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Die medikamentöse Therapie des Vorhofflimmerns ist nur eine aktuelle
und kontroverse Diskussion in der Kardiologie

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Thrombusaspiration bei akuter PCI, Antikoagulation,
Stenting ... viele Themen befeuern den aktuellen Diskurs

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Der Kampf gegen die GLOBESITY ist in vollem Gange

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Ob Zöliakie, Reizdarm, GERD oder NAFLD -
Gastroenterologie fordert Ärzte diagnostisch heraus

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Infektionen der oberen und unteren Atemwege
spielen in der ambulanten Praxis eine große Rolle
 

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ART bei hoher CD4-Zellzahl
Schneller Theapiestart = weniger Infektionen

Auch die Ergebnisse der START-Studie führten dazu, dass man heute eine antiretrovirale Therapie (ART) unabhängig von der CD4-Zellzahl beginnt. Dass das auch für weniger bakterielle Infektionen sorgt, zeigte nun eine Sekundäranalyse der START-Daten.

Quelle: O‘Connor J et al.: Effect of immediate initiation of antiretroviral therapy on risk of severe bacterial infections ... Lancet HIV 2017; 4: e105-e112

Es kommt auf die Prävalenz an
Wem einen HIV-Test anbieten?

Sollte man jedem Patienten in der Praxis zumindest einmal „anlasslos“ einen HIVTest anbieten? Diese Frage beantworteten UK-Autoren eindeutig.

Quelle: Kirkham D, Bains M: The offer of an HIV screen for an asymptomatic adult. BMJ 2017; 356: i6656

Jahrestagung der European Respiratory Society
Asthma-Diagnose überprüfen – E-Zigaretten, Liquids & Gefahren

Den weltgrößten Lungenkongress richtete auch in diesem Jahr wieder die ERS aus: Fast 22 000 Teilnehmer kamen nach Mailand, um sich fortzubilden. Die Bandbreite der Themen war wie immer riesig – hier eine Auswahl.

Original Pressemitteilung:
Reizmagen: ein roter Faden fehlt!

Das Reizmagensyndrom ist eine häufige Diagnose in der Haus- und Allgemeinarztpraxis. Doch bei der Therapie gibt es viele Defizite, wie auch eine aktuelle Umfrage zeigt. Bewährte Alternativen wie Verdauungsenzyme rücken deshalb wieder ...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend 2017: Urologen ehren Astellas Pharma für Innovation und Nachhaltigkeit

In der Urologie gehört Astellas zu den weltweit führenden Unternehmen. Seine innovative Produktpalette für die Urologie würdigten die Fachärzte in diesem Jahr erneut mit dem Award der „Goldenen Tablette“. Die ...

Vier neue Biomarker validiert
KHK-Risiko nicht-invasiv bestimmen

Die Diagnose einer möglichen KHK belastet Patienten und das Gesundheitssystem mit möglicherweise unnötigen Koronarangiographien. Nun fanden Autoren aus Boston aus über 100 Biomarkern vier heraus, mit denen sich nicht-invasiv das Risiko für das Vorhandensein mindestens einer Koronarstenose ≥ 70% vorhersagen lässt.

Quelle: Ibrahim NE et al.: A clinical and biomarker scoring system to predict the presence of .... J Am Coll Cardiol 2017; 69: 1147-56

„Achtung, Sie könnten an einem Pankreaskrebs leiden!"
Karzinom-Warnung durch Google?

Um es gleich zu Beginn des Artikels klarzustellen: In der Studie, die nachweisen wollte, dass Anfragen an Internet-Suchmaschinen ein späteres Pankreaskarzinom beim Suchenden vorhersagen können, wurde Microsofts Suchmaschine „Bing“ verwendet, aber der Begriff „Google“ hat sich nun einmal als Synonym für alle Suchmaschinen etabliert.

Quelle: Gigerenzer G: Can search engine data predict pancreatic cancer? BMJ 2017; 358: j3159

Kolorektales Karzinom
Diabetes senkt Überlebenschancen

Es war eine statistische Herkules-Aufgabe, die die Autoren zu bewältigen hatten. Zunächst führten sie eine sehr breite Schlagwortsuche in unterschiedlichen medizinischen Datenbanken durch, fassten die Ergebnisse dann zusammen und extrahierten zusätzlich aus jeder einzelnen Kaplan-Meier-Kurve die Überlebensdaten von über 2,2 Mio. Patienten mit kolorektalem Karzinom (CRC). Aber die Arbeit lohnte sich, denn wo zuvor nur eine uneinheitliche Datenlage existierte, konnten sie nun nachweisen, dass ein Diabetes mellitus das Überleben von CRC-Patienten negativ beeinflusst.

Quelle: Zhu B et al.: The relationship between diabetes and colorectal cancer prognosis: a meta-analysis based on the cohort studies. PLoS One 2017; 12: e0176068

ACC 2017 – Fokus KHK – Teil 1
PCI auch bei Über-80-Jährigen

Sollte man KHK-Patienten mit NSTEMI auch eine PCI anbieten, wenn sie älter als 80 Jahre sind? Zu dieser Frage gab es bislang kaum Daten. Das Poster Nr. 1138M-09 vom diesjährigen US-Kardiologenkongress (ACC) gab eine Antwort.

Quelle: Siddiqui AJ et al.: Percutaneous coronary intervention (PCI) has better prognosis than conservative treatment in patient over 80 years during non ST-elevation myocardial infarction (NSTEMI). ACC-Presentation 1138M-09, Washington, DC

ACC 2017 – Fokus KHK – Teil 3
Wirkt eine Stammzelltherapie bei KHK?

Manche KHK-Patienten werden trotz optimaler medikamentöser Therapie bezüglich ihrer Angina pectoris nicht beschwerdefrei. In solchen Fällen könnte eine Stammzelltherapie einen Ausweg bieten. Aber dazu gab es bislang nur Studien mit kleinen Fallzahlen, was deren Aussagekraft begrenzt. Daher wurde nun eine umfangreiche Meta-Analyse der verfügbaren Daten durchgeführt. Und die Ergebnisse sehen gar nicht so schlecht aus.

Quelle: Shahreyar M et al.: An updated comprehensive meta- analysis of randomized trials evaluating the efficacy of stem cell therapy for refractory angina. ACC-Presentation 1178M-03, Washington, DC

ACC 2017 – Fokus KHK – Teil 2
Junge KHK-Patienten sind anders ...

Meist tritt eine KHK im Alter von über 50 Jahren klinisch in Erscheinung. Aber auch jüngere Menschen sind von Verkalkungen und Stenosen der Koronarien betroffen – nur werden diese selten in Studien eingeschlossen. Deshalb wertete man nun die Daten speziell von ACS-Patienten (akutes Koronarsyndrom) unter 45 Jahren aus.

Quelle: Ricci B et al.: Acute coronary syndrome: the risk to be young and women. ACC-Presentation 1204-327, Washington, DC

Gender-Diskussion
New England Journal frauenfeindlich?

Wie viele Erstautoren von medizinischen Fachartikeln sind eigentlich weiblich? Das fragten sich Autoren im BMJ und zeigten: Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Journals, aber über die Frauenquoten in Vorständen deutscher DAX-Unternehmen können die Top-Medizin-Journale dennoch nur lachen ...

Quelle: Filardo G et al.: Trends and comparison of female first authorship in high impact medical journals: observational study (1994-2014). BMJ 2016; r 2;352:i847

Pharma-Vertreter in der Praxis
Außendienst wirkt – ein bisschen

Bei einer groß angelegten Untersuchung wollten US-Autoren herausfinden, ob die Besuche des Pharma-Außendienstes das Verschreibungsverhalten der Ärzte beeinflusst. Man sah schon Effekte, aber die waren minimal.

Quelle: Larkin I et al.: Association between academic medical center pharmaceutical detailling policies and physician prescribing. JAMA 2017; 317: 1785-95

Die Entscheidung erleichtern
Muss das Kind ins CT?

Kommen Kinder oder Jugendliche mit einer Kopfverletzung in die Notaufnahme, stellt sich die Frage, ob eine kraniale Computertomographie indiziert ist. Drei klinische Entscheidungshilfen wurden nun verglichen und validiert.

Quelle: Babl FE et al.: Accuracy of PECARN, CATCH, and CHALICE head injury decision rules in children: a prospective cohort study. Lancet 2017; 389: 2393-402

3 Fragen, 1 Laborwert
Lungenembolie: ja oder nein?

Ob ein Patient mit Verdacht auf Lungenembolie eine CT-Angiographie benötigt, ist häufig gar nicht so einfach zu entscheiden. Mit der nun prospektiv validierten YEARS-Regel wird die Entscheidung leichter, denn man benötigt nur drei Fragen und einen Laborwert.

Quelle: van der Hulle T et al.: Simplified diagnostic management of suspected pulmonary embolism (the YEARS study): a prospective, multicentre, cohort study. Lancet 2017; 390: 289-97

Kortison bei Halsweh?
Keine kurz-, dafür langfristige Wirkung

Patienten mit akuten Halsschmerzen im Rahmen einer akuten Pharyngitis sind des Hausarzt täglich Brot. Immer wieder wird berichtet, dass in diesen Fällen zu häufig Antibiotika verordnet würden. Sind Kortikosteroide eine Alternative?

Quelle: Hayward GN et al.: Effect of oral dexamethasone without immediate antibiotics vs placebo on acute sore throat in adults. JAMA 2017; 317: 1535-43

Ohne Fuß, ohne Stuhllehne
Einfache Repositionstechnik für die Schulter

Jeder Arzt hat sie im Studium gelernt, die mehr oder weniger brachialen Repositionsmanöver bei anteriorer Schulterluxation. Nun stellten Autoren die Technik nach Sool vor, die ohne das Stemmen eines Fußes in die Axilla und ohne Stuhllehne auskommt.

Quelle: Park MS et al.: The effectiveness of a newly developed reduction method of anterior shoulder ... Am J Emerg Med 2016; 34: 1406-10

Therapie-Optionen
Erste Dreifach Fixkombi für COPD zugelassen
Im Juli hat die EMA die erste Dreifach-Fixkombination aus einem langwirkenden ß2-Agonisten (LABA), langwirkenden Muscarin- Antagonisten (LAMA) und inhalativen Kortikosteroid (ICS) zugelassen. Die neue Fixkombi (Trimbow®) enthält die Wirkstoffe Formoterolfumarat (FF),
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EULAR 2017
Amyloid als Marker – Männer mit PMR – IL-1-Blocker in neuer Funktion

Der EULAR stellt zweifelsohne das rheumatologische Ereignis des Jahres dar – zumindest in Europa. Mehr als 4800 Abstracts wurden eingereicht, mehr als 2300 Poster präsentiert ... und das alles von über 14 000 Teilnehmern in Madrid bestaunt. Nicht zuletzt war das einem Jubiläum würdig: Die EULAR feiert 2017 ihr 70-jähriges Bestehen. Im 71. Jahr wird sich die Rheumatologen-Gemeinschaft 2018 dann in Amsterdam wiedersehen.

Reise in die Rheuma-Vergangenheit
70 Jahre EULAR – 70 Jahre Rheumatologie

In diesem Jahr feiert die europäische rheumatologische Gesellschaft EULAR ihr 70-jähriges Bestehen. Ein Anlass, auf 70 Jahre Rheumatologie zurückzublicken.

Quelle: Zeitreise-Poster auf dem EULAR 2017 in Madrid

Schutz vor Melanomen
Vitamin D nicht mit Vitamin A geben

Die Überlebenswahrscheinlichkeit von Melanompatienten hängt neben klinischen auch von histopathologischen Faktoren ab, z. B. Tumordicke nach Breslow und mikroskopische Ulzeration. Mehrere Daten sprechen dafür, dass das Überleben außerdem vom Vitamin- D-Spiegel abhängt. Wichtig dabei ist, das Vitamin bei Bedarf stets separat zu supplementieren.

Quelle: O‘Shea SJ et al.: Vitamin D, vitamin A, the primary melanoma transcriptome and survival. Br J Dermatol 2016; 175: 30-4

Langzeitdaten zu Herzstillstand
Erste-Hilfe-Kurse zahlen sich aus

Registerdaten aus Dänemark bestätigen, dass sich die zahlreichen Interventionen zur Förderung der Laienhilfe bei plötzlichem Herzstillstand in den letzten Jahren auch langfristig gelohnt haben.

Quelle: Kragholm K et al.: Bystander efforts and 1-year outcomes in out-of-hospital cardiac arrest. N Engl J Med 2017; 676(18): 1727-47

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