cave Nierenfunktion bei älteren Patienten

Ältere Patienten, die nach stationärem Aufenthalt eine ambulante Thromboseprophylaxe benötigen, haben oft eine eingeschränkte Nierenfunktion. Dies wird bei der Wahl der Medikation zu wenig beachtet, mahnen Experten.

Quelle: Fachpressekonferenz: „Verlängerte Thromboseprophylaxe mit Certoparin (Mono-Embolex®) – Patientensicherheit im Fokus“, im Rahmen des DGIM-Kongresses 2017, Mannheim, 1.5.2017, Veranstalter: Aspen Fondaparinux: Arixtra® (D, CH) Certoparin: Mono-Embolex® (D, A, CH)

Proteasom-Inhibitor Ixazomib
Vollständig orale Therapie des multiplen Myeloms

Einer aktuellen Auswertung der TOURMALINE-Studie zufolge ist eine längere Zeit bis zum besten Ansprechen auf Ixazomib von Vorteil. Denn gegenüber einem frühen besten Ansprechen ist ein späterer Zeitpunkt mit einem höheren progressionsfreien Überleben sowie einer längeren Dauer des Ansprechens assoziiert.

Quelle: Fachpressekonferenz: „Die aktuelle Therapielandschaft in der Behandlung des Multiplen Myeloms: Der Beginn einer neuen Zeitrechnung?“, Frankfurt, 10.5.2017, Frankfurt; Veranstalter: Takeda
Ixazomib: Ninlaro®

Wie Ascorbinsäure wirkt
Vitamin C als Analgetikum einsetzen

Dass Vitamin C eine Rolle bei der Schmerzentstehung spielen könnte, leitete man schon vor vielen Jahren aus der Tatsache ab, dass Skorbut-Patienten unter heftigen muskuloskelettalen Schmerzen leiden. Bis heute konnten zahlreiche Studien nachweisen, dass Vitamin C bei unterschiedlichen Schmerztypen effektiv schmerzlindernd wirkt.

Quelle: Carr AC, McCall C: The role of vitamin c in the treatment of pain ... J Transl Med 2017; 15:77

Klare Ansagen ohne Fachjargon
So klappt es mit der Diabeteskontrolle

Der angestrebte HbA1c wird von vielen Diabetikern nicht erreicht. Aber warum fällt die Diabeteskontrolle den Patienten so schwer? Forscher haben nachgefragt.

Quelle: Elliottt AJ et al.: Patients‘ beliefs on the impediments to good diabetes control: a mixed methods study of patients in general practice. Br J Gen Pract 2016; 66(653): e913-9

Fortgeschrittenes Melanom
Gute Langzeitwirkung für Cobimetinib/Zelboraf bestätigt

Seit November 2015 ist der MEK-Inhibitor Cobimetinib in Kombination mit dem BRAF-Inhibitor Vemurafenib zur Behandlung fortgeschrittener BRAFV600-Mutation-positiver Melanome zugelassen. Die seither gesammelten Langzeitdaten zeigen, dass die hohe Wirksamkeit langfristig erhalten bleibt und alle Patientengruppen profitieren.

Quelle: Fachpressekonferenz: „Praktische Erfahrungen mit zielgerichteten Therapien beim fortgeschrittenen Hautkrebs“, Berlin, 28.4.2017, Veranstalter: Roche Pharma
Cobimetinib/Vemurafenib: Cotellic®/Zelboraf®
 

Inhaler-Therapie
Typische Fehler vermeiden!

Für COPD- und Asthma-Patienten ist die Inhalationstherapie wichtig. Einer der neueren und verbreiteten Inhalatoren ist ELLIPTA® (GSK). In einer aktuellen Studie wurden nun typische Anwendungsfehler des Devices erfasst, die man kennen sollte, um Patienten bestmöglich zu schulen.

Quelle: van der Palen J et al.: A randomised open-label cross-over study of inhaler errors, preference and time to achieve correct inhaler use in patients with COPD or asthma: comparison of ELLIPTA with other inhaler devices. NPJ Prim Care Resp Med 2017; 27: 17001

83. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie
TAVI bei mittlerem Risiko – Stent oder Bypass – Impeller-Pumpe

Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) bietet alljährlich einen umfassenden Überblick über die aktuellen Entwicklungen in diesem Fachgebiet, wobei das Themenspektrum von der Prävention über technische und medikamentöse Innovationen bis hin zur Rehabilitation reicht. Zahlreiche Neuigkeiten gab es aus medizintechnischer Sicht zum Beispiel zur Transkatheter-Aortenklappe und zu neuen Herzunterstützungssystemen.

Einfach patientenindividuell therapieren
ABCD-Regel jetzt auch für Diabetes

Schon die Ergebnisse der mehr als 20 Jahre alten UKPDS-Studie legten für Typ-2-Diabetiker (T2DM) ein generelles HbA1c-Ziel von ≤7% nahe. In letzter Zeit scheint aber mehr und mehr die individuelle Anpassung des HbA1c-Zielwertes en vogue zu sein. Mit welchen therapeutischen Maßnahmen man aber in der Praxis am besten den Blutzucker einstellt – und das zudem patientenindividuell – dazu schweigen sich viele Leitlinien aus. Daher wurde nun in einer Übersichtsarbeit zusammengefasst, anhand welcher Patienten-Phänotypen man die am besten geeignete Therapie auswählen kann. Praktischerweise kam dabei ein ABCD-Schema heraus – zumindest auf Englisch. Und in Zukunft könnte sogar noch ein „E“ für „Etiology“ hinzukommen.

Quelle: Lyssenko V et al.: Personalized therapy by phenotype and genotype. Diab Care 2016; 39 (suppl2): S127-36

Diabetiker mit Herzinsuffizienz
Sacubitril/Valsartan ist Enalapril bezüglich Blutzuckereinstellung überlegen

Der Angiotensinrezeptor-Neprilysin-Inhibitor (ARNI) Sacubitril/Valsartan wurde kürzlich zur Therapie von Patienten mit Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) zugelassen. Grundlage war die Studie PARADIGM-HF. Nun ergab eine Posthoc- Analyse der Studiendaten, dass bei herzinsuffizienten Diabetikern der ARNI günstiger auf die diabetische Stoffwechsellage wirkt als die alleinige Enalapril-Therapie.

Quelle: Seferovic J et al.: Effect of sacubitril/valsartan versus enalapril on glycaemic control in patients with heart failure and diabetes: a post-hoc analysis ... Lancet Diabetes Endocrinol 2017; 5: 333-40

LDL-C-Senkung mit Evolocumab
Niedriges LDL-C = niedriges CV-Risiko?

Mit der FOURIER-Outcome-Studie wurde erstmals belegt, dass die Senkung des LDL-Cholesterins durch Evolocumab einen klinisch relevanten kardiovaskulären Nutzen mit sich bringt. Das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse wurde um 20% gesenkt.

Quelle: Fachpressekonferenz:„ACC-Update: Kann die LDL-C-Senkung mit Repatha® (Evolocumab) das kardiovaskuläre Risiko reduzieren? Die FOURIER-Studie gibt Antwort!“, München, 27.3.2017, Veranstalter: Amgen Evolocumab: Repatha® (D, A, CH)

Medikamentöse Therapie bei KHK
Koronar-Plaques können sich zurückbilden

Ein Patient mit stabiler KHK stellte sich vier Jahre nach der Erstdiagnose einer schweren koronaren Stenose erneut mit Brustschmerzen vor. In der Bildgebung konnten die Ärzte aber „kardiale Entwarnung“ geben, denn die von ihnen angesetzte Therapie hatte die Stenose deutlich zurückgebildet.

Quelle: Keraliya A, Blankstein R: Regression of coronary atherosclerosis with medical therapy. N Engl J Med 2017; 376: 1370

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